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08.05.2017

Stadtumbau Remscheid: Kunstlabor Honsberg soll Stadtumbau beflügeln    
Die stetig wachsende kleine Kunstszene im Remscheider Stadtumbaugebiet Honsberg strahlt mittlerweile weit über die Stadtgrenzen hinaus. In der Kulturwerkstatt "ins Blaue" in der Siemensstraße durften Politiker, Journalisten und Gäste der Uni Dortmund am vergangenen Mittwochabend schon einen ersten exklusiven Blick auf die Ausstellung werfen, die dort am Sonntag eröffnet wird. "Human Dialogs" zeigt Gemälde, Skulpturen und Objekte unter anderem von zwei Kunstprofessoren aus Polen. Im Nachbarland wurde sie schon gezeigt, nun ist sie nach Remscheid gewandert. Eine Kooperation, die den Geist der Initiative spiegelt. Menschen über kulturelle Grenzen hinweg ins Gespräch bringen, das passt gut zum Stadtteil Honsberg, wo viele Migranten leben. Ausführlichere Informationen zu diesem erneuten Erfolg des Honsberg auf dem Weg zu einem lebendigen und zukunftsfähigen attraktiven Stadtteil finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Mister Innenstadt macht als Rentner weiter   
Mehr als 30 Jahre lang hat das Thema Ostwall Eckhard Lüdecke beschäftigt. Kein Wunder, dass der Architekt das Thema als wichtigstes seiner fast 38-jährigen Tätigkeit im städtischen Fachbereich Stadtplanung der Stadt Krefeld bezeichnet. In dieser Zeit hat er an mindestens vier Dutzend zentralen Stellen der Stadt – von der Möblierung bis zur Platz- und Straßengestaltung – mitgewirkt. Als Koordinator, der alle Beteiligten zusammenhält, ist er über die Jahre für die Innenstadt, für den Ostwall, für den Stadtumbau West und für die Baustellen der Innenstadt zuständig gewesen. Jetzt ist "Mister Innenstadt" in den Ruhestand gegangen, was nicht heißt, dass er sich nicht weiter um das Thema Stadtgestaltung kümmern wird. Mehr Informationen zum ambitionierten Stadtumbau in der Krefelder Innenstadt und zu den Aktivitäten und Einschätzungen von „Mister Innenstadt“ dazu finden Sie hier.

Problemimmobilien: Hausbesitzer wird enteignet – Hamburg beschlagnahmt leerstehende Wohnungen
Einen Vermieter mit sechs Wohnungen hat das Bezirksamt Hamburg-Mitte jetzt „enteignet“. Die Immobilien liegen im zentrumsnahen Hamm und stehen seit fünf Jahren leer. Das Amt hatte dem Vermieter ein Zwangsgeld von 18.000 Euro auferlegt und ihm mit einer Enteignung gedroht, wie das „Hamburger Abendblatt“ berichtet. Der Eigentümer stellte sich aber quer und gab die Wohnungen trotzdem nicht für den Markt frei. Das Bezirksamt hat die Wohnungen jetzt einem Treuhänder übergeben, saniert sie und bietet sie dann zur Vermietung an. Die Sanierungskosten im mittleren fünfstelligen Bereich für neue Böden, Heizung und Wände muss der Eigentümer tragen. Auch die neuen Mieter kann er sich nicht aussuchen, sondern muss sie akzeptieren. Ausführliche Informationen zu diesem bemerkenswerten und vielleicht Mut machenden Schritt der Stadt Hamburg finden Sie hier.

Städtebauförderung: Tag der Städtebauförderung 2017    
Am 13. Mai 2017 sind wieder deutschlandweit Städte und Gemeinden eingeladen, vor allem in den Programmgebieten der Städtebauförderung Veranstaltungen durchzuführen. Diese sollen die Bürgerinnen und Bürger über Ziele, Inhalte und Ergebnisse der Städtebauförderung informieren, sie zur Diskussion stellen und zu Beteiligung und Mitgestaltung ermuntern. Idealerweise stehen bereits laufende Verfahren und Aktivitäten der Städtebauförderung im Vordergrund, aber natürlich können an diesem Tag auch abgeschlossene und zukünftige Maßnahmen vorgestellt werden. Mehr Informationen zum diesjährigen „Tag der Städtebauförderung“ und auch eine interaktive Karte, die Ihnen Informationen zu allen teilnehmenden Städten und Veranstaltungen gibt, finden Sie hier.

Städtebauförderung: Neues Förderangebot „Zukunft Stadtgrün“    
Immer mehr Menschen in Deutschland zieht es in Städte. Das Bundesumweltministerium reagiert auf diesen Trend und hat das neue Städtebauförderprogramm „Zukunft Stadtgrün“ ins Leben gerufen. Im Jahr 2017 erhalten Städte und Gemeinden erstmals 50 Mio. Euro für Maßnahmen zur Verbesserung des städtischen Grüns. „Für die Menschen in den Großstädten werden Grünflächen als Orte der Begegnung, Erholung und Integration immer wichtiger. Mit unserem neuen Programm „Zukunft Stadtgrün“ helfen wir Städten dabei, Investitionen für mehr lebenswerte und gesunde Wohnorte anzustoßen“, betonte Bundesbauministerin Barbara Hendricks anlässlich eines Rundgangs über die Internationale Gartenausstellung [IGA] Berlin. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen Förderangebot finden Sie hier.

Veranstaltung: 1. Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen    
Mit dem neuen Zukunftskongress Soziale Infrastrukturen wendet sich das bin der Vergangenheit als „Demografiekongress“ eingeführte Veranstaltungsformat in neuem Gewand und neuer Ausrichtung wieder einem Zukunftsthema zu, das entscheidend dafür sein wird, wie erfolgreich Deutschland mit den Folgen des demografischen Wandels, aber auch mit anderen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Individualisierung, Reurbanisierung, Digitalisierung, Partizipation und Integration umgeht. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung, die sich einer Vielzahl von für den Stadtumbau ausgesprochen relevanten Themen widmet, finden Sie hier.

Veranstaltung: Programmatik der Stadterneuerung – Aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen…
Die Stadterneuerung in Deutschland ist eng verknüpft mit dem Besonderen Städtebaurecht und der [Bund-Länder-]Städtebauförderung. Deren Programmatik wurde in den letzten drei Jahrzehnten stark ausdifferenziert. In den „neuen“" Städtebauförderprogrammen sind zahlreiche innovative Ansätze der Stadterneuerung entstanden oder erprobt worden, wie z. B. Quartiersfonds, öffentlich-private Partnerschaften, Standortgemeinschaften, die Aktivierung zivilgesellschaftlicher Potenziale und integrierte Stadtentwicklungskonzepte. Im Rahmen dieser Tagung, die am 29. und 30. Juni 2017 in Kassel stattfinden wird, soll die Städtebauförderung hinsichtlich ihrer Programmatik und ihres Innovationsgehalts näher beleuchtet werden, auch um daraus Folgerungen für eine mögliche Weiterentwicklung der Programme und der Stadterneuerung insgesamt abzuleiten. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Online-Handel – Mögliche räumliche Auswirkungen auf Innenstädte, Stadtteil- und Ortszentren   
Der Online-Handel verstärkt den Strukturwandel im Handel. Seine weiter steigenden Umsätze, auch in zentrenrelevanten Sortimenten, können bereits ohnehin geschwächte Zentren weiter schwächen. Doch auch bei einem abgeschwächten Umsatzwachstum des Online-Handels ist aufgrund eines insgesamt sinkenden Umsatzpotenzials des Einzelhandels mit Umsatzverlusten des stationären Handels zu rechnen. Welche Wirkungen kann dies auf Zentren großer und kleiner Städte haben? Wie werden sich Stadtteil- und Ortszentren entwickeln? Und vor allem: Wer kann was tun, um diese Zentren zu stärken? Zu diesen Fragen gibt eine gerade veröffentlichte Grundlagenstudie, zu der Sie hier mehr Informationen und auch die Möglichkeit zum Download finden, erste Antworten.

Veröffentlichung: Nutzungsmischung und die Bewältigung von Nutzungskonflikten in Innenstädten, Stadt- und Ortsteilzentren 
Attraktive Innenstädte, lebenswerte Stadtteilzentren und Ortskerne haben eine herausragende Bedeutung für die Zukunft der Städte. Eine stadtverträgliche Nutzungsmischung bildet einen wesentlichen Attraktivitätsfaktor für urbane und lebendige Zentren. Chancen, Hemmnisse und Herausforderungen für eine stadtverträgliche Nutzungsmischung in den zentralen Stadträumen wurden in dieser Studie analysiert, Erfolgsfaktoren herausgearbeitet, Lösungsansätze zur Überwindung von Hemmnissen und Handlungsempfehlungen abgeleitet. Ausführliche Informationen zu den Inhalten und Ergebnissen dieser Studie finden Sie hier.

Veröffentlichung: Sicherheit im Wohnumfeld und in der Nachbarschaft 
Das Deutsche Institut für Urbanistik [Difu] hat in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen eine Handreichung für die Sicherheit im Wohnumfeld und in der Nachbarschaft entwickelt, die Impulse für die Zusammenarbeit von Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommune geben soll. Die Broschüre ist im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung [BMBF] initiierten Forschungsprojekts „Kriminalprävention für ein sicheres Wohnumfeld – Transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen [transit]“ erarbeitet worden. Neben Darstellungen von sozialen und sozialräumlichen Aspekten, baulich-planerischen Ansätzen und Verfahren und Strukturen für ein sicheres Wohnumfeld enthält sie praktische Beispiele für die Zusammenarbeit in den Städten. Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zum Download finden Sie hier.