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07.12.2015

Stadtumbau Bottrop: Stadt schreibt Haus-Käufer an 
Neue Eigentümer von Wohnhäusern im Bottroper Innovation City Pilotgebiet erhalten jetzt ein Schreiben von Oberbürgermeister Bernd Tischler. Es enthält Informationen über Beratungs- und Fördermöglichkeiten zur energetischen Gebäudesanierung. Die Haus-Käufer werden eingeladen, die Erstberatung im Zentrum für Information und Beratung der Innovation City-Managementgesellschaft frühzeitig zu nutzen. Dort können Interessierte erfahren, was am jeweiligen Haus technisch und wirtschaftlich sinnvoll modernisiert werden kann. Zudem erhalten die Eigentümer Informationen über die Fördermöglichkeiten, die ihnen im Innovation City-Pilotgebiet offen stehen. Ausführlichere Informationen zu dieser sicherlich nachahmenswerten Initiative finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Bürgerideen für Welper sind gefragt 

„Uns geht es darum, Welper für ältere Menschen zukunftsfähiger zu machen und ihnen in diesem Stadtteil ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu ermöglichen“, sagt Werner Homann vom Fachbereich Soziales und Wohnen der Stadt Hattingen. Im Rahmen des Bund-Länder-Förderprogramms Stadtumbau West für Welper waren am vergangenen Mittwoch nun Welperaner eingeladen, eigene Wünsche einzubringen, Anregungen zu geben und Kritikpunkte anzubringen. Insbesondere ging es dabei um das Ziel, den Stadtteil durch „Wohnumfeldverbesserungen“ zu einem „altengerechten Quartier“ zu gestalten. Ausführlichere Informationen zu dieser Stadtumbaumaßnahme und der Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Modellprojekt zu demographischem und klimatischem Wandel erfolgreich gestartet
Die demographischen und klimatischen Entwicklungen von Städten werden in einem Forschungsprojekt untersucht, an dem – wie wir bereits berichtet haben – auch die Stadt Werdohl teilnimmt. Die Auftaktveranstaltung zum Projekt mit dem ersten Treffen der beteiligten Modellstädte und ersten Planungen für die gemeinsame Arbeit fand jetzt in Dortmund statt. Die wechselseitigen Wirkungszusammenhänge zwischen demographischen und klimatischen Veränderungsprozessen in Städten sollen im Projektverlauf für unterschiedliche Stadttypen aufgezeigt werden – und zwar sowohl für die Gegenwart sowie für die nahe und die ferne Zukunft. Ziel des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projektes mit einer Laufzeit von 2015 bis 2018 ist es letztlich, Empfehlungen für eine adaptive Planung der Kommunen auszusprechen. Ausführlichere Informationen zu diesem interessanten und für die zukünftige Entwicklung unserer Städte und Gemeinden sehr relevanten  Projekt finden Sie hier.

Wohnungsbau in NRW: Neue Wohnungsbauoffensive – Eine Strategie für 120.000 Wohnungen
Das nordrhein-westfälische Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr [MBWSV] und das Bündnis für Wohnen starten eine neue Wohnungsbauoffensive. Ziel ist es, in den nächsten Jahren den aktuellen, zusätzlichen Bedarf von 120.000 Neubauwohnungen zu decken. „Wir richten unsere Strategie konsequent auf den Wohnungsneubau aus, sowohl den geförderten, als auch den frei finanzierten“, sagte Bauminister Groschek. „Wir brauchen Wohnraum für alle.“ Bausteine dieser Wohnungsbauoffensive sind Maßnahmen wie Bauland- und Leerstandsmobilisierung, Bauerleichterungen, steuerliche Vergünstigungen sowie verbesserte Absprachen mit allen Beteiligten. Ausführliche Informationen zu dieser engagierten und sicherlich notwendigen Initiative finden Sie hier.

Veranstaltung: Seminar des Urban Development Network zur Umsetzung städtischer Maßnahmen mit EU-Förderung 
In den EFRE-Operationellen Programmen der Bundesländer ist die Umsetzung städtischer Maßnahmen unter Artikel 7 der EFRE-Verordnung 1301/2013 vorgesehen. Für die betroffenen Städte bietet die Kommission ein Seminar mit verschiedenen Workshops in Brüssel an, das von seinem ursprünglichen Termin im November 2015 auf den 18. Februar 2016 verschoben wurde. Weitere Informationen zu diesem Seminar und zu den einzelnen Workshops – beides findet in englischer Sprache statt – finden Sie hier.

Veröffentlichung: Orte der Integration im Quartier – vernetzt – gebündelt - erfolgreich
Schulische und außerschulische Angebote an einem Ort im Quartier zu bündeln und für alle Quartiersbewohner anzubieten, verbessert die Bildungschancen für Kinder und Jugendliche und trägt zum nachbarschaftlichen Zusammenhalt und zur Integration bei. Das zeigen Ergebnisse eines Forschungsprojekts des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR], die hier zum Download für Sie bereitsteht.

Veröffentlichung: Neue Kooperationen und Finanzierungsmodelle für die Daseinsvorsorge 
Bedingt durch den demographische Wandel und die angespannte Haushaltslage in vielen kleinen Städten und Gemeinden, insbesondere der ländlichen Räume, kann das Angebot an sozialer Infrastruktur nicht mehr wie bisher aufrechterhalten werden. Daher suchen oftmals Bürgerinnen und Bürger nach Möglichkeiten, sich finanziell zu beteiligen, organisatorisch einzubringen und letztlich um die Lebensqualität vor Ort aufrecht zu erhalten. Mittlerweile gibt es in Deutschland viele gute Beispiele, auf deren Auswertung diese Broschüre basiert. Die Broschüre versteht sich als Handreichung für Akteure, die ebenfalls ein solches Projekt angehen wollen und vor grundsätzlichen Fragen stehen. Ausführlichere Informationen zu dieser neuen – sehr praxisorientierten und empfehlenswerten – Broschüre, wie auch die Möglichkeit zur kostenfreien Bestellung oder zum Download, finden Sie hier.