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05.09.2016

Stadtumbau Herten: Startschuss für Sanierung in Westerholt  
Eine neue Fassade, aufgearbeitete Fensterläden und Haustüren – der Vonovia-Gebäudekomplex in der Hertener Siedlung Westerholt an der Geschwister-, Grün- und Zwischenstraße wird denkmalgerecht saniert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende Oktober beendet sein und werden im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Energielabor Ruhr“ der Städte Gelsenkirchen und Herten gefördert. „Die anstehende Sanierung soll die Gartenstadtsiedlung im Umfeld der Zeche Westerholt gestalterisch aufwerten und so das Stadtbild verschönern“, betont Stadtbaurat Volker Lindner. Zusammen mit Quartiersarchitekt Dr. Peter Kroos, Vonovia-Regionalleiter Carsten Küster, Dr. Babette Nieder, Geschäftsführerin der Hertener Beteiligungsgesellschaften und Janine Feldmann, Leiterin der Koordinierungsstelle Stadterneuerung Gelsenkirchen, gab er im August den Startschuss für die Arbeiten an dem Wohnkomplex. Ausführliche Informationen zu diesem ausgesprochen interessanten und vorbildhaften Modellprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Stadtumbaubüro in Welper eröffnet 
Auch im Hattinger Stadtumbaugebiet „Welper“ steht nun ein Stadtumbaubüro zur Förderung der Beteiligung der lokalen Bevölkerung und weiterer Akteure aus dem Stadtteil an den dortigen Stadtumbauprozessen zur Verfügung. Bürgermeister Dirk Glaser hatte das Band vor dem Eingang des neuen Stadtteilmanagements für Stadtumbau Welper erst für einen Gag gehalten. „Aber für einen guten. Denn es ist gut, dass wir das Büro heute eröffnen“, sagte er lachend, als er wenig später am Freitag die Schere ansetzte „und tatsächlich das Band durchschneiden musste“. Womit die Büroräume im Gemeindeamt Welper eröffnet waren. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Neuerung im Hattinger Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: 1. Spatenstich am Tana-Schanzara-Platz  
Im August gab’s den 1. Spatenstich auf dem Gelände gegenüber des Bochumer Schauspielhauses, mit dem ein attraktiver Stadtplatz – der Tana Schanzara Platz – geschaffen werden soll. Jede Menge Offizielle und Schaulustige nahmen an diesem für den Stadtteil wichtigen Ereignis teil. „Entstehen soll ein attraktiver, offener Platz, der zum Verweilen einlädt und an die ,Ruhrgebiets-Duse’ erinnert“, meinte Stadtbaurat Markus Bradtke. Die dazu gehörige Tana-Schanzara-Skulptur kommt – unter dem Kirschbaum mit Blick auf das Schauspielhaus – auf einen Sitzblock, zwei Bodenstrahler beleuchten sie von unten. Drum herum werden weitere Sitzgelegenheiten entstehen, auf denen man Tana dann Gesellschaft leisten kann. Die dazu notwendigen Bauarbeiten werden ungefähr bis Ende November dauern. Ausführlichere Informationen zu diesem sympathischen Projekt finden Sie hier.

Projektaufruf: Digitalen und stationären Einzelhandel zusammendenken  
MWEIMH, MBWSV und MKULNV haben im August einen Projektaufruf zur Stärkung des Einzelhandels gestartet. Gesucht werden Projekte, die die Zukunftsfähigkeit des stationären Einzelhandels durch Motivation und Transfer von Know-how unterstützen, die Attraktivität und Funktionalität der Innenstädte, der Mittelzentren als auch ländlicher Regionen fördern und
Angebote für die Versorgung gerade in den ländlichen Räumen entwickeln. Bewerbungen zu diesem Projektaufruf können bis zum 14. Oktober 2016 eingereicht werden. Ausführliche Informationen sowie alle zur Antragstellung notwendigen Dokumente finden Sie hier.

Projektaufruf: Grüne Infrastruktur NRW  
Im Rahmen des aktuellen EFRE-Programms wurde nun ein Projektaufruf zum Thema „Grüne Infrastruktur NRW“ veröffentlicht. Gesucht werden integrierte Handlungsansätze, die zu einer nachhaltigen Verbesserungen der natürlichen Umwelt und der Klima- und Umweltbedingungen zugunsten der Biodiversität und der Menschen in Quartieren, Städten und Stadtumlandgebieten in Nordrhein-Westfalen beitragen. Mit dem Aufruf können bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 83 Millionen Euro Investitionsvolumen aus EU- und Landesmitteln sowie aus Mitteln von Kommunen, Vereinen und Privaten für diese Aufgabe mobilisiert werden. Das verfügbare Investitionsvolumen ermöglicht die Umsetzung von modellhaften Ansätzen und Projekten in Nordrhein-Westfalen. Wir haben diesen Projektaufruf hier für Sie zum Download bereitgestellt. Ergänzende Unterlagen zur Antragstellung können durch Mitgliedsstädte im Netzwerk „Innovationsagentur Stadtumbau NRW“ in der Geschäftsstelle abgerufen werden.

Quartierserneuerung NRW: Neuer Internetauftritt der Quartiersakademie NRW 
Die „Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen“stärkt seit Jahresbeginn 2016 zivilgesellschaftlich im Quartier engagierte Menschen und Initiativen und qualifiziert sie bei der Gestaltung ihrer Quartiere zum Akteur und Mitgestalter. In der Quartiersakademie NRW begegnen sich ehrenamtlich engagierte Bürgergruppen auch mit Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbände oder im Quartier engagierten Unternehmen und Institutionen. Die vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] angestoßene und geförderte „Quartiersakademie NordrheinWestfalen“ legt damit die Grundlage für ein „Netzwerk für bürgerliches Engagement im Quartier“. Diese Initiative hat nun einen neuen – und ausgesprochen interessanten und attraktiv gestalteten – Internetauftritt, zu dem Sie hier gelangen.

Veranstaltung: Quartiersakademie „Mieter und Bewohner machen Quartier – Bürgerschaftliche Mitwirkung bei Kooperationsprojekten“   
Aktuell lädt die Quartiersakademie NRW zu einer weiteren Veranstaltung ein. Sie befasst sich mit dem Thema „Mieter und Bewohner machen Quartier – Bürgerschaftliche Mitwirkung bei Kooperationsprojekten“. Im Rahmen dieser Veranstaltung wird es neben Gelegenheiten zur Diskussion verschiedene Vorträge geben, die im Tandem von Bürger- und Zivilgesellschaft mit Kommunen oder Wohnungsunternehmen organisiert sind. Die Veranstaltung wird am Donnerstag, den 22. September 2016 in der Zeit von 10 bis 16h in Olfen stattfinden – das Programm dazu haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veranstaltung: Lebensqualität in der Stadt – Grüne Infrastruktur und Kulturelles Erbe
Die Qualität des gebauten Raums und der Freiräume in einer Stadt trägt entscheidend zur Attraktivität von Kommunen und zum Wohlbefinden ihrer Bewohner bei. Stadtumbau – mit dem Ziel, Lebensqualität in der Stadt zu erhalten und zu steigern – adressiert daher gleichermaßen die Qualifizierung von Wohngebäuden, die Aufwertung von Grün- und Freiräumen sowie die Bewahrung des kulturellen Erbes. Am 23. und 24. September 2016 sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis zum zwölften Mal in die Europastadt Görlitz eingeladen, um beim traditionellen Denksalon über die damit verbundenen Herausforderungen für di Akteure des Stadtumbaus zu diskutieren. Das Programm zu dieser sicherlich sehr empfehlenswerten Veranstaltung haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veröffentlichung: Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung   
Im Rahmen des gleichnamigen Projektes wurden neue Kommunikationswege erprobt, um mit der Hilfe von Migrantenselbstorganisationen und MultiplikatorInnen sowohl migrantische EigentümerInnen als auch MieterInnen persönlich und kultursensibel anzusprechen, über das Thema Energieeffizienz zu informieren und zur Nutzung der bestehenden Informations- und Beratungsangebote, kommunaler Förderprogramme usw. zu motivieren. Um Zugang zu den Zielgruppen der MigrantInnen zu bekommen, wurden unterschiedliche Strategien verfolgt. Über die begleitenden Evaluation konnte das Wissen über EignetümerInnen und MieterInnen mit Migrationshintergrund im Themenfeld „Energieeffizienz“ erweitert werden. Zudem wurden wesentliche Erkenntnisse über den Prozess der Aktivierung von MigrantInnen und der Zusammenarbeit mit Migrantenselbstorganisationen generiert. Die zentralen Ergebnisse und Handlungsempfehlungen des Projektes wurden nun in einer Veröffentlichung zusammengefasst, die hier für Sie zum Download bereitsteht.