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07.10.2013

Stadtumbau Bochum: Nach dem Fest – und auch nach dem Auslaufen der Stadtumbaumaßnahme – wird’s weitergehen im Bochumer Westend
Noch ist der Springerplatz im Bochumer Westend zum großen Teil eine Baustelle. Aber im Dezember dieses Jahres soll er fertig sein. Damit findet das Projekt Stadtumbau in Griesenbruch sein Ende. Grund zum Feiern für alle Anwohner: Beim sechsten Fest vor dem umgebauten Hochbunker versammelten sich bei bestem Wetter die Anwohner und Vereine der Umgebung. Diese sechste Veranstaltung auf dem Springerplatz war voller Erfolg. Und auch nach dem Stadtumbau soll es weitergehen: Verschiedene soziale Träger wollen hier ihre Projekte weiterführen. Mehr Informationen zu diesem erfolgreichen Fest und zu den Zukunftsplänen für das Westend über die auslaufende Stadtumbaumaßnahme hinaus finden Sie hier.

Stadtumbau Hagen: Stadt lehnt privates Engagement zur Sanierung des Eilper Pavillons ab
Auch in Zeiten kommunaler Finanzkrise und weitgehender kommunaler Handlungsunfähigkeit privates Engagement ablehnen – das hat gerade die Stadt Hagen vorgemacht: Der Betreiber einer benachbarten Reha-Klinik wollte der Stadt den Pavillon am Eilper Denkmal abkaufen und für Ordnung sorgen. Sein Ziel war es, den Pavillon und den verdreckten Bereich rundherum aufzuwerten. Deshalb war er sogar bereit, das Gebäude der Stadt abzukaufen und wollte 400-Euro-Kräfte mit der Reinigung des Geländes beauftragen. Doch Bezirksvertreter in Eilpe/Dahl und die Stadt lehnten die Offerte des Physiotherapeuten ab. Stattdessen will man selbst tätig werden. Ob dies allerdings gelingen wird, daran bestehen durchaus auch Zweifel. Mehr Informationen zu diesem aktuellen Dissens im Hagener Stadtumbaugebiet Eilpe finden Sie hier.

Denkmalförderung in NRW: Mehr Förderung für Inhaber denkmalgeschützter Gebäude
Die NRW.BANK hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit dem NRW-Bauministerium zwei neue Förderprogramme zur Förderung der Denkmalpflege in NRW gestartet. Ab sofort werden damit 60 Millionen Euro pro Jahr an günstigen Fördermitteln zur Verfügung stehen: 20 Millionen Euro für selbst genutztes Wohneigentum und 40 Millionen Euro für gewerblich oder kulturell genutzte sowie kirchliche Baudenkmäler. Hinzu kommen 4,12 Millionen Euro an Zuschüssen für die Bodendenkmalpflege sowie herausragende Sakralbauwerke ab 2014. Mehr Informationen zu diesem begrüßenswerten neuen Förderangebot finden Sie hier.

Projekt der Woche: Nachbarschaft Up’m Buske – Selbstbestimmtes Wohnen im Alter in der gewohnten Wohnumgebung
Das Projekt „Nachbarschaft Up´m Buske“, das in Trägerschaft des Evangelischen Johanneswerks in Gütersloh realisiert wurde, hat zum Ziel, älteren und pflegebedürftigen Menschen ein bezahlbares Wohnangebot in ihrem gewohntem Lebens- und Wohnumfeld zu bieten. Die Zielgruppe dieses Wohnprojektes bilden vor allem ältere Menschen mit geringem Einkommen, die aufgrund der Mietpreise für Wohnraum in zentralen Innenstadtlagen im Falle einer Pflegebedürftigkeit immer weniger Möglichkeiten haben, in ihrem gewohnten sozialen Umfeld geeignete und zugleich bezahlbare Wohnangebote zu finden. Um auch für diese Zielgruppe ein umfassendes und zugleich individuelles Service- und Pflegeangebot in ihrem gewohnten Umfeld zu sichern, wurde vor Ort zusätzlich zur Modernisierung von 36 Wohneinheiten ein Servicestützpunkt des evangelischen Johanneswerks errichtet. Dieser Servicestützpunkt garantiert den Bewohnern differenzierte und flexible Hilfeleistungen, die individuell vereinbart werden und die den Bewohnern ein möglichst selbstbestimmtes Leben auch im Alter erlauben. Weitere Informationen zu diesem beeindruckenden Projekt finden Sie hier.

3. Zukunftsforum: Ideenwettbewerb Zukunft Metropole Ruhr
Die Zukunft der Metropole Ruhr neu zu denken und zu entwickeln, das ist das Ziel des "Ideenwettbewerbs Zukunft Metropole Ruhr", den der Regionalverband Ruhr [RVR] mit Förderung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen ausgelobt hat. Der Prozess zur Erarbeitung neuer Leitbilder und Perspektiven für die Metropole Ruhr steht nun kurz vor dem Abschluss. Im nun anstehenden 3. Zukunftsforum, das am 16. Oktober 2013 in Duisburg stattfindet, werden die Ideen und Konzepte präsentiert und ausgestellt, die von fünf international besetzten Planungsteams im gemeinsamen Dialog mit der Region entwickelt wurden. Den Link zum Programm dieser Veranstaltung und zur Anmeldung, die Sie bis zum 14. Oktober 2013 vornehmen sollten, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Energetische Gebäudesanierung in Deutschland
Die gemeinsam vom Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) und dem Forschungscenter Betriebliche Immobilienwirtschaft (FBI) erstellte Studie „Energetische Gebäudesanierung in Deutschland“ prognostiziert erstmals die Kosten alternativer Sanierungsfahrpläne für den Gebäudebereich bis 2050. Gegenwärtig stehen für die Umsetzung energetischer Ziele im Gebäudesektor primär zwei grundsätzlich unterschiedliche Regulierungsansätze zur Verfügung: Ein technologieoffener Regulierungsansatz, in dem die Immobilieneigentümer in der Art der Energieeinsparmaßnahmen frei sind, solange die Energieeinsparziele final erreicht werden und ein technologiegebundener Regulierungsansatz, bei dem der Gesetzgeber den Eigentümern die Energieeinsparmaßnahmen nach Art und spätestens möglichem Zeitpunkt etappenweise vorschreibt. Für beide Regulierungsansätze werden in der Studie alternative Sanierungsfahrpläne entwickelt, mit welchen die angestrebte Primärenergieeinsparung bis 2050 erreicht werden kann. Im Vergleich wird ermittelt, welcher Ansatz geeigneter ist, wenn die finanzielle Belastung der Eigentümer und Mieter als relevantes Kriterium zugrunde gelegt wird. Mehr Informationen zu den Inhalten dieser Studie und auch die Möglichkeit zum Download oder zur Bestellung finden Sie hier.