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09.04.2018

Stadtumbau Gelsenkirchen: Places _ 2018 – Virtual Reality Festival in Ückendorf      
Die „Insane Urban Cowboys“ sind ein Verein aus jungen Künstlern, Kulturschaffenden oder kreativen Unternehmern in Gelsenkirchen. Der Glaube an die Möglichkeiten des Ruhrgebiets vereint dabei alle Mitglieder. Im Fokus der Vereinsaktivitäten liegen Stadtentwicklungsarbeit, Kulturveranstaltungen sowie kreativwirtschaftlicher Unternehmergeist. Im Dialog mit Politik und Verwaltung sollen bei alldem neue Wege, abseits des Üblichen, bestritten werden. Die Insane Urban Cowboys veranstalten nun mit „Places _ 2018“ Deutschlands erstes frei zugängliches Festival für Virtual Reality. An vier Tagen wird sich vom 19. - 22. April 2018 alles rund ums Thema Virtual Reality drehen – an außergewöhnlichen Orten in Gelsenkirchen-Ückendorf. Das Kreativ.Quartier Ückendorf dient mit seinem urbanen Altbau-Charme als einzigartige Kulisse für dieses innovative Festival. Wo in vergangenen Jahrzehnten Leben pulsierte, werden virtuelle Realitäten neue Welten entstehen lassen und zukünftige Möglichkeiten aufzeigen. Ausführliche Informationen zu diesem mit Sicherheit erlebenswerten Event finden Sie hier.

Stadtumbau Witten: Wiesenviertel e.V. online       
Im Remscheider Stadtumbaugebiet Honsberg hat sich ein neuer Quartiersrat konstituiert, der über die Vergabe von Fördermitteln aus dem dortigen Verfügungsfonds‘ entscheidet und damit zukünftig Stadtteilprojekte auf dem Honsberg ermöglichen kann. Der Quartiersrat, das sind normale Bürger sowie Vertreter der im Stadtteil aktiven Gruppen und Institutionen wie etwa dem Stadtteil e.V. Lindenhof oder der Caritas. Noch ist das 16-köpfige Gremium allerdings nicht ganz komplett, denn eigentlich sollen auch zwei Jugendliche mitentscheiden, die noch gesucht werden. Aktuell vertritt ein Mitarbeiter des Jugendzentrums „Kraftstation“ die Interessen der dort ansässigen Jugendlichen. Ausführliche Informationen zu dieser erfreulichen Entwicklung am Honsberg finden Sie hier.

NRW-Förderangebot: Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen – Wir fördern, was Menschen verbindet      
Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein- Westfalen [MHKBG NRW] hat am 15. März 2018 fünf Förderbereiche vorgestellt, in denen das Land Nordrhein-Westfalen unter dem Titel „Heimat. Zukunft. Nordrhein-Westfalen – Wir fördern, was Menschen verbindet“ in den kommenden fünf Jahren Maßnahmen zur Gestaltung von „Heimat vor Ort“ unterstützen wird. Eine solche„Heimat-Förderung“ wird von der Landesregierung Nordrhein-Westfalen als Querschnittsaufgabe bezeichnet, die mehrere Ressorts betrifft. Seitens des MHKBG NRW stehen dazu bis 2021 etwa 113 Millionen Euro zur Verfügung.
Die Veröffentlichung der Förderbestimmungen ist für den Sommer 2018 vorgesehen. Die Ausgestaltung soll bürokratiearm erfolgen. Ausführliche Informationen zu diesem neuen Förderangebot, das sich aus den fünf Elementen „Heimat-Scheck“, „Heimat-Preis“, „Heimat-Werkstatt“, „Heimat-Fonds“ und „Heimat-Zeugnis“ besteht, finden Sie hier.

Projektaufruf: Zweiter Projektaufruf „Kommunaler Klimaschutz NRW“       
Der zweite Aufruf des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen [MWEIMH NRW] wurde am 22. März 2018 veröffentlicht. Gefördert werden unterschiedliche Maßnahmenbündel zur Umsetzung von innovativen Klimaschutzmaßnahmen, die Quartiere und Innenstädte von Emissionen entlasten. In Kombination mit Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen können auch Maßnahmen zur Klimaanpassung gefördert werden. In dem Projektaufruf wird hervorgehoben, dass die gesamtheitliche Realisierung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen im Interesse des Landes Nordrhein-Westfalen liegt. Dabei sind die Klimaanpassungsmaßnahmen in dem Projektaufruf von besonderer Bedeutung, weil sie die Bewertung der Umsetzungsstrategien positiv beeinflussen. Die Kommunal Agentur NRW führt im Rahmen der von ihr betreuten Plattform.KLIMA im April 2018 drei Workshops zu diesem Projektaufruf durch. Ausführliche Informationen zu diesem neuen Förderangebot finden Sie hier.

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche(r) Mitarbeiter(in) am Lehrstuhl Urban and Metropolitan Studies gesucht      
Das Kompetenzfeld Metropolenforschung in der Universitätsallianz Ruhr ist ein Wissenschaftsnetzwerk für inter- und transdisziplinäre Metropolenforschung der drei Partneruniversitäten Ruhr-Universität Bochum, Technische Universität Dortmund und Universität Duisburg-Essen mit dem Ziel der Vernetzung von ca. 100 beteiligten Professor/innen sowie mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Praxispartnern der Region in den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer. Der Lehrstuhl Urban and Metropolitan Studies am Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum sucht gemeinsam mit dem Kompetenzfeld Metropolenforschung für den nächstmöglichen Zeitpunkt für einen Zeitraum von vier Jahren eine(n) wissenschaftlichen Mitarbeiter in Vollzeit. Die Stelle umfasst zu 50 % die Geschäftsführung des Kompetenzfelds Metropolenforschung an der Ruhr-Universität Bochum und zu 50 % die Mitarbeit am Lehrstuhl Urban and Metropolitan Studies des Geographischen Instituts. Ausführliche Informationen zu dieser Stellenausschreibung, zu der noch bis zum 15. April 2018 Bewerbungen angenommen werden, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt. 

Veranstaltung: Baurechtstage Nordrhein-Westfalen – Aktuelles zum öffentlichen Bau- und Planungsrecht      
Die für die Planung und Genehmigung zuständigen Stellen sehen sich ständig ändernden Anforderungen ausgesetzt: Bundes- und Landesgesetzgeber überarbeiten fortlaufend den rechtlichen Rahmen von Planungen und Vorhabenzulassungen. Einige aktuellen Entwicklungen, z.B. vermehrt auftretender Starkregen, befördern einerseits die Gesetzgebung; andere, z.B. die stetig größer werdenden Lebensmitteleinzelhändler, sind dagegen immer schwerer im Rahmen geltenden Rechts zu bearbeiten. Dazu tritt die Rechtsprechung, die zu Kennen für die Wahrnehmung der alltäglichen Aufgaben unerlässlich ist. In diesem Spannungsfeld finden die ersten „Baurechtstage Nordrhein-Westfalen – Aktuelles zum öffentlichen Bau- und Planungsrecht" statt, die verschiedene Thematiken des aktuellen Planungs- und Genehmigungsgeschehens in Nordrhein-Westfalen aufgreifen. Neben der Wissensvermittlung in Form von Vorträgen zu spezifischen Themen soll vor allem der Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander gefördert werden. Hierfür soll die Tagung einen entsprechenden Rahmen für Fachdiskussionen bieten. Das ausführliche Programm und das Anmeldeformular zu dieser Veranstaltung, die am 15. und 16. Mai 2018 in Köln stattfinden wird, finden Sie hier.

Veranstaltung: Kongress „Kleinstädte in Deutschland – Urbanität. Vielfalt. Perspektiven“     
Gleichwertige Lebensverhältnisse in ländlichen und städtischen Regionen zu schaffen und die Städte zukunftsfest zu machen, bleibt eine entscheidende Aufgabe. Den über 2.000 Kleinstädten in Deutschland kommt hierbei eine Schlüsselrolle zu. Sie übernehmen für ihren Raum wichtige Funktionen und tragen zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Das Bundesbauministerium lädt daher gemeinsam mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung zum Kongress "Kleinstädte in Deutschland. Urbanität. Vielfalt. Perspektiven" am 26. und 27. Juni 2018 nach Berlin ein. Im Fokus der Veranstaltungen stehen Herausforderungen, Leistungen und Potenziale von Kleinstädten. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Urbane Gebiete – Möglichkeiten und Grenzen in der Planungspraxis     
Mit der Planungsrechtsnovelle 2017 wurde das urbane Gebiet als § 6a in die Baunutzungsverordnung aufgenommen. Die neue Baugebietskategorie soll seither das Planen und Bauen in innerstädtischen Gebieten vereinfachen. In der Planungspraxis wirft das urbane Gebiet indes einige Fragen auf: Im Rahmen dieses Seminars, das am 26. Juni 2018 in Düsseldorf stattfindet, soll daher unter anderem diskutiert werden, ob es sich beim urbanen Gebiet lediglich um ein Instrument der Bestandsentwicklung handelt, oder ob es auch für die Neuplanung ganzer Quartiere geeignet ist. Darüber hinaus wird der fachgerechte Umgang mit den vergleichsweise hohen Maßobergrenzen urbaner Gebiete – auch hinsichtlich bauordnungsrechtlicher Bestimmungen – Gegenstand der Veranstaltung sein. Aufgrund der ebenfalls im Rahmen der Novellierung erfolgten Ergänzung der technischen Regelwerke zum Lärmschutz [TA Lärm und 18. BImSchV], ist ein weiterer zentraler Punkt der Umgang mit Lärm innerhalb des neuen Baugebiets. Ergänzt wird das Tagesseminar durch erste Erfahrungsberichte und Anwendungsbeispiele aus der Planungspraxis. Das Programm wie auch das Anmeldeformular zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Altbauaktivierung – Strategien und Erfahrungen      
In zahlreichen historischen Ortskernen, gründerzeitlichen Stadterweiterungen und innerstädtischen Siedlungen der 20er und 30er Jahre gibt es leerstehende oder sanierungsbedürftige Altbauten – ein städtebauliches Problem, das das Image der Quartiere beeinflusst. Eine neue Broschüre des Bundesbauministeriums und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] zeigt nun, wie Kommunen sanierungsbedürftige und leerstehende Altbauten in solchen Stadtquartieren erfolgreich aktivieren und die Quartiere als Wohn- und Einzelhandelsstandort wieder attraktiver machen können. Die Veröffentlichung dokumentiert die Ergebnisse des Forschungsprojekts "Altbauaktivierung – Strategien und Erfahrungen". Diese – aus unserer Sicht sehr lesenswerten und für den Stadtumbau sehr relevanten – Veröffentlichung steht hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Wie digitale Medien Stadtentwicklungsprozesse verändern    
Digitale Technologien schaffen eine Vielfalt an Möglichkeiten für Kommunen und Bürger, Stadtentwicklungsprozesse interaktiv zu gestalten. Die aktuelle Ausgabe der Fachzeitschrift "Informationen zur Raumentwicklung" zeigt, welche Chancen die Online-Partizipation in der Stadtentwicklung bietet – und welche Herausforderungen noch zu meistern sind. Die in der neuen IzR enthaltenen Analysen, Kommentare und Interviews von und mit Wissenschaftlern sowie Autoren aus der Praxis zeigen: Mit der Verbreitung und Entwicklung des Internets sowie seiner mobilen Nutzung haben sich auch die Teilhabemöglichkeiten der Bürger an der Gestaltung unserer Städte verändert. In dem Heft geht es daher immer wieder um die Frage, welche konkreten Faktoren die Online-Partizipation positiv wie negativ beeinflussen. Wer kommuniziert überhaupt mit wem, worüber, warum und wie? Welche Akteure und Allianzen machen die Stadt von heute? Welche Rolle spielen Transparenz und Kooperation – und wie lassen sie sich herstellen? Ausführliche Informationen zu dieser Veröffentlichung und die Bezugsquelle, bei der sie zum Preis von 19 Euro zzgl. Versandkosten bestellt werden kann, finden Sie hier.