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08.02.2010

Steinheim vergibt Auftrag zur städtebaulichen und verkehrlichen Gestaltung der Innenstadt
Die Stadt Steinheim hat im Rahmen einer beschränkten Ausschreibung mit anschließender Bieterpräsentation vor einer hochrangig besetzten Jury einen Auftrag zur Neugestaltung der Steinheimer Innenstadt vergeben. Der Auftrag wurde an das Büro rha reicher, haase associerte aus Aachen vergeben und umfasst sowohl die Erarbeitung einer einheitlichen Gestaltung der Innenstadt als auch die Überprüfung sowie ggf. die Neuordnung der verkehrlichen Situation im Steinheimer Zentrum. Von besonderer Bedeutung ist dabei die Frage, ob die Fußgängerzone wieder dauerhaft für den Autoverkehr geöffnet werden soll. Einen Pressebericht des Westfalen-Blatt zu diesem Thema können Sie hier lesen. Dieser Planungsauftrag ist nur eine von vielen Maßnahmen, die derzeit im Rahmen des Stadtumbaus in Steinheim durchgeführt werden. Einen Überblick über alle Aktivitäten gibt der Artikel des Westfalen-Blatts vom 23. Januar 2010, den wir hier für Sie bereitgestellt haben.

Projekt der Woche: Biz Botuluyuz - Bewohnerinitiative zur Wohneigentumsbildung von Migranten
In der niederländischen Stadt Rotterdam hat sich in einem sozial benachteiligten Stadtteil mit einem sehr hohen Migrantenanteil eine Bewohnervereinigung gegründet, die das Ziel der Schaffung von Wohneigentum für türkische MigrantInnen verfolgt. Mit Hilfe einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft und der finanziellen Unterstützung des für den Stadtumbau in den Niederlanden zuständigen Ministeriums ist es gelungen, 24 Wohneinheiten mit einer Größe zwischen 75 und 105 qm zu entwickeln. Durch Einbindung von Elementen der türkischen Architektur erhielten die Wohnungen einen eigenständigen Charakter, der Bezug auf die Herkunft der Bevölkerung nimmt, dabei jedoch mehr als eine Kopie der türkischen Kultur ist. Darüber hinaus wurden die Nutzer intensiv in die Entwicklung der Anlage eingebunden, wodurch innovative, an den Bedürfnissen der Nutzer orientierte Lösungen entstanden sind, die auch zu einer Aufwertung des Stadtteils beitragen. Eine ausführliche Beschreibung des Projekts finden Sie hier.

Seminar zum Umgang mit abwesenden, unbekannten oder unauffindbaren Grundstückseigentümern
Der Abschluss von Grundstücksverträgen, die rechtssichere Umsetzung städtebaulicher Ziele und die Erhebung von Beiträgen wird häufig dadurch behindert, dass Eigentümer bzw. deren Erben abwesend, unbekannt oder unauffindbar sind. Welche Möglichkeiten in solchen Fällen bestehen und wie mit vertretbarem Aufwand die Suche nach diesen Personen betrieben werden kann, den Fragen widmet sich das vhw-Seminar „Abwesende, unbekannte oder unauffindbare Grundstückseigentümer und herrenlose Grundstücke - Was nun?“. Die Veranstaltung will schwerpunktmäßig vermitteln welche Lösungsansätze sich für die unterschiedlichen Problemlagen anbieten und welche rechtsverbindlichen Ansprechpartner (Vertreter) ersatzweise in Frage kommen, wenn kein Eigentümer auffindbar ist. Das Programm dieses Seminars am 17. Februar 2010 und einen Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Forum Quartiermanagement: „Handlungskompetenzen zur Aktivierung und Beteiligung“
Ein "Kooperatives Stadtteilmanagement“ muss gemeinsam von den Stadtteilakteuren, der Politik und Verwaltung, der Wirtschaft und der Wohnungsunternehmen sowie den Trägern der Sozialarbeit und der Beschäftigungsförderung konzipiert und praktiziert werden. Der Gemeinwesenarbeit und Projektentwicklung aus der unmittelbaren Lebenswelt der Stadtteilbewohner kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Hier setzte die dreitägige Fortbildungsveranstaltung „Handlungskompetenzen zur Aktivierung und Beteiligung“ an, die im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Quartiermanagement: Interdisziplinäre Fortbildung für Quartierakteure zur Aktivierung von Nachbarschaften und Projektentwicklungen vor Ort“ vom 24. bis 26. Februar 2010 stattfindet. Das Veranstaltungsprogramm sowie weiterführende Informationen haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.