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06.07.2015

Stadtumbau Gelsenkirchen: Eine Finanzspritze in Höhe von fast sechs Millionen Euro
258 Millionen Euro gehen aus dem Städtebauförderprogramm 2015 des Landes Nordrhein-Westfalen an Städte und Gemeinden. Mit dem Geld können 202 Bauvorhaben realisiert werden, darunter 32 neue Projekte. „Gelsenkirchen erhält aus dem Programm 5. 732. 000 Euro“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordneter Markus Töns. Für die Umgestaltung des Heinrich-König-Platzes und den Umbau der Aula der Gertrud-Bäumer-Realschule in der City erhält Gelsenkirchen 1. 922 .000 Euro. Für die Revitalisierung der Bochumer Straße fließen 1 .527. 000 Euro nach Gelsenkirchen. Die Maßnahmen werden aus dem Einzelprogramm Stadtumbau West finanziert. Für die Umgestaltung des Grilloplatzes, das Stadtteilmanagement Schalke, die Umgestaltung des Schulhofs vom Schalker Gymnasium stehen 1. 784 .000 Euro Fördermittel aus dem Programm Soziale Stadt für den Ortsteil Schalke zur Verfügung“, kündigte Töns an. Und die Landtagabgeordnete Heike Gebhard [SPD] fügte hinzu: „In Gelsenkirchen – Hassel und Herten – Westerhold/Bertlich wird das Stadtteilmanagement mit 499. 000 Euro gefördert.“ Ausführlichere Informationen zu dieser ausgesprochen erfreulichen Nachricht finden Sie hier.

Stadtumbau Herne: Weit über zehn Millionen Euro für den Stadtumbau in Wanne-Süd

Die Verwaltung in Herne stellte in der vergangenen Woche den Stadtumbau in Wanne-Süd vor. Weit über zehn Millionen Euro sollen zwischen 2017 und 2027 in den Stadtumbau Wanne-Süd fließen. Am Mittwochabend hat die Verwaltung bei einer Info-Veranstaltung erstmals auch Bürger des Stadtteils ins Boot geholt. „In Wanne-Süd sind viele Missstände zu erkennen. Diese wollen wir aufgreifen, um gegenzusteuern und den Stadtteil fit zu machen“, sagte Planungsamts-Chef Achim Wixforth zu Beginn des Abends. Seine Kollegin Heidelore Riemer warnte die Bürger aber vor zu hohen Erwartungen: „Stadtumbau ist kein Allheilmittel“, sagte die Stadtmitarbeiterin. In zehn Jahren könne man keinen kompletten strukturellen Wandel herbeiführen. Die Verbesserung der Lebensqualität und der Rahmenbedingungen seien die Ziele. Nach einer Analyse von Schwächen in Wanne-Süd führte die Stadt einige Maßnahmen an, mit denen die Ziele dieser Stadtumbaumaßnahme erreicht werden sollen. Einen besonders „intensiven Blick“ wolle die Stadt auf soziale Elemente und auch ökologische Aspekte richten, so Wixforth. Ausführlichere Informationen zu dieser umfassenden Stadtumbaumaßnahme und auch zu den Reaktionen aus der Bürgerschaft finden Sie hier.

Stadtumbau Bottrop: Straßenfest zur Übergabe des neuen Ehrenplatzes
Die Bauarbeiten an der Straße „Am Ehrenplatz“ in Bottrop sind abgeschlossen. Die Neugestaltung der Straße zwischen Ende März und Ende Mai ist von Land und Bund gefördert worden. Fördergelder in Höhe von 240 000 Euro flossen in die Umgestaltung. Dadurch hat der Bereich den Charakter einer Anliegerstraße erhalten. Die Stellplatzflächen sind neu geordnet und die Verkehrsflächen niveaugleich ausgebaut worden. So kann der benachbarte Ehrenpark ohne Stolperstufen erreicht werden. Dies ist besonders wichtig für die Bewohner des Seniorenheims. Rollstuhl- und Rollatorfahrer können jetzt über eine Rampe im Eingangsbereich direkt in den Ehrenpark rollen. Die Nutzung der Straße für den Durchgangsverkehr als Abkürzung von der Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Innenstadt wird künftig durch einen Absperrpfosten in Höhe des Altenheims verhindert. Die gesamte Verkehrsfläche ist zudem als „Spielstraße“ gekennzeichnet. Anlässlich der Einweihung organisierte das Team der Senioren-Einrichtung „Haus am Ehrenpark“ am vergangenen Wochenende ein Straßenfest. Ausführlichere Informationen zu diesem gelungenen Projekt und auch zur Eröffnungsfeier finden Sie hier.

Stadterneuerung NRW: Städtebauförderprogramm 2015 veröffentlicht
Die nordrhein-westfälischen Städte und Gemeinden erhalten in diesem Jahr 258 Millionen Euro aus dem Städtebauförderprogramm. Mit den Mitteln werden landesweit 202 Maßnahmen gefördert, davon 32 neue Projekte. Anlässlich der Programmveröffentlichung sagte Bau- und Stadtentwicklungsminister Michael Groschek: „Viele Städte ächzen unter hohen Schulden, was dazu führt, dass dringend notwendige Investitionen in die öffentliche Infrastruktur nicht vorgenommen werden können. Ich möchte mit dem Städtebauprogramm deshalb gezielt die Städte und Gemeinden mit strukturellen Schwierigkeiten erreichen und finanziell unterstützen.“ Der Bund stellt für das NRW-Städtebauförderprogramm in diesem Jahr fast 115 Millionen Euro zur Verfügung. Bundesbauministerin Barbara Hendricks: „Es freut mich, dass die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen den integrierten Ansatz für eine energetische und altersgerechte Erneuerung sowie für die grüne Stadt konsequent umsetzen.“ Förderschwerpunkte in diesem Programmjahr sind die energetische Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Quartieren, die barrierefreie bzw. barrierearme Gestaltung von öffentlichen Räumen und Gebäuden und die Umgestaltung öffentlicher Grünanlagen im Wohnumfeld der Quartiere. Ausführliche Informationen zum nordrhein-westfälischen Städtebauförderprogramm 2015 und auch den Link zum Download des Programms finden Sie hier.

Wohnungspolitik NRW: Leitfaden zum Wohnungsaufsichtsgesetz veröffentlicht
Mit dem seit gut einem Jahr geltenden Wohnungsaufsichtsgesetz hat das Land NRW den Kommunen ein wirksames Instrument an die Hand gegeben, um gegen verwahrloste Wohnungen und schwarze Schafe unter den Vermietern vorzugehen. Nachdem das Wohn- und Bauministerium Erfahrungswerte im Umgang der Kommunen mit dem neuen Gesetz gesammelt und mehrere Arbeitsgespräche mit den betroffenen Behörden geführt hat, ist für die Städte und Gemeinden nun einen Leitfaden zum Wohnungsaufsichtsgesetz auf der Homepage des nordrhein-westfälischen Städtebauministeriums veröffentlicht worden. Er soll den Kommunen helfen, das Gesetz rechtssicher anzuwenden. Der Leitfaden steht hier zum Download für Sie bereit.

Veranstaltung: Die Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien
In vielen Städten sind einerseits erhebliche Leerstände von Nichtwohngebäuden und eine zunehmend schwierigere Vermietbarkeit von Büroflächen zu beobachten, andererseits lassen die Wohnungsmärkte Angebotsengpässe mit der Folge steigender Mieten erkennen. Vor allem in den stark wachsenden Groß- und Univer- sitätsstädten nehmen die Nachfrage nach Wohnraum durch Zuwanderung, erhöhte Studentenzahlen, die wachsende Anzahl von Singlehaushalten und der Flächenbedarf pro Person kontinuierlich zu. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen hatten das Bundesbauministerium und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung Anfang 2013 die Studie „Umwandlung von Nichtwohngebäuden in Wohnimmobilien“ in Auftrag gegeben. Ziele und Konzeption dieses Forschungsfeldes sowie die Ansätze der ausgewählten Modellvorhaben werden nun im Rahmen einer Veranstaltung am 7. September in Berlin vorgestellt. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veröffentlichung: BBSR-Studie zur energetischen Sanierung großer Wohnsiedlungen
Eine neue Publikation des BBSR dokumentiert gute Beispiele für die energetische Sanierung großer Wohnsiedlungen. In den Großwohnsiedlungen der 1950er bis 1980er Jahre leben bundesweit rund fünf Millionen Menschen. Ein Forscherteam hat im Auftrag des BBSR acht Modellprojekte bei der Umsetzung von integrierten Handlungskonzepten einer energetischen Sanierung begleitet. Die Konzepte waren Gegenstand eines Bundeswettbewerbs von 2009. Die Veröffentlichung beschreibt strategische Ansätze, Handlungsfelder, Finanzierungsformen und Kooperationsmöglichkeiten. Ihre Handlungsempfehlungen richten sich vor allem an Kommunen und Wohnungsunternehmen. Die Strategien der untersuchten Modellvorhaben reichten von der nachhaltigen Bestandssicherung bis zum grundlegenden Umbau der Siedlungen, um diesen ein neues Quartiersimage zu verleihen. Die Senkung des Gebäudeenergiebedarfs, eine effiziente Wärmeversorgung und der Einsatz erneuerbarer Energien gingen dabei Hand in Hand. Realisiert wurden die Konzepte auf Basis meist verbindlicher Vereinbarungen – etwa städtebaulicher Verträge. Ausführliche Informationen zu dieser Studie wie auch den Link zum Download finden Sie hier.