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07.06.2010

Innovationsmaschine ermöglicht ab sofort die gezielte Suche nach innovativen Projekten
Vor drei Wochen haben wir auf unserer Homepage den umfangreichen Bestand an guten Beispielprojekten in der Rubrik „Projekt der Woche“ anhand von Themenfeldern neu geordnet und damit die Nutzbarkeit der Beispielsammlung deutlich erhöht. Wir freuen uns, Ihnen heute mit der Innovationsmaschine eine weitere Verbesserung der Suchmöglichkeiten in unserem Datenbestand präsentieren zu können. Die Innovationsmaschine erlaubt Ihnen, mithilfe von Schlagworten eine automatische und freie Suche über alle Projekte der Woche. Die relevanten Projekte werden Ihnen in einer auf Ihr Anliegen konzentrierten Liste ausgegeben. Sollten Sie in der Datenbank einmal keine Projekte finden, die Ihren Interessen entsprechen, so können Sie ab sofort auch einen Suchauftrag an das Team der Innovationsagentur Stadtumbau NRW senden. Direkt zur Innovationsmaschine sowie zum nach Themen strukturierten Bestand an Projektbeschreibungen gelangen Sie hier.

BMVBS-Kongress „Starke Klein- und Mittelstädte: Städtebauförderung in ländlichen Räumen“
In dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen übernehmen Klein- und Mittelstädte wichtige Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge. Es gilt deshalb, sie als wirtschaftliche, soziale und kulturelle Ankerpunkte des Umlandes für die Zukunft handlungsfähig zu machen. Vor diesem Hintergrund findet am 22. Juni 2010 im BMVBS der Kongress „Starke Klein- und Mittelstädte: Städtebauförderung in ländlichen Räumen“ statt, in dessen Rahmen bisherige Ergebnisse und Erfolge durch die Anwendung von Instrumenten der Städtebauförderung in Klein- und Mittelstädten vorgestellt und die Potenziale für eine Weiterentwicklung der Förderpolitik mit dem Fachpublikum diskutiert werden. Zudem werden zahlreiche Beispiele aus der Praxis vorgestellt, die dazu beitragen können, kleinere Städte und Gemeinden in ländlich geprägten Räumen für die vielfältigen städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen zu stärken. Das Programm und weitere Informationen sowie das Anmeldungsformular zu diesem Kongress finden Sie hier.

Projekt der Woche: „KunstLichtTore Bochum – Künstlerische Gestaltung von Eisenbahnunterführungen“
Eisenbahntrassen zerschneiden vielerorts innerstädtische Quartiere und wirken als Barrieren zwischen verschiedenen Stadträumen. Eine Überwindung solcher Barrieren ist nur durch Unterführungen und Brücken herstellbar. Vielfach ist jedoch auch die verknüpfende Wirkung solcher Bauwerke eingeschränkt, so werden vor allem viele Unterführungen als dunkle Angsträume wahrgenommen. Unser aktuelles Projekt der Woche, „KunstLichtTore“ in Bochum, zeigt einen Weg, wie durch die abgestimmte künstlerische Gestaltung von Unterführungen attraktive Zugänge zur Innenstadt geschaffen werden konnten und sich zugleich Angsträume auflösen lassen. Neben der gestalterischen Aufwertung von städtischen Räumen, der Schaffung von Unverwechselbarkeit, der Abschaffung von Angsträumen und einer gewissen Inszenierung der Innenstadt, soll dabei auch das „Lesen und Verstehen“ der städtischen Morphologie gefördert werden. Eine ausführliche Beschreibung dieses Projekts haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Einzelhandel in den Innenstädten – zwischen Warenhauskrise und Boom der Einkaufscenter
Der Einzelhandel in den Innenstädten ist einem permanenten Wandel unterworfen, der in den letzten Jahren von zwei wesentlichen Entwicklungstrends geprägt war. Auf der einen Seite entstehen – nach einer jahrzehntelangen Expansion auf der Grünen Wiese – in vielen Innenstädten neue große Einkaufscenter, auf der anderen Seite ist ein anhaltender Niedergang der Warenhäuser feststellbar. Dieser Wandel der Handelsformate wirkt sich nicht nur in erheblichem Maße auf die gewachsenen Strukturen im innerstädtischen Einzelhandel aus, sondern beeinflusst auch das städtebauliche, gesellschaftliche und ökonomische Gerüst der Kommunen. Das DIfU-Brennpunkt-Seminar „Einzelhandel in den Innenstädten – zwischen Warenhauskrise und Boom der Einkaufscenter“, das am 28. Juni 2010 in Berlin stattfindet, setzt sich daher unter anderem mit der Frage auseinander, wie städtische Akteure auf diese Entwicklungen und ihre Folgen angemessen reagieren können. Weitere Informationen zum Seminar sowie das Programm finden Sie hier.