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08.12.2008

Reportage: Stadtumbau in Steinheim
Die Stadt Steinheim war ursprünglich für seine qualitätvolle Möbelindustrie bekannt. Mit dem Wegfall dieses Zweiges sind nicht nur viele Arbeitsplätze verloren gegangen, sondern auch zahlreiche innenstadtnahe Brachflächen entstanden. Darüber hinaus sieht sich der historische Stadtkern mit zunehmenden Leerständen im Einzelhandel konfrontiert. Die Stadt sieht sich also großen Herausforderungen gegenübergestellt, die mit Hilfe des Programms Stadtumbau West angegangen werden sollen. Unterstützt von der Innovationsagentur hat die Stadt Steinheim in einem ersten Schritt eine Informationsveranstaltung für interessierte BürgerInnen angeboten, die das Ziel hatte, das bereits vorliegende Stadtentwicklungskonzept näher zu bringen und Fragen rund um das Thema Stadtumbau zu klären. Mehr als 120 Bürgerinnen und Bürger folgten der Einladung und bekundeten ihr Interesse, an weiteren Beteiligungsforen mitzuwirken, um den Stadtumbau in Steinheim gemeinsam zu gestalten. Die Reportage zur Veranstaltung finden Sie hier auf unserer Homepage.

Reportage: Tag der offenen Tür in der Velberter Nordstadt
Das neue Stadtteilbüro für die Velberter Nordstadt veranstaltete am Samstag, den 29. November 2008 einen ‚Tag der offenen Tür’, um den Bürgerinnen und Bürgern des Stadtteils eine Gelegenheit zu bieten, das Team des Stadtteilmanagements näher kennenzulernen und sich über die Planungen und Aktivitäten in der Nordstadt zu informieren. Hierzu waren alle interessierten BürgerInnen und Bürger herzlich eingeladen und hatten zudem auch die Möglichkeit, schon erste Vorschläge und Ideen für Projekte zur Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität ihrer Nordstadt einzubringen. Daneben bestand auch die Möglichkeit, sich für thematische Arbeitsgruppen anzumelden, wie z.B. einem Unternehmerforum, einem Eigentümerforum oder einer Redaktionsgruppe zur Mitarbeit an der Stadtteilzeitung, und sich zukünftig am Prozess der Weiterentwicklung der Nordstadt zu beteiligen und gemeinsam die Zukunft des Stadtteils zu gestalten. Die Reportage zur Veranstaltung haben wir hier für Sie eingestellt.

Dokumentation der Stadtumbaulounge #2 online
In gemütlicher Atmosphäre konnten die Gäste der Stadtumbaulounge der Innovationsagentur über die Möglichkeiten und Entwicklungsperspektiven von Wohnhochhäusern diskutieren. Der anregende Vortrag von Swen Geiss von der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft zeigte anhand zahlreicher Beispiele aus dem In- und Ausland, wie ein zukunftsgewandter Umgang mit den meistens als „Problemimmobilien“ titulierten Hochhäusern aussehen kann. Der Abriss dieser Gebäude wurde dabei als ein eher nebensächlicher Lösungsvorschlag angesehen, der außen vor stand. Vielmehr ging es darum, die möglichen Perspektiven und Potenziale dieser Strukturen hervorzuheben und visuell zu verdeutlichen. Die Anwesenden nutzen die lockere Runde, um Ideen und Visionen für ihre eigene tägliche Arbeit vor Ort zu entwickeln und zu diskutieren. Die umfangreiche Dokumentation zur Lounge finden Sie hier.

Altersgerechtes Wohnen in Neede
Neede ist eine kleine Gemeinde in den Niederlanden, die vor dem Hintergrund des demographischen Wandels das Wohnen im Alter innerhalb ihrer Stadtstrukturen neu gestalten muss, damit es den Menschen erlaubt, so lange wie möglich selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben. Zentrale Pflegeeinrichtungen wurden im Zuge dessen aufgelöst und dezentral in den Quartieren verortet. Gemeinsam mit der örtlichen Wohnungsbaugesellschaft konnten zusätzlich vielfältige Dienstleistungen rund ums Wohnen angeboten und betrieben werden. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Fachtagung: Teilhabe für alle! MITTENDRIN – Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung
Alle Menschen sollen selbst bestimmen können, wie sie wohnen – dies ist ein wesentliches Ziel der Landesregierung Nordrhein-Westfalens. Die Chance „mittendrin“ zu wohnen, haben Menschen mit Behinderung nur, wenn sie am Ort ihrer Wahl für sie passgenaue Dienstleistungen und geeigneten Wohnraum finden. Mit dem Programm der Landesregierung „Teilhabe für alle“ hilft das Land beim Ausbau einer guten, verlässlichen Infrastruktur. Im Jahr 2009 stehen erneut zinsgünstige Darlehen in Höhe von 60 Millionen Euro bereit, um geeigneten Wohnraum zu schaffen, der barrierefrei und für die Zielgruppe erschwinglich ist. Die Fachtagung zum Thema möchte Praktiker und Investoren zusammenbringen, um die Möglichkeit neuer Wohnprojekte für Menschen mit Behinderung zu diskutieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 9. Januar in Münster – durchgeführt vom Ministerium für Bauen und Verkehr, sowie vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen - bekommen Sie hier.

Buch: Supermärkte und Lebensmitteldiscounter
Selten treffen Profitmaximierung und städtebaulich-planerische Interessen so stark aufeinander wie bei den Marktbauten des Lebensmitteleinzelhandels. Kleine Lebensmittelmärkte in zentralen Lagen werden ersetzt durch gesichtslose, immer gleiche Einkaufskisten an auto-orientierten Standorten. Als Orte des alltäglichen Einkaufs, als Treffpunkte der Nachbarschaft und Anker für weitere Dienstleitungen und Anbieter haben sie jedoch eine weit größere Bedeutung für die kleinen Ortszentren und Quartiere. Die Integration neuer Supermärkte und Lebensmitteldiscounter mit ihrem Stellplatzbedarf und Typenbauten in zentralen Lagen stellt Städtebau und Stadtplanung vor große Herausforderungen. In der Forschungsarbeit von Angela Uttke werden die Herausforderungen thematisiert und die gegenwärtige planerische Diskussion um die Sicherung der Nahversorgung und die Entwicklung der Ortszentren aus städtebaulich-stadtgestalterischer Sicht ergänzt. Es werden die standörtlichen Anforderungen der Betreiber und die Aufnahmefähigkeit der Zentren für neue Marktbauten untersucht und anhand von Good-Practice-Beispielen Wege aufgezeigt, wie sich Lebensmittelmärkte städtebaulich qualitätvoll in zentrale Lagen integrieren lassen. Weitere Details finden Sie hier.