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06.06.2011

Eröffnung des Generationenparks in Bochum
Im Rahmen des Stadtumbaus in unserer Mitgliedsstadt Bochum wurde jetzt ein weiteres Projekt fertig gestellt und kann nun seiner Bestimmung übergeben werden. Im Stadtteil Westend haben engagierte Bürger zusammen mit Schülern und Lehrern der Arnoldschule einen Generationenpark geplant und gestaltet. Besonders zur Verwirklichung des Gemeinschaftsprojektes beigetragen haben die Bewohner des Albert-Schmidt-Hauses, einer Bochumer Altentagesstätte. Der Generationenpark entstand auf der ehemaligen „Arnoldswiese“ zwischen der Schule und der Altentagesstätte am Springerplatz. Der neu geschaffene Park bietet neben Möglichkeiten zum Aufenthalt, Spielen und Spazierengehen auch zwei Bouleplätze, Bewegungsgeräte sowie ein Schachfeld. Die Eröffnung des gemeinschaftlichen Generationenparks findet am Montag, den 20. Juni um 13.30 Uhr statt. Nähere Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt können Sie hier nachlesen.

Ausstellung: Von der Industriebrache zur lebenswerten Stadt
Die Ausstellung „Rechtsrheinische Perspektiven“ stellt in diesem Frühsommer die Ergebnisse vor, die während einer mehrmonatigen Planungsdiskussion zur Zukunft brachliegender Flächen und zur Umnutzung von Industrieflächen in den Kölner Stadtteilen Deutz, Mülheim, Kalk und Poll thematisiert wurden. Im Rahmen der Regionale 2010 wurden sechs Architektur- und Planungsbüros beauftragt, die Qualitäten und Besonderheiten des rechtsrheinischen Kölns zu benennen und durch innovative und qualitätvolle Planungen zu stärken. Zum Abschluss der intensiven Auseinandersetzung mit dem rechtsrheinischen Stadtgebiet dient die Ausstellung nun dazu, die Ergebnisse für eine breite Öffentlichkeit darzustellen. Großformatige Luftbilder und gut zugängliche Pläne vermitteln dem Besucher Potenziale und Risiken der Transformation. Neben einem zentralen Ausstellungsraum in der Rotunde des Deutzer Bahnhofs gibt es mehrere dezentrale Ausstellungsorte in anderen Kölner Bezirken und Stadtteilen, um die Bürger in den von der Planung betroffenen Bereichen unmittelbar anzusprechen. Detaillierte Informationen zu Terminen und Orten der noch bis zum 4. Juli laufenden Ausstellung können Sie hier nachlesen.

Projekt der Woche: Fifty-Fifty-Taxi
Vor allem im ländlichen Raum haben Jugendliche mit dem Problem zu kämpfen, weite Strecken für Ihre Freizeitgestaltung am Wochenende oder an Feiertagen zurücklegen zu müssen. Neben dem Mobilitätsproblem ist auch das Unfallrisiko bei nächtlichen Autofahrten zur und von Disco- oder Kinobesuchen besonders hoch. Um die Zahl der Freizeit-Unfälle von Jugendlichen zu senken und die Mobilität in dieser Altergruppe zu erhöhen, wurde 1995 vom Brandenburger Verkehrsministerium, der AOK Nordost und der Taxigenossenschaft Potsdam die Aktion “Fifty-Fifty-Taxi-Ticket” initiiert, die inzwischen viele Nachahmer gefunden hat. Wie genau diese Aktion Eltern dabei hilft, Nachts wieder beruhigt schlafen zu können, lesen Sie hier.

BBSR Veröffentlichung: Sportstätten und Stadtentwicklung
Die aktuelle Veröffentlichung des BBSR dokumentiert die Ergebnisse des ExWoSt-Forschungsfeldes "Sportstätten und Stadtentwicklung" und geht der Frage nach, wie die Kommunen den Bereich Sport stärker als bisher in die integrierte Stadtentwicklungspolitik einbinden können. Hintergrund sind die künftigen Anforderungen an Sport- und Bewegungsräume, die sich durch wirtschaftliche und soziale Veränderungen ergeben. Wichtige Faktoren sind hierbei der demographische Wandel und damit einhergehende Veränderungen im Sportverhalten, die Ausweitung von Ganztagsschulen und die begrenzten finanziellen Ressourcen der Kommunen, die eine aktive Gestaltung zunehmender Flächenpotenziale für Sport und Bewegung einschränken. Ausgehend von einer Beschreibung der einzelnen Modellvorhaben werden in dem Heft übertragbare Strategien und Instrumente aufgezeigt und zentrale Politikempfehlungen für die künftige Förderung des Sports thematisiert. Zum entsprechenden Downloadportal des BBSR gelangen Sie über diesen Link.

Ausstellungseröffnung: „Schichten einer Region“ - Kartenstücke zur räumlichen Struktur des Ruhrgebiets
Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht eine einzigartige Region: In der Entwicklung zu einem der größten europäischen Ballungsräume der Schwerindustrie ebenso wie im Strukturwandel zu einer Technologie- und Dienstleistungsregion. Die Kartenstücke, die nun in der Ausstellung „Schichten einer Region“ gezeigt werden, veranschaulichen einzelne thematische Schichten der Region in Karten, Grafiken und textlichen Erläuterungen. Sie gehen dabei über die bisher bekannten Darstellungen hinaus und zeigen überraschende Strukturen und Prozesse des aktuellen Wandels in siedlungs­geographischer, ökonomischer, landschaftlicher, ökologischer sowie sozialer und baulicher Hinsicht. Ziel ist es, neue Blickwinkel und Betrachtungsweisen des Ruhrgebiets zu eröffnen. Die zusammenführende Darstellung liefert eine Grundlage zur weiterführenden Diskussion über die Gestaltung der Region. Die Ausstellung zeigt die Ergebnisse des Projektes, das von dem Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung und Bauleitplanung der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund, in Zusammenarbeit mit dem ILS – Institut für Landes und Stadtentwicklungsforschung gGmbH und weiteren Partnerinstitutionen aus der Region initiiert und bearbeitet wurde. Die Eröffnung der Ausstellung findet im Rahmen des städtebaulichen Kolloquiums am 7. Juni 2011 im Dortmunder U statt. Weitere Informationen dazu erhalten Sie hier.