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07.05.2012

Stadtumbau in Werdohl: Fortschritt an allen Fronten
Der Stadtumbau in Werdohl bleibt auf der Überholspur: Nicht nur Umbau und Reaktivierung des Bahnhofsgebäude machen große Fortschritte und lösen bereits jetzt erhebliche private Folgeinvestitionen in ihrem Umfeld aus. Auch die verschiedenen Fonds zur Förderung privater Aktivitäten und Beiträge zur Erneuerung der Innenstadt finden eine erfreulich große Nachfrage, so dass sich hier auch „in der Fläche“ viel durch zahlreiche kleine Aktivitäten bewegt. Und im Stadtumbaugebiet Ütterlingsen geht nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens nun nicht nur der Umbau des Schulhofes zu einer quartiersbezogenen Freizeitfläche zügig voran, darüber hinaus wird die Wohnungsgesellschaft Werdohl bereits im Herbst weitere 22 seniorengerechte Wohnungen, die gleich gegenüber dem von dieser Gesellschaft geschaffenen Nachbarschaftstreff liegen, fertigstellen und vermieten. Informationen zu den Beteiligungsfonds in der Innenstadt finden Sie hier, Neuigkeiten zu den Fortschritten bei der Schulhofumgestaltung hier und Informationen zu den neuen Wohnungsangeboten in Ütterlingsen haben wir hier für Sie verlinkt.

QUARTO: Neue Anlaufstelle für Beschäftigung und Qualifizierung im Stadtumbaugebiet Tossehof eröffnet
Im Rahmen des Stadtumbaus in Gelsenkirchen Tossehof wurde nun, nach den zahlreichen Erfolgen und Fortschritten im Bereich der baulichen Aufwertung und der Stärkung des Gemeinwesens ein weiteres wichtiges Angebot geschaffen: Quarto – eine neue Beratungsstelle vor Ort zur Förderung von Qualifizierung und Beschäftigung. Das große Ziel: Arbeitslosigkeit reduzieren und die Wohn- und Lebensqualität im Tossehof weiter verbessern. Quarto wird mit Fördermitteln und mit Hilfe einer großen Kette von Kooperationspartnern – darunter Awo, Caritas, Diakoniewerk, Stadtumbaubüro, Quartiersladen, Gelsensport und ggw – betrieben. Weitere Informationen zu diesem neuen Angebot im Tossehof finden Sie hier.

Ein neuer „Gemeinschafts-Spielplatz“ in Essen: Kinder und Senioren erwünscht
Die Essener Stadtverwaltung hat in der vergangenen Woche an der Paulinenstraße den ersten Teil einer neuen Mehrgenerationenspielanlage eröffnet. Das rund 190.000 Euro teure Pilotprojekt soll noch im Sommer fertiggestellt werden und Modellcharakter für weitere Standorte haben. Diese neue Anlage ist nicht billig, wahrscheinlich eine der teuersten Spielanlagen, die je in dieser Stadt gebaut worden ist, aber dafür weist sie in die Zukunft und kann Modellcharakter für die ganze Stadt haben: „Auch für uns ist das ein Anfang und wir müssen erst Erfahrungen damit machen. Aber es ist klar, dass die Bevölkerung immer älter wird und wir auch Angebote schaffen müssen“, berichtet Dirk Heimeshoff von Grün und Gruga. Ausführlichere Informationen zu diesem zukunftsweisenden neuen Angebot in Essen finden Sie hier.

Frühjahrsputz im Altenaer Modellgebiet Knerling
Die ehrenamtlich außergewöhnlich aktiven Bewohner des Knerlings in Altena bleiben unermüdlich aktiv für ihren Stadtteil: In der vergangenen Woche haben sie gemeinsam mit ihrem Vermieter, der Altenaer Baugesellschaft, einen umfassenden Frühjahrsputz in „ihrem Knerling“ organisiert. Nachdem mit Hilfe der durch bürgerschaftliches Engagement zum Generationentreff reaktivierten ehemaligen Grundschule und zahlreiche Verbesserungen im Wohnumfeld bereits in der Vergangenheit wichtige Verbesserungen und neue Entwicklungsperspektiven für dieses Modellquartier geschaffen werden konnten, wird es in Kürze auch neuen Wohnungsbau an diesem Standort geben: Die Altenaer Baugesellschaft wird in Kürze mit dem Bau neuer und zukunftsfähiger Wohnungen an diesem Standort beginnen. Weitere Informationen zu diesen Aktivitäten der unermüdlichen Knerlinger finden Sie hier.

Projekt der Woche: Júzcar – Wie ein Dorf sich gemeinschaftlich neu erfindet
Das Dorf Júzcar, das rund 60 Kilometer vom bekannten spanischen Badeort Marbella in einer strukturschwachen Region liegt, hat nach vielen Jahren, die von wirtschaftlicher Schwäche, Einwohnerverlusten und Perspektivlosigkeit geprägt waren, ganz unerwartet eine einmalige Entwicklungschance erhalten: Im Juli 2011 stimmten die Bewohner des Dorfes dem Plan des Hollywood-Filmstudios Sony Pictures zu, im Rahmen einer PR-Aktion für den Kinostart des Films „Die Schlümpfe in 3 D“ sämtliche Häuser des Dorfes in himmelblau zu streichen. 9.000 Liter Farbe später war das erste Schlumpfdorf der Welt geboren. Und nicht zuletzt Dank der Kreativität und der unternehmerischen Energie der Bewohner stiegen die Besucherzahlen von früher 300 pro Jahr auf mittlerweile bereits 80.000 im ersten Halbjahr der Existenz dieses nun komplett schlumpfblauen Dorfes. Eine ausführliche Beschreibung dieses einmaligen Projektes finden Sie hier.

MarVis hat seinen Firmensitz nach Koblenz verlegt
Die kreativen Geister von MarVis – Partner der Innovationsagentur Stadtumbau NRW für innovative Gesamtlösungen zur Vermarktung von Städten, Regionen und Unternehmen durch multimediale Dienstleistungen mit neuen Technologien – haben ein neues zu Hause: In der vergangenen Woche haben sie ihren neuen Firmensitz in Koblenz bezogen. Und MarVis wäre nicht MarVis, wenn es zu diesem Umzug nicht auch einen kleinen Film gäbe. Die neue Adresse und den Film zum Umzug des MarVis-Teams finden Sie hier.