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08.04.2013

Stadtumbau Krefeld: Privat-Investitionen stärken den Stadtumbau
In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen des Stadtumbaus in Krefeld bereits zahlreiche Projekte und Maßnahmen realisiert. In diesem Jahr stehen nun mehrere Großprojekte in den Startlöchern. So wird neben den Aufwertungen wichtiger innerstädtischer Grünflächen wie dem Stadtgarten und dem Kaiser-Friedrich-Hain auch die Terrasse am Südbahnhof und die Wallvierecke erneuert. Zudem startet in wenigen Wochen der Umbau des ehemaligen Horten-Kaufhauses und auch für die „Alte Samtweberei“ werden in Kürze Umgestaltungspläne vorgestellt. Darüber hinaus konnte die Innenstadt Krefelds durch zahlreiche Platzgestaltungen attraktiver gestaltet werden. Und die Investitionen zahlen sich aus: den öffentlichen Investitionen von 105,5 Mio. Euro stehen mittlerweile 129,6 Mio. Euro private Investitionen gegenüber. Oberbürgermeister Gregor Kathstede sieht folglich auch beide Seiten in der Pflicht: „Wir nehmen viel Geld in die Hand und leisten einen Beitrag. Man kann nicht nur zu Investoren gehen und sagen: ,Macht mal'." Näheres dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Die Umgestaltung des Heinrich-Köng-Platzes schreitet zügig voran
Aktuell gleicht der Heinrich-König-Platz in Gelsenkirchen zwar einer großen Baustelle, durch den Abriss der Pavillons vor dem Sparkassengebäude ist der Platz aber optisch bereits deutlich gewachsen. Und zahlreiche Umgestaltungsmaßnahmen werden noch folgen, um einen modernen und zentralen Stadtplatz zu schaffen, der neben einem weitläufigen Charakter auch Ruhezonen vor der Kirche St. Augustinus aufweisen wird. Auch das bekannte Café-Meißner wird neu gestaltet und spätestens 2015 mit einem neuen Gastronomiekonzept aufwarten. Wer sich bereits jetzt ein anschauliches Bild vom zukünftigen Erscheinungsbild des Heinrich-König-Platzes machen möchte, kann dies nun in der Blue-Box in der Gelsenkirchener Eberstraße machen. Hier sind aktuell fünf farbige 3-D Ansichten zu dieser Platzgestaltung ausgestellt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Die Stadt kämpft für die Fortsetzung des Stadtumbaus in Goldhamme
Die Verantwortlichen der Stadt Bochum setzen sich weiterhin intensiv für die Fortführung des Stadtumbaus in Bochum-Goldhamme ein. Das Gebiet ist Teil des Stadtumbaugebietes Westend, für das die Förderung zum Ende diesen Jahres ausläuft. Zwar konnten in Westend in den vergangenen Jahren zahlreiche Projekte und Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden und die beiden Quartiere Griesenbruch und Stahlhausen haben sich positiv entwickelt, doch Goldhamme weist nach wie vor die schlechtesten Sozialdaten der Stadt auf. Aktuell befindet sich die Stadt Bochum in Gesprächen mit dem Land über eine nahtlose Fortführung der Förderung und die ersten Signale des Landes sind positiv. Bis zum Sommer wird nun ein integriertes Konzept mit zielgerichteten Maßnahmen erarbeitet, das als Fördergrundlage dient. Unabhängig vom Ausgang des Förderantrags wird in Goldhamme das Ladenlokal der alten Post, das seit zwölf Jahren leer steht, nach dem Sommer zu einem Nachbarschaftstreff umgenutzt und damit ein weiterer kleiner Schritt zu einer nachhaltigen Aufwertung dieses Quartiers gemacht. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Meerbusch: Handlungskonzept zur Stärkung des sozialen Wohnungsbaus geplant
Die Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum ist aktuell ein intensiv diskutiertes Thema der NRW-Landespolitik. Auch die Stadt Meerbusch will sich nun intensiv und konzeptionell mit diesem Thema beschäftigen. Obwohl die Stadt oftmals als „Mekka der Millionäre“ abgestempelt wird, besteht auch hier im Bereich des sozialen Wohnungsbaus dringender Handlungsbedarf: Der Bestand an Sozialwohnungen hat sich seit 2008 halbiert. Neben einer umfassenden Analyse des Ist-Zustandes sollen nun im Rahmen der Erarbeitung des Handlungskonzeptes „Wohnen in Meerbusch“ auch Strategien erarbeitet werden, um sozialen bzw. bezahlbaren Wohnraum aktiv zu fördern. Ein Ansatz könnte nach Ansicht von Hans-Günter Socken von der SPD lauten, in zukünftigen Bebauungsplänen eine Quote von 20% für geförderten Wohnraum festzulegen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Oberhausen: Planungen für bezahlbaren „Nullenergie“-Wohnraum
Eigentlich fördert die NRW.BANK im Rahmen ihrer Mietwohnungsbauförderung den Bau von Passivhäusern in Nordrhein-Westfalen. In Oberhausen-Schmachtendorf geht ein Investor nun noch einen Schritt weiter und plant mit Hilfe der Fördermittel der NRW-Bank eine Siedlung mit Nullenergiehäusern zu errichten. Dabei ist der sogenannte „Nullenergie-Standard“ erreicht, wenn das Haus im Jahresdurchschnitt ebenso viel Energie produziert, wie es verbraucht. Die zusätzlichen Investitionskosten dieses Projektes des „experimentellen Wohnungsbaus“ trägt der Investor, der damit das Ziel verfolgt, nicht nur klimaschonenden, sondern auch bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Insbesondere vor dem Hintergrund stetig steigender Energie- und sonstiger Nebenkosten sollen die künftigen Bewohner dieser Neubausiedlung durch den Nullenergie-Standard langfristig finanziell entlastet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Veranstaltung: „Stadtteile nach vorne bringen – Lokale Ökonomie stärken“
Am 23. April lädt die Hochschule Niederrhein zum „11. Regionalökonomischen Forum“ mit dem Thema „Stadtteile nach vorne bringen – Lokale Ökonomie stärken“ nach Mönchengladbach ein. Im Fokus der Veranstaltung werden dabei die Diskussion über Strategien zum Erhalt der lokalen Ökonomie sowie die mögliche Übertragbarkeit erfolgreicher Konzepte auf andere Quartiere stehen. Nach verschiedenen Fachvorträgen wird das Thema anschließend im Rahmen einer Podiumsdiskussion eingehend behandelt, an der auch die Innovationsagentur Stadtumbau NRW mit ihrem Leiter, David R. Froessler, teilnehmen wird. Weitere Informationen und das vollständige Programm der Veranstaltung erhalten Sie hier.