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09.08.2010

City Profil Lünen in der Reihe „Urban Innovation NRW“ erschienen
Mit ihrer neuen Schriftenreihe „Urban Innovation NRW“ widmet sich die Innovationsagentur Stadtumbau NRW einer stärkeren Öffentlichkeitsarbeit für vorbildhafte Strategien und Projekte des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus. In der Reihe City Profile ist nun eine neue Ausgabe erschienen: Das ‚City Profil Lünen’ zeigt unter dem Thema „Impulse für einen starken Kern!“ auf beeindruckende Weise, wie eine nachhaltige und mit breiter Beteiligung der Stadtgesellschaft erarbeitete Strategie zur Entwicklung einer Innenstadt und darauf folgendes nachhaltiges Engagement lokaler Verwaltung und belastbare Unterstützung durch lokale Politik eine beeindruckende Trendwende in der Stadtentwicklung auslösen können. Auf der Basis einer solchen Strategie können öffentliche Investitionen in die Gestaltung des öffentlichen Raums und in verschiedene Schlüsselprojekte einen Prozess der nachhaltigen Stadterneuerung anstoßen, der ein erhebliches Maß an privaten Parallel- und Folgeinvestitionen auslöst. In Lünen übersteigen bereits jetzt die privaten Investitionen in die Umnutzung von Bestandsimmobilien und in die bereits erfolgte sowie geplante Entwicklung neuer Immobilien, die öffentlichen Investitionen um ein Vielfaches. Das City Profil Lünen steht hier für Sie zum Download bereit.

Tagung der IBA Stadtumbau 2010: Service Light – Raumpioniere in schrumpfenden Regionen
Im Rahmen eines Symposiums der IBA Stadtumbau 2010 geht es einen Tag lang um jene Vorreiter, die sich in dünn besiedelten Regionen engagieren oder ihre Daseinsvorsorge gleich selbst in die Hand nehmen. Unter dem Titel „Service light – Raumpioniere in schrumpfenden Regionen“ beschäftigt sich die Veranstaltung in der Hansestadt Stendal unter anderem mit folgenden Fragen: Wie können in den Bereichen technische Versorgung, Mobilität, Gesundheit, Bildung und Kultur andere, angemessene Standards gesetzt werden, und welche Modelle und Ideen lassen sich auf die Region der Altmark übertragen? Das Symposium bietet Raumpionieren ein Podium für ihre Ideen und die Präsentation bereits bewährter Projekte. In Form von Kurzpräsentationen mit anschließend moderierten Gesprächen berichten die Akteure von ihren praktischen Erfahrungen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Themen Technische Infrastruktur, Mobilität, Gesundheit, Bildung und Kultur. Das Programm zu dieser Tagung, die am 2. September 2010 in Stendal stattfindet und die sicherlich die Anreise wert ist, haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Projekt der Woche: GWG Troisdorf – Strategische Allianzen zur Wohnquartiersentwicklung
Die GWG Troisdorf hatte in mehreren Siedlungen erhebliche soziale Probleme, die sich in Vandalismusschäden und zunehmender Gewalt niederschlugen. Damit einher ging ein Rückgang der Wohnqualität und der Wohnzufriedenheit in den Quartieren, welcher die GWG dazu veranlasste, durch die Bildung eines Quartiersmanagement-Netzwerks den Auf- und Ausbau von sicheren und funktionierenden Nachbarschaften zu fördern. Hierzu wurden mit dem Diakonischen Werk, dem Berufsförderungswerk Hamm und dem Sozial- und Wohnungsamt der Stadt Troisdorf strategische Partner gefunden, die an einer Stabilisierung dieser Quartiere mitarbeiten. Gemeinsam wurden eine kooperativer Quartiersentwicklungsprozess gestartet und es wurden konkrete Maßnahmen umgesetzt, beispielsweise wurde eine leerstehende Wohnung als Treffpunkt und Anlaufstelle im Quartier hergerichtet, in der regelmäßige Beratungen der Mieter stattfinden. Eine ausführliche Beschreibung dieses innovativen Projekts, das innerhalb kurzer Zeit erhebliche Leerstände in den betroffenen Quartiere abbauen und für eine Vollvermietung sorgen konnte, steht Ihnen hier zur Verfügung.

DIfU-Erfahrungsaustausch „Gartenschauen: Trends, Strategien und Perspektiven“ in Gelsenkirchen
Bundes- und Landesgartenschauen dienen Kommunen seit geraumer Zeit als städtebauliches Instrument mit Potenzialen. Die ersten Bundesgartenschauen der Nachkriegszeit zeigten den Wiederaufbau städtischer Grünanlagen und etablierten sich als Tourismus-Großveranstaltungen - heute wirken Gartenschauen hingegen als Motor der Stadtentwicklung: Sie aktivieren politische, planerische sowie finanzielle Ressourcen und werden zunehmend auf langfristige, baulich manifestierte, ökonomische, soziale und ökologische Ziele ausgerichtet. Gartenschauen gelten als probates Mittel zur Entwicklung brach gefallener Stadträume. Im Rahmen der Veranstaltung „Gartenschauen: Trends, Strategien und Perspektiven“, die vom 8. bis 10. September in Gelsenkirchen stattfindet, sollen Chancen und Risiken bei der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Gartenschauen diskutiert werden. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.