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09.03.2015

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Die Stadt ersteigert die "Bunten Riesen"
In der ersten – sehr erfolgreichen – Phase des Kamp-Lintforter Stadtumbaus konnten mit den „Weißen Riesen“ erfolgreich Schrottimmobilien mit erheblichen negativen Auswirkungen auf den Standort beseitigt und durch eine städtebaulich wie funktional hochwertiges Einkaufszentrum ersetzt werden. Nach diesem wichtigen Impuls für eine nachhaltige Entwicklung der Kamp-Lintforter Innenstadt geht es nun den „Bunten Riesen“ an den Kragen. Für 4,1 Millionen Euro ersteigerte die Stadt Kamp-Lintfort in der letzten Woche die maroden Wohnhäuser im direkten Rathausumfeld. Nun soll der Rückbau sowie die Umgestaltung des Rathausquartiers vorangetrieben werden. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen und gewohnt ambitionierten Projekte des in vielfacher Hinsicht vorbildhaften Kamp-Lintforter Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Wohnen im Jahr 2030 – Neuer Handlungsleitfaden für das Wohnen in der Krefelder Innenstadt

In der Krefelder Innenstadt leben mehr als 30.000 Menschen – nicht nur Junge, sondern auch Paare, Ältere und Familien, die die guten Verkehrsanbindungen und das Angebot an Schulen schätzen. Was fehlt, sind barrierefreie Wohnungen, und auch das Angebot an einem kindgerechten Umfeld ist ausbaufähig. Weiterhin sind auch Wohnungen mit hohem Komfort für Gutsituierte nur selten in der Innenstadt zu finden. Die Stadt Krefeld hat jetzt einen Handlungsleitfaden erarbeitet, wie sich das Krefelder Zentrum bis zum Jahr 2030 im Rahmen des Stadtumbaus West verändern soll und wie im Rahmen dieser Erneuerungsaktivitäten auch das innerstädtische Wohnen wieder gestärkt werden soll. Ausführlichere Informationen zu diesem interessanten und sicherlich für zahlreiche weitere Innenstädte relevanten Ansatz finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Neue Pläne für eine alte Kirche im Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“
Längst spielt die Heilig-Kreuz-Kirche im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“ und im Leben der dortigen katholischen Gemeinde keine tragende Rolle mehr: Die Kirche wurde im Sommer 2007 entwidmet. Seinerzeit noch ohne Absichtserklärungen über die Folgenutzung des Bauwerks. Nun aber ist die Heilig-Kreuz-Kirche zu einem der zentralen Orte des Quartiersumbaus in diesem Gebiet geworden: Die Nutzung als Multifunktionssaal nimmt konkrete planerische Gestalt an, das Nutzungsspektrum reicht von Kulturveranstaltungen, Tagungen und Konferenzen bis zu Stadtteilveranstaltungen Ausführlichere Informationen zu diesem ausgesprochen vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: Abschlussveranstaltung „Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern“
Am 20. April 2015 findet in Berlin die Abschlussveranstaltung des ExWoSt-Forschungsfeldes „Kooperation im Quartier mit privaten Eigentümern zur Wertsicherung innerstädtischer Immobilien [KIQ]“ statt. Ziel der Veranstaltung ist es, die verschiedenen Kooperationsansätze und Instrumente am Beispiel der 14 Modellvorhaben vorzustellen. Im Rahmen der Veranstaltung soll auch diskutiert werden, welche Empfehlungen sich für die verschiedenen Akteursgruppen aus dem Forschungsfeld ergeben und wie der KIQ-Ansatz übertragen werden kann. In fünf verschiedenen Foren besteht Gelegenheit zum Austausch mit den einzelnen Modellvorhaben. Das Programm dieser Veranstaltung, das auch Angaben zur Anmeldung enthält, die Sie bis zum 15. April 2015 vornehmen sollten, haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veranstaltung: Transferveranstaltung „Viel passiert – viel zu tun: Stadtumbau Ost in schrumpfenden Klein- und Mittelstädten“
Die Prognosen für die Bevölkerungsentwicklung in ostdeutschen Städten haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend ausdifferenziert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Viel passiert – viel zu tun: Stadtumbau Ost in schrumpfenden Klein- und Mittelstädten“, die die Bundestransferstelle Stadtumbau Ost im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit [BMUB] und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] am 28. Und 29. April 2015 in Greiz [Ostthüringen] und Reichenbach [Vogtland] durchführt, stehen die Herausforderungen im Umgang mit Funktionsverlusten und Nachfragerückgängen in jenen Klein- und Mittelstädten, die bereits seit vielen Jahren Einwohner verlieren und die davon ausgehen müssen, dass dieser Trend sich fortsetzt. Einen praxisnahen Einblick in Probleme und Lösungsansätze bietet eine Exkursion in die beiden benachbarten Mittelstädte Greiz und Reichenbach am 28. April 2015, an die sich am 29. April eine Transferveranstaltung anschließt. Das Programm dieser Veranstaltung und auch die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Bundeskongress „Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft“
Urbanes Grün leistet einen wesentlichen und bedeutenden Beitrag für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Ein grünes Umfeld in den Städten bedeutet Wohn- und Lebensqualität, fördert Bewegung und Erholung, schafft darüber hinaus Gestaltungsspielräume für Begegnung und gesellschaftliche Teilhabe und ist unersetzlich für Naturerfahrung und Klimakomfort. Zum Kongress “Grün in der Stadt – Für eine lebenswerte Zukunft“, der am 10. und 11. Juni in Berlin stattfindet, wird ein „Grünbuch“ unter Federführung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit erarbeitet. Diese Bestandsaufnahme soll eine öffentliche Diskussion zur Bedeutung des Grüns in der integrierten Stadtentwicklung eröffnen. Ausführlichere Informationen zur Initiative „Grün in der Stadt“, zu der für Juni geplanten Tagung und auch die Möglichkeit zur Online-Registrierung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Zu Hause im Quartier – Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen
Gesellschaftlicher und demografischer Wandel haben das Quartier zu einer wichtigen Handlungsebene werden lassen – auch für die Wohnungswirtschaft und die soziale Wohnraumförderung des Landes NRW. In der Wohnungswirtschaft zeigt sich ein wachsendes Interesse an quartiersbezogenen Konzepten. Viele Unternehmen richten ihr strategisches Handeln [auch] an den Erfordernissen und Potenzialen einzelner Quartiere aus. In der Broschüre „Zu Hause im Quartier – Quartiersentwicklung durch wohnungswirtschaftliche Investitionen“ werden Projekte und Verfahren vorgestellt, die zeigen, wie durch wohnungswirtschaftliche Investitionen und mit Mitteln der Wohnraumförderung lebenswerte Quartiere entstehen können. Diese aus unserer Sicht ausgesprochen lesenswerte und für die kommunale Praxis der Quartierserneuerung wichtige Veröffentlichung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.