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06.04.2009

Dokumentation: 4. Austauschplattform der NRW-QuartiersmanagerInnen in Velbert
Die vierte Austauschplattform vor Ort beschäftigte sich mit dem Thema der Verstetigung der Aufgaben eines Quartiersmanagements. Anhand einzelner Fallbeispiele konnten die QuartiersmanagerInnen aus dem Stadtumbau in Nordrhein-Westfalen einzelne Strategien diskutieren und Handlungsoptionen für den Alltag in ihren Quartieren ableiten. Die Fallbeispiele beschäftigten sich mit dem Konzept der Übernahme der Aufgaben durch ein Wohnungsunternehmen, mit der Kooperation zwischen Stadt und sozialem Träger sowie dem Konzept der Bürgerstiftung. Die ausführliche Dokumentation unserer Veranstaltung können die hier auf unserer Homepage nachlesen.

Reportage: Stadtumbau West in Bochum – Bochumer Stadtgespräche
Der Stadtumbau West in Bochum erstreckt sich auf zwei große Gebiete im Stadtgebiet. Zum einen handelt es sich dabei um die Großwohnsiedlung Innere Hustadt und zum anderen um die ehemaligen Arbeiterquartiere rund um die Jahrhunderthalle, die unter dem gemeinsamen Begriff Westend zusammengefasst werden. Die Bochumer Stadtgespräche – eine feste Institution in der Stadt- widmeten sich einen Abend lang mit über 100 Interessierten Bürgerinnen und Bürgern diesem Thema. Herr Schulz von der Innovationsagentur konnte mit seinem Vortrag einen allgemeinen Überblick über den aktuellen Stand des Programms Stadtumbau West geben und die Bochumer Projekte in diesen Kontext einsortieren. Die ausführliche Reportage von der Veranstaltung können Sie hier auf unserer Homepage nachlesen.

Reportage: Planungswerkstatt in Remscheid-Honsberg – Der Honsberg bündelt seine Kräfte!
Im Remscheider Stadtteil Honsberg hat sich in den letzten zwei Jahren eine solide und verlässliche Kooperationsstruktur aufgebaut. Die engagierten Akteure haben bisher zahlreiche Aktivitäten angeregt, um den Umbau ihres Quartiers voranzubringen. Auf einer zweiten Planungswerkstatt konnten mit Unterstützung der Stadt und der Innovationsagentur trotz fehlender Fördermittel in diesem Jahr spannende und wichtige Projektideen entwickelt werden, die von den Bürgerinnen und Bürgern des Quartiers selbst getragen werden. Ergänzt werden diese Aktivitäten durch die Fortführung der bewilligten Projekte im Stadtumbau West. Die Projektideen und weitere Details zur Planungswerkstatt können Sie hier in unserer Reportage nachlesen.

Projekt der Woche: Baumwollspinnerei Leipzig
Bis zu 4000 Leute schufteten in "der Spinne". Die Betriebsgeschichte endete jedoch Mitte der 1990er Jahre. Seitdem zogen Künstler und zahlreiche Gewerbetreibende auf das Areal im Südwesten Leipzigs und sorgen für den Erfolg eines mutigen städtebaulichen Experiments. Seit 2001 ist eine Verwaltungsgesellschaft mit der rentablen und kreativen Folgenutzung der Fläche beschäftigt. Der sehr werthaltig vorhandenen Substanz ist es zu verdanken, dass man die Spinnerei in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt schonend sanieren und wiederbeleben konnte. So ist inzwischen der überwiegende Teil der Fläche vermietet. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Seminar: PPP-Infrastrukturprojekte – Chancen und Risiken im Vergleich
Public Private Partnerships sind heute weit verbreitet, vor allem in der Form öffentlich-privater Zusammenarbeit im Rahmen städtebaulicher Verträge und bei sogenannten institutionellen oder organisatorischen PPP zur dauerhaften Wahrnehmung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Relativ neu sind die so genannten projektbezogenen PPP oder PPP-Infrastrukturprojekte. Dabei werden vertragliche Vereinbarungen zur Übernahme von Planung, Bau/Sanierung, Betrieb und Finanzierung durch Private getroffen, die sich auf den gesamten Lebenszyklus von Infrastruktureinrichtungen [z.B. Schulen] beziehen. Diese Form von PPP-Projekten wird auf bundes- und teilweise landespolitischer Ebene stark befördert. Auf kommunaler Ebene bestehen aber durchaus auch Vorbehalte. Nachdem dort inzwischen ca. 80 Projekte in der Umsetzung sind, gilt es, kritisch Bilanz aus den bisherigen Erfahrungen zu ziehen und mögliche Perspektiven zu diskutieren. Weitere Details zur Veranstaltung des Difu am 4. und 5. Mai in Berlin finden Sie hier.

Forschungskonferenz: Urbane Mobilität
Noch nie waren die Ansprüche an die Stadt als Lebens-, Wirtschafts-, Kultur-, Bildungs-, Freizeit- und Verkehrsraum so hoch wie heute. Der Sicherung von Mobilität kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Ein gut abgestimmtes kommunales bzw. regionales Verkehrssystem ist Voraussetzung für Teilhabemöglichkeiten aller Menschen am gesellschaftlichen Leben, aber auch für wirtschaftliche Entwicklung und Erfolg nicht nur in der Stadt, sondern auch im Umland. Mit seiner Forschungskonferenz möchte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung im Kontext der Leipzig Charta Problemlösungsansätze rund um die "urbane Mobilität" vorstellen und diskutieren. Weitere Informationen zur Konferenz, die in Kooperation mit dem TÜV Rheinland am 4. und 5. Mai in Berlin stattfindet, finden Sie hier.

Kolloquium: Urbane Identität: Die Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau
Das Städtebauliche Kolloquium der Universität Dortmund beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von baulich-räumlichen Gestaltungen urbaner Orte und der Herausbildung von Identität. Angesichts der zunehmenden Ähnlichkeit der Städte kommt es neuerdings in vielen Kommunen wieder zu einer Betonung der einzigartigen Merkmale der Stadt, die auch auf der baulichen Ebene repräsentiert werden soll. Im Kolloquium soll diese neue Rolle von Image und Identität im europäischen Städtebau behandelt werden, indem die unterschiedlichen Ansätze dargestellt werden. Das Kolloquium am 5. Mai beschäftigt sich mit den identitätsprägenden Symbole, die für die Wahrnehmung einer Stadt oder Region eine große Rolle spielen. In den Zentren wird das historische Erbe gepflegt und bei neuen Siedlungen werden moderne Akzente gesetzt. Diese sollten eng mit den Spezifika des Ortes verknüpft sein, wenn es sich um mehr als reine Werbung handeln soll. Weitere Details zur Veranstaltung des Fachgebietes Städtebau und Bauleitplanung erhalten Sie hier.