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08.07.2013

Stadtumbau Hamm: Ein neues Hotel für die Hammer Innenstadt
Die Stadt Hamm kann erneut eine wichtige Privatinvestition im Innenstadtbereich vermelden. Nach dem JobCenter/Berlet-Gebäude und dem Museumsquartier wird am Standort des ehemaligen C&A-Gebäudes ein viergeschossiges Hotel der „B & B Hotels GmbH“ entstehen. Entsprechend erfreut zeigte sich Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann: „Ich bin froh, dass dieser große Leerstand nun beseitigt wird. Das ist ein wichtiger Schritt für die Innenstadt“. Denn damit wird nicht nur der letzte Kaufhausleerstand in zentraler Innenstadtlage beseitigt, sondern zudem die Stadt Hamm als Tagungs- und Kongressstandort deutlich gestärkt. Weitere Informationen zu dem geplanten Hotelneubau in Hamm finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Nachfrage nach Wohnraum im Quartier Stadtgarten weiterhin hoch
Auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Schalke-Süd wurde in den vergangenen Jahren ein bemerkenswerter Wandel von einer innenstadtnahen Entwicklungsfläche zu einem gefragten Baugebiet vollzogen. Das Quartier wird in zwei großen Bauabschnitten vermarktet, für den ersten Bauabschnitt stehen nun Maßnahmen zum Straßenausbau an. Und auch für den zweiten Bauabschnitt ist die Nahfrage so hoch, dass selbst Christoph Schwarte vom Referat Stadtplanung überrascht ist – mittlerweile ist nur noch ein Grundstück im Einfamilienhaus-Segment im Angebot. Insgesamt sollen im neuen „Wohnquartier Stadtgarten“ 320 Wohneinheiten in lockerer Bebauung entstehen. Weitere Informationen zu diesem ausgesprochen erfolgreichen Projekt einer Brachflächenreaktivierung in Gelsenkirchen finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Stadtumbau hat Werdohl nach vorne gebracht
Im Rahmen eines Mietertreffens im Nachbarschaftszentrum in Pungelscheid hat der Geschäftsführer der Wohnungsgesellschaft Werdohl [Woge], Ingo Wöste, ein positives Fazit zum Stadtumbau in Werdohl gezogen. Dieser habe die Stadt in den vergangenen Jahren weit nach vorne gebracht. Die Woge ist seit Jahren starker und engagierter Partner der Stadt Werdohl beim Stadtumbau. Neben der umfassenden Aufwertung und Modernisierung von Wohnungsbeständen, unter anderem in Ütterlingsen, hat die Woge-Werdohl dabei auch immer den Fokus auf die Stärkung des sozialen und nachbarschaftlichen Zusammenhalts in den Quartieren gelegt. So wurden in Ütterlingsen und Pungelscheid attraktive Nachbarschaftszentren errichtet und laut Ingo Wöste ist ein weiteres Nachbarschaftszentrum in Planung. Zudem wird die Woge in den kommenden Jahren weitere Wohnungsbestände auf der Königsburg und in Pungelscheid aufwerten. Nähere Informationen zu den engagierten Plänen dieser innovationsfreudigen Wohnungsgesellschaft finden Sie hier.

Dortmund: Prestigeprojekt in der Dortmunder City gestartet
Noch ist das Areal hinter dem Dortmunder U-Turm eine ungenutzte Brachfläche in attraktiver Innenstadtlage. Doch bis zum Jahr 2015 soll sich dieses Bild grundlegend ändern: In der vergangenen Woche rollten die ersten Bagger an, denn in den kommenden Jahren soll hier mit der Errichtung von zwei städtischen Berufskollegs und eines Kreativzentrums eines der ambitioniertesten Bau- und Bildungsprojekte in Dortmund realisiert werden. Das Robert-Schuman- und das Robert-Bosch-Berufskolleg sollen nach Fertigstellung dann insgesamt rund 6.000 Schülern in zentraler Innenstadtlage Platz bieten. Zudem wird ein Kreativwirtschaftszentrum errichtet und eine öffentliche Tiefgarage mit 500 Pkw-Stellplätzen entstehen. Weitere Informationen zu diesem ambitionierten Projekt finden Sie hier.

Stadterneuerung Gladbeck: Zwei neue Veröffentlichungen zur Implementierung von Gender Mainstreaming in Stadterneuerungsprozessen erschienen
Die Stadt Gladbeck hat im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes Gladbeck Mitte zwei Veröffentlichungen zur Implementierung von Gender Mainstreaming in Stadterneuerungsprozesse herauszugeben. Der Flyer „Die Stadt für ALLE" bietet dabei interessierten Laien eine Überblick über zeitgemäße und moderne Stadtentwicklung und über Möglichkeiten sich aktiv zu beteiligen. Die ausführliche Handreichung wiederum richtet sich schwerpunktmäßig an die Fachöffentlichkeit und bietet vertiefende Detailinformationen zur Thematik des Gender Mainstreamings in Stadterneuerungsprozessen. Die Stadt Gladbeck hat die beiden Veröffentlichungen hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Stadtumbau Duisburg: Der Bereich um die „Weißen Riesen“ soll als Sanierungsgebiet festgelegt werden
Die Stadt Duisburg startet einen neuen Anlauf zum Abriss der „Weißen Riesen“ in Homberg-Hochheide. Zwei der in den 1960er Jahren errichteten Hochhäuser stehen bereits seit Jahren leer und verfallen zusehends – mit negativen Auswirkungen auf das gesamte Quartier. Mit Maßnahmen im Rahmen des Programms Stadtumbau West war trotz intensiver Bemühungen der Stadt keine Verbesserung der Situation zu erreichen, insbesondere da sich die Eigentümer der Hochhäuser nicht kooperationsbereit zeigten und spekulative Verwertungsinteressen verfolgten. Nun soll der Bereich zwischen Husemann-, Moerser- und Kirchstraße zum Sanierungsgebiet erklärt werden. Die Stadt erhofft sich dadurch einen größeren Handlungsspielraum und wird ein Zwangsversteigerungsverfahren für die Gebäude beantragen und sich gleichzeitig das Vorkaufsrecht sichern. Zunächst ist geplant, die Bauruine an der Otto-Straße 24-30 zu ersteigern, abzureißen und hier eine attraktive Grünfläche zu schaffen. Weitere Maßnahmen im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes „Hochhausquartier Homberg“ sollen folgen. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen Anlauf zur Lösung der Probleme in Hochheide finden Sie hier.

Wohnungsmarkt NRW: Zensusergebnisse und Studien zeigen erheblichen Handlungsbedarf auf
Die aktuellen Zensusergebnisse für die Städte in Nordrhein-Westfalen, die unter anderem auch Zahlen zu den Leerstandsquoten beinhalten, zeigen zum Teil erheblichen Handlungsbedarfs hinsichtlich der Wohnraumpolitik auf. Insgesamt stehen in Nordrhein-Westfalen laut Ergebnissen des Zensus rund 325.000 Wohnungen leer, was einer Leerstandsquote in NRW von 3,7 Prozent entspricht. Damit liegt NRW zwar deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 4,5 Prozent, in einigen Städten ist die Situation dennoch problematisch, in Einzelfällen dramatisch. So stehen in Duisburg fast 12.000 Wohnungen leer und eine erfolgreiche Vermietung ist auch nach einer möglichen Sanierung nicht realistisch, nicht zuletzt vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Daher setzt die Stadt nun verstärkt auf den Abriss von Gebäuden. In Remscheid ist die Lage nicht viel besser: Hier stehen 7,4 % der Wohnungen leer und für die kommenden Jahre ist eine fortschreitende Bevölkerungsabnahme zu erwarten. Da sich die Stadt Remscheid dieser Problematik bewusst ist, wurde ein „Wohnungspolitisches Handlungskonzept" in Auftrag gegeben, dessen Ergebnisse in der vergangenen Woche veröffentlicht wurden. Das Konzept beinhaltet unter anderem Prognosen für die Entwicklung des Remscheider Wohnungsmarktes in den kommenden 17 Jahren. Auch die Stadt Krefeld hat vom Pestel-Institut eine vertiefende Studie zum Wohnungsmarkt und der Bevölkerungsentwicklung in Krefeld erstellen lassen. Die Ergebnisse zeigen hier, dass die Attraktivität Krefelds als Wohnstandort erheblich gestiegen ist. So ist die Immobiliennachfrage in den zurückliegenden Monaten um 20 Prozent gestiegen. Grund dafür sind unter anderem die günstige Lage der Stadt sowie die vergleichsweise niedrigen Mietpreise. Neben dieser erfreulichen Nachricht sagt das Gutachten jedoch für die Zukunft auch einen erheblichen Bedarf an altersgerechten Wohnangeboten voraus. Ausführlichere Informationen zu den Zensusergebnissen auf Landesebene finden Sie hier. Näheres zu den Ergebnissen des „Wohnungspolitischen Handlungskonzeptes" Remscheid hier und weiterführende Informationen zu der Studie des Pestel-Instituts für die Stadt Krefeld finden Sie hier.

Deutsche Annington: Gescheiterter Börsengang mit Folgen?
Es war als spektakulärer Börsengang geplant, doch das Vorhaben des größten deutschen Wohnungsunternehmens „Deutsche Annington“ ist aufgrund zu geringer Nachfrage gescheitert. Durch den Börsengang wollten die Alteigentümer, die britischen Finanzinvestoren Terra Firma und CPI Capital Partners die sehr kritische Finanzsituation des Unternehmens entscheidend verbessern und neue Handlungsfähigkeit erzeugen: Durch die Ausgabe neuer Aktien und eine Kapitalerhöhung sollten der Deutschen Annington insgesamt 400 Mio. Euro zufließen, die für einen Schuldenabbau genutzt werden sollten. Nach dem Scheitern des Börsengangs sieht die wirtschaftspolitische Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Daniela Schneckenburger, nun das geplante Investitionsprogramm der Deutschen Annington in Gefahr. Das Unternehmen hatte ursprünglich geplant, rund 300 Mio. Euro in den Umbau in altersgerechten Wohnraum und 500 Mio. Euro in die energetische Sanierung des Wohnungsbestandes zu investieren. Trotz des Scheiterns soll das geplante Investitionsprogramm nach Aussage eines Sprechers des Unternehmens jedoch wie geplant realisiert werden. Weitere Informationen zu diesem von der Deutschen Annington kurzfristig abgesagten Börsengang finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Spielleitplanung Schwachhausen“
Das Pilotprojekt „Spielleitplanung Schwachhausen“ aus Bremen zeigt die beispielhafte Beteiligung und Einbindung von Kindern und Jugendlichen im Rahmen der Planungen zur Verbesserung und Aufwertung von Aufenthalts- und Freizeitflächen in Quartieren. Im Jahr 2009 startete die Hansestadt Bremen die Spielleitplanung mit einem Pilotprojekt im Stadtteil Schwachhausen und hat dieses Planungsverfahren nach der erfolgreichen Realisierung seitdem auch in verschiedenen anderen Bremer Quartieren angewendet. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Beteiligungsansatz finden Sie hier.