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06.05.2013

Gelsenkirchen-Buer: Die Buer Management GmbH kauft gemeinsam mit Bürgern eine ehemalige Hertie-Immobilie
In vielen Städten und Gemeinden stehen ehemalige Hertie-Immobilien in exponierter Lage leer und es finden sich keine Käufer für diese Immobilien. In Gelsenkirchen Buer hat nun die Buer Management GmbH gemeinsam mit Bürgern aus dem Stadtteil eine solche „Schrottimmobilie“ gekauft und plant, hier einen modernen Einkaufs-, Dienstleistungs- und Wohnstandort zu schaffen. Als einer der künftigen Mieter ist unter anderem die Stadtbücherei vorgesehen. Der Kauf der Hertie-Immobilie ist dabei nicht die erste wichtige Initiative der „Buer Management GmbH“, die im April 2000 als Zusammenschluss von Hauseigentümern aus Buer gegründet worden war und die seitdem intensiv an der Aufwertung und Stärkung des Standortes arbeitet. Weitere Informationen zu diesem bemerkenswerten Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Hagen: Bürger sollen den Namen für ihren neuen Multifunktionsplatz wählen
Nicht mehr lange und der neue Multifunktionsplatz an der Ecke Frankfurter Straße/Elbershallen in Oberhagen kann eröffnet werden. Die mit Mitteln des Stadtumbaus West geförderte Platzumgestaltung ist schwerpunktmäßig auf die Bedürfnisse von Jugendlichen ausgerichtet. Dabei soll der neue Multifunktionsplatz eine wichtige Rolle bei der Belebung und Aufwertung des Quartiers einnehmen, denn bislang fehlte im Stadtumbau West Gebiet Oberhagen/Eilpe ein solches Freizeitangebot für Jugendliche. Doch bevor der Platz eröffnet werden kann, muss abschließend nicht nur eine Asphaltdecke aufgebracht werden, sondern es fehlt auch noch etwas anderes Wichtiges: ein Name. Daher ermutigt die Stadt die Bürger nun, bis zum 24. Mai Namensvorschläge einzureichen, um dann im Juni in der Jugendratssitzung über einen endgültigen Namen für den neuen Multifunktionsplatz zu entscheiden. Weitere Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Heiligenhaus: Die Stadt startet ein innovatives Pilotprojekt zur Beteiligung Jugendlicher an der Stadtentwicklung
Die Stadt Heiligenhaus wird als eine von bundesweit sieben Kommunen an dem Pilotprojekt „Youthpart lokal“ teilnehmen. Im Rahmen dieses innovativen Projektes sollen Jugendliche auf einer Online-Plattform die Möglichkeit erhalten, auf digitalen Wegen mitzubestimmen, wie sich ihre Stadt zukünftig entwickeln soll. Auf der aktuell noch provisorisch eingerichteten Webseite „www.ypart.eu“ können Jugendliche bis Ende 2014 Projektideen posten, diskutieren und Projekte bewerten. Damit versucht die Stadt, den populären Ansatz der „Liquid Democracy“ auch für die Zielgruppe der 12- bis 20-jährigen attraktiv zu gestalten und diese Zielgruppe, die entscheidend für die Zukunft der Stadt ist, stärker in Planungs- und Beteiligungsprozesse einzubinden. Nach Ansicht von Heiligenhausens Jugendamtsleiter Thomas Langmesser ist das Projekt eine Chance „eine Verzahnung von analoger und digitaler Beteiligung“ zu realisieren. Weiter Informationen zu diesem sicherlich vorbildhaften und anregenden Projekt finden Sie hier.

Oberhausen: Die Stadt startet ein Pilotprojekt zur kostensparenden Pflege und Aufwertung von Grünflächen 
Die Stadt Oberhausen hat zur Aufwertung der städtischen Grünflächen ein Pilotprojekt initiiert. Nachdem aufgrund kontinuierlicher Einsparungen bei der Grünflächenpflege in den vergangenen Jahren das Erscheinungsbild vieler Grün- und Freiflächen in der Stadt sehrgelitten hat und Bürger bereits Beschwerden einreichten, wird die Stadt nun ein neues Bepflanzungskonzept erproben. Durch den Einsatz von pflegeleichten und kostengünstigen Staudenpflanzen will die Stadt nicht nur die nachhaltige Attraktivität der Grünflächen sichern, sondern zudem jährlich rund eine halbe Millionen Euro einsparen. Das Bepflanzungskonzept mit dem Titel „Heimische Blütensteppe“ wurde von der Hochschule Anhalt entwickelt und wird in diesem Jahr zum ersten Mal erprobt. Weitere Informationen zu diesem neuen Ansatz finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Infopunkt Grumsiner Wald“
Das Projekt „Infopunkt Grumsiner Wald“ ist ein Teilprojekt der „Dorfkümmerer“-Initiative in Brandenburg. Das Projekt zeigt beispielhaft, wie durch bürgerschaftliches Engagement und die Etablierung eines Infopunktes mit angegliedertem Dorfcafé die Attraktivität und der Tourismus in einem Dorf in einer ländlichen und stark vom demographischen Wandel betroffenen Region gestärkt werden kann. Der neue Infopunkt nahe des Grumsiner Buchenwaldes, der 2011 zum UNESCO-Weltnaturerbe erklärt wurde, soll neue Besucher in den kleinen Ort Altkünkendorf mit seinen nur knapp 200 Einwohnern locken und mit dem angegliederten Café auch einen attraktiven Nachbarschaftstreffpunkt für die Bewohner zur Stärkung des lokalen Gemeinwesens bieten. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Projekt finden Sie hier.

Video der Woche: Ein Dorfkümmerer in Altkünkendorf als Tourismusförderer
Passend zu unserem Projekt der Woche zeigt unser Video der Woche einen Kurzbeitrag zu der Arbeit des „Dorfkümmerers“ Hans-Jürgen Bewer im brandenburgischen Altkünkendorf. Gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus dem Dorf wird ein Informationsbüro für den nahegelegen Buchenwald – einem Weltnaturerbe der UNESCO – mit angegliedertem Café entstehen. Das Video der Woche finden Sie hier.

Bundeskongress: „Bürgernahe Stadtentwicklung durch Kooperation“
Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] veranstaltet am 20. Juni 2013 in Fürth in Kooperation mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] den Bundeskongress „Bürgernahe Stadtentwicklung durch Kooperation“. In Anwesenheit von Rainer Bomba, Staatssekretär im BMVBS, werden im Rahmen dieses Kongresses, den die Forschungsassistenz „Kooperation konkret“ organisiert, praxisnahe Erfahrungsberichte der Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren aus Modellvorhaben der ExWoSt-Forschungsfelder „Kooperation konkret“, „Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern [KiQ]“ und „Jugendliche im Stadtquartier“ vorgestellt. Ergänzend sollen die Praxiserfahrungen im Zuge von Exkursionen vertieft werden. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.