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09.05.2011

Homebase Sauerland – Musterbeispiel für kreatives und engagiertes Regionalmarketing
Die Initiative Homebase Sauerland setzt sich mit guten Ideen und professionellen Mitteln für eine Verbesserung des Images des Sauerlandes ein. Wie viele andere ländliche Regionen leidet das Sauerland unter einem akuten Fach- und Führungskräftemangel. Zahlreiche hoch qualifizierte Stellen bleiben unbesetzt, da junge gut ausgebildete Menschen den Standort meiden. Ursache der starken Ab- und geringen Zuwanderung von Fach- und Führungskräften ist häufig neben unzutreffenden Vorurteilen auch eine unzureichende Information über die Möglichkeiten und Chancen der Region. Mit der Initiative Homebase Sauerland haben drei junge Sauerländer aus Neheim eine bemerkenswerte Kampagne gestartet, um diesen Vorurteilen entgegen zu treten. Ein bemerkenswertes Produkt dieser Kampagne ist ein Werbefilm, der aus Sicht der Macher eindeutig belegt, dass die Lebensqualität im Sauerland eindeutig höher ist als in Berlin. Den Link zu diesem gut gemachten subversiven Sauerlandfilm finden Sie hier, weitere Informationen über die Kampagne, ihre Hintergründe und ihre Macher finden Sie hier.

Die Stadt Bochum stellt sich den Herausforderungen des demographischen Wandels
Die Stadt Bochum beschäftigt sich aus gegebenem Anlass momentan verstärkt mit den Auswirkungen des demographischen Wandels. Nach einer aktuellen Prognose wird Bochum bis zum Jahr 2030 voraussichtlich 40.000 Einwohner verlieren. Dieser Verlust und die damit einhergehende Verschiebung der Anforderungen an die städtische Infrastruktur stellen nicht nur die Bochumer Stadtplaner bereits heute vor eine große Aufgabe. Während auch weiterhin Wohnraum und Freiflächen für junge Leute und Familien angeboten werden muss, gilt es, die Infrastruktur zukünftig auch an die Anforderungen einer alternde Gesellschaft anzupassen. In Bochum werden jetzt vor allem in den Stadtteilen Hustadt und Goldhamme/Griesenbruch neue Konzepte zur Infrastrukturanpassung getestet. Weitere Informationen zu den Hintergründen und den aktuellen Maßnahmen finden Sie hier.

Projekt der Woche: Wohnprojekt Mehrgenerationenhaus Bolsterlang
In der Oberallgäuer Gemeinde Bolsterlang hat ein Privatinvestor ein Mehrgenerationenwohnhaus realisiert. Er reagiert damit auf den demographischen Wandel und seine Auswirkungen, die auch im ländlichen Raum immer häufiger spürbar werden. Mit dem Mehrgenerationenwohnhaus will der Projektinitiator die Vorteile der klassischen Großfamilie mit ihrer Arbeits- und Aufgabenteilung wieder im Ort aufleben lassen. Seit 2009 bietet das Haus, neben freien Zimmern für Feriengäste und pflegebedürftige Notfälle, acht Menschen unterschiedlichen Alters ein zu Hause. Das Mehrgenerationenhaus Bolsterlang zeigt, dass auch mit wenig finanziellem Aufwand innovative Konzepte umgesetzt werden können und dass diese nicht zwingend aus den Ballungsräumen stammen müssen. Zu einer ausführlichen Beschreibung des Projektes gelangen Sie über diesen Link.

Transferwerkstatt Stadtumbau West in Hamburg
Zum Thema „Stadtumbau von Innenstädten und Ortskernen“ veranstaltet die Bundestransferstelle Stadtumbau West am 25. Mai 2011 einen Workshop in Hamburg. Vor dem Hintergrund von Funktionsverlusten und Nachfrageschwächen der Innenstädte sollen im Rahmen der Veranstaltung zwei zentrale Fragen im Mittelpunkt stehen: Wie kann eine Neupositionierung der Innenstadt erreicht werden? Und: Wie kann auf Leerstände reagiert werden? Aufgrund der unterschiedlichen Rahmenbedingungen von Groß-, Mittel- und Kleinstädten sind auch unterschiedliche Strategien nötig, die von Referenten aus verschiedenen Stadttypen in Form von Kurzreferaten vorgestellt werden. Im Anschluss an die Referate hat das Publikum die Möglichkeit, in einem workshopähnlichen Rahmen Fragen zu stellen und eigene Aspekte einzubringen. Genaue Angaben zu Termin, Ort und Anmeldebedingungen zu dieser Veranstaltung können Sie hier abrufen.