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08.01.2013

Stadtumbau Werdohl: Mehrkosten für Bahnhofsumbau gedeckt
Bereits im März des vergangenen Jahres war bekannt geworden, dass der Umbau des Bahnhofes in Werdohl mit erheblichen Mehrkosten verbunden sein wird. Grund dafür sind unter anderem erhöhte Gehälter für Handwerker sowie Schäden im Gemäuer des Gebäudes. Doch die Mehrkosten in Höhe von 600.000 Euro können durch die Umwidmung von Fördermitteln des Programms Stadtumbau West gedeckt werden. Grund dafür: Fördermittel, die ursprünglich für den Stadtumbau in Ütterlingsen vorgesehen waren, werden nicht mehr benötigt, da sich bestimmte Projekte nicht realisieren lassen. So fand unter anderem ein Wohnprojekt für Migranten im Alter keine Nachfrage. Damit können diese finanziellen Mittel nun für den Umbau des Bahnhofes genutzt werden und der Stadt Werdohl bleiben zusätzliche Kosten erspart – eine gute Nachricht zu Beginn des Jahres, insbesondere in Zeiten knapper finanzieller Ressourcen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Nachfolge für „Carekauf“ soll im Herbst eröffnen
Seit der „Carekauf“ als integrativer Supermarkt im April des vergangenen Jahres schließen musste, wünschen sich die Bewohner des Tossehof in Gelsenkirchen ein alternatives Nahversorgungsangebot. Nun konkretisieren sich die Pläne für ein solches Angebot als Teil des multifunktionalen Quartierszentrums. Im Herbst diesen Jahres soll ein neuer Laden eröffnet werden, der dann auf 400qm den Bewohnern des Tossehofs ein attraktives Nahversorgungsangebot mit dem Schwerpunkt auf Frischeprodukten bieten wird. Träger des Ladens wird die Gafög und als fachkundiges Personal stehen bereits jetzt ein Marktleiter, eine Stellvertreterin und zwei Fachverkäuferinnen bereit. Darüber hinaus sollen zukünftig auch zwei schwer vermittelbare Kräfte qualifiziert und eingebunden werden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: Fördermittel für Rückbau der Hertie-Immobilie gesichert
Noch vor Weihnachten 2012 war in Lünen Zeit für Geschenke: Im Rahmen des Besuches des NRW-Bauministers Michael Groschek in Lünen verkündete dieser, dass für den Rückbau der leer stehenden Hertie-Immobilie etwa 1 Mio. Euro an Fördermitteln des Stadtumbaus West bereitgestellt werden. Zwar müssen zunächst noch die Verhandlungen mit potenziellen Investoren abgeschlossen werden, dann aber kann die Problemimmobilie im Zentrum Lünens endlich beseitigt werden. Der neue Förderbescheid für die Stadt Lünen sichert darüber hinaus auch die Finanzierung zahlreicherer weiterer Aufwertungsmaßnahmen: So werden unter anderem der Flusspark an der Lippe, die Gestaltung der neuen Graf-Adolf-Brücke sowie der Umbau der Wassertreppe am Rathaus und die Spielflächen im Tobiaspark finanziell gefördert. Neben diesen Förderzusagen konnten sich die Verantwortlichen in Lünen zudem über lobende Worte des Ministers freuen, der betonte, dass durch die Verhinderung von Investitionen „auf der grünen Wiese“ der Standort Innenstadt in Lünen gestärkt und Leerstände verringert werden konnten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Politik lobt Pläne zur Stadtgarten-Umgestaltung
Das Jahr 2012 endete für die Verantwortlichen der Stadt Krefeld mit einer erfreulichen Meldung: Die Pläne zur Umgestaltung des Stadtgartens fanden bei der Politik große Zustimmung und Lob. Vertreter aller Parteien stimmten für den Entwurf der Landschaftsarchitektin Ina Bimberg. Nach dem aktuellen Entwurf soll ein zeitgemäßer Park entstehen, der gleichzeitig Bezüge zur Vergangenheit aufgreift. Die drei entlang der Nord-Süd-Achse des Parks gelegenen Plätze "Baumrondell", "Pavillon" und "Brunnen" sollen aufgewertet und sämtliche Denkmäler des Parks zum Schutz und zur optischen Aufwertung mit kniehohen Eibenhecken eingefasst werden. Darüber hinaus sollen attraktive Entrees und aufgewertete Hauptwegeachsen für eine besondere Atmosphäre sorgen. Und auch für die jungen Besucher wird durch den Bau eines neuen Spielplatzes gesorgt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Halver: Innenstadt soll durch neues Quartiersmanagement gestärkt werden
Die Stadt Halver will den Standort Innenstadt stärken und dabei sind nun auch Immobilienbesitzer und Einzelhändler gefragt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung „Quartiersmanagement“ am 10. Januar um 19 Uhr im Saal des Kulturbahnhofes möchte die Stadt mit den Akteuren gemeinsam neue Konzepte zur Stärkung der Innenstadt diskutieren. Dabei soll das neue Quartiersmanagement eine wichtige Rolle spielen und zentrale Aspekte zur Innenstadtstärkung wie Leerstandsmanagement, Veranstaltungsmanagement, Fassadengestaltung und Barrierefreiheit sektorenübergreifend berücksichtigen. Bereits jetzt werden Aufwertungsmaßnahmen in bestimmten Bereichen der Innenstadt im Rahmen der Regionale 2013 gefördert und die Stadt hat einen Investorenwettbewerb und einen städtebaulichen Wettbewerb ins Leben gerufen. Doch die Stadt alleine wird den Standort nicht nachhaltig stärken können und somit soll auf der Auftaktveranstaltung ein wichtiger Schritt zur verstärkten Einbindung der Immobilienbesitzer und Einzelhändler gemacht werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Minister Groschek fordert Platz für alle Menschen in den Städten NRWs
NRW-Bauminister Groschek hat sich zu Beginn des neuen Jahres zu Wort gemeldet und unter dem Applaus von DGB-Gewerkschaftern in der Stadthalle von Gladbeck gefordert: „In unseren Städten muss Platz für alle Menschen sein!“. Damit bezog sich Groschek insbesondere auf die zunehmende Verteuerung von Wohnraum in Ballungsgebieten und das damit verbundene Auseinanderdriften der Gesellschaft. So dürften nach Ansicht des Ministers Entwicklungen wie beispielsweise in Düsseldorf, wo Vermögende sich in Luxus-Wohnvierteln hinter Zäunen „verschanzen“, nicht zum Normalfall werden. Darüber hinaus forderte Groschek die Städte im Ruhrgebiet zu einer besseren Kooperation auf, um die zukünftigen Herausforderungen gemeinsam meistern zu können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Schrottimmobilien-Problematik bleibt akut
Das Beispiel Herne zeigt es deutlich und steht stellvertretend für viele Fälle in NRW: Seit 2011 führt die Stadt in einem Kataster rund 60 Schrottimmobilien, doch eine rechtliche Handhabe um gegen Besitzer solcher Immobilien verstärkt vorzugehen fehlt nach wie vor und ein Ankauf solcher Schrottimmobilien ist nicht finanzierbar. Somit bleibt das Problem mit Schrottimmobilien auch 2013 akut. Auf eine schnelle politische Lösung oder Unterstützung durch den Bund können die Städte in NRW allerdings nicht zählen. So hat der Bund den von NRW-Bauminister Groschek initiierten Appell des Bundesrats abgelehnt, die Besitzer von verwahrlosten Immobilien zur Sanierung zu zwingen beziehungsweise an den Abrisskosten zu beteiligen. Damit bleiben auch Ansätze wie Schrottimmobilien-Kataster nach Ansicht von Markus Schlüter, dem Chef der städtischen Liegenschaften in Gelsenkirchen, zukünftig weitgehend wirkungslos. Seine düstere Prognose: „Wir werden uns im Ruhrgebiet darauf einrichten müssen, dass die Zahl der Leerstände stark zunehmen wird“. Weitere Informationen finden Sie hier.

BMVBS-Veröffentlichung: Abschlussbericht des ExWoSt-Forschungfeldes „Integration und Stadtteilpolitik
Im Rahmen des ExWost-Forschungsfeldes „Integration und Stadtteilpolitik“ wurden sechs Modellvorhaben über zwei Jahre bei der Entwicklung und Erprobung stadtteilbezogener Integrationsstrategien begleitet. Ziel war es, die strukturelle und methodische Verknüpfung von übergeordneten Integrationskonzepten und ihre Umsetzung im Stadtteil zu erproben und zu evaluieren. Bei der Auswahl der Modellvorhaben wurde darauf geachtet eine möglichst große Bandbreite an unterschiedlichen Rahmenbedingungen kommunaler Integrationspolitik abzudecken. Der Abschlussbericht enthält neben den Ergebnissen auch praxisbezogene Handlungsempfehlungen und somit eine Handreichung zur Entwicklung geeigneter Verfahren und Strukturen für interessierte Kommunen. Den Abschlussbericht können Sie hier herunterladen.

Video der Woche: „WEBportage: Bochumer Zentralmassiv – ab in den Bunker“
Unser Video der Woche bietet beeindruckende Aufnahmen aus dem ehemaligen Weltkriegsbunker am Springerplatz in Bochum, der aufwändig umgebaut wurde und nun dem Ankermieter, der Medienakademie SAE, attraktive und moderne Räumlichkeiten bietet. Im Rahmen der Aufwertung wurde der Bunker in „Zentralmassiv“ umgetauft und beherbergt statt karger Räume nun High-Tech in einem anspruchsvollen Ambiente. Unser Video der Woche finden Sie hier.