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09.11.2015

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Projekt „Rathausquartier“ mit weiterem umfassenden Rückbau  
Das Projekt „Rathausquartier“ des Kamp-Lintforter Stadtumbaus schreitet weiter voran: Regierungspräsidentin Anne Lütkes hat in der vergangenen Woche einen Förderbescheid über 8,241 Millionen Euro an Bürgermeister Christoph Landscheidt überreicht. Die Mittel aus dem Förderprogramm Stadtumbau West fließen in den Erwerb und Rückbau der "Bunten Riesen" sowie in die Umgestaltung des Rathausquartiers. Wie die Stadt anschließend mitteilte, soll der sechs bis acht Monate dauernde Rückbau im Herbst 2016 beginnen. Ausführlichere Informationen zu diesem Stadtumbauprojekt, das permanent auf der Überholspur zu sein scheint, finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen & Herten: Bürger schmieden Ideen für drei Stadtteile 

Rund 70 Anwohner aus Hassel, Westerholt und Bertlich trafen sich in der vergangenen Woche in Hasseler Moschee am Freistuhl zu einem interkommunalen Gedankenaustausch. Die meisten Teilnehmenden interessierten sich für die „Neue Zeche Westerholt“. Ein weiteres Thema in einer Arbeitsgruppe war die energetische Sanierung des Gebäudebestandes und eine dritte Gruppe sprach über die Gestaltung öffentlicher Räume. Das kulturelle und gesellschaftliche Leben war das Thema einer vierten Arbeitsgruppe und hier wurde deutlich, wie groß der Wunsch aller ist, über die Stadtgrenzen hinaus zusammenzuwachsen. Ausführlichere Informationen zu diesem interkommunalen Stadtumbauprojekt und der Bürgerversammlung finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Neuer Imagefilm zum Bochumer Stadtumbauprojekt „Innere Hustadt“ 
Aus Stadtumbau-West-Mitteln sowie mit Unterstützung der VBW finanziert, ist mit dem Imagefilm über die Innere Hustadt in Bochum – wie bereits berichtet – ein 12-minütiger Beitrag entstanden, der die positive Wandlung des Gebiets in den letzten sieben Jahren darstellt und Bewohner wie Akteure zu Wort kommen lässt. Der Imagefilm zeigt dabei mit verschiedenen Außenaufnahmen das neue Bild der Inneren Hustadt, das durch den umfangreichen baulichen Erneuerungprozess des Quartiers entstanden ist. Sie können diesen gelungenen Film über diesen Link ab sofort online ansehen.

Stadtumbau Dortmund: 5 Projekte aus Bewohnervorschlägen zur Umsetzung ausgewählt 
Im Rahmen des Projektes „Unionviertel.attraktiv – Gestalte dein Quartier“ hat das Dortmunder Quartiersmanagement Rheinische Straße im Frühjahr und Sommer 250 Bewohnervorschläge für bauliche Maßnahmen gesammelt, die den öffentlichen Raum aufwerten sollen. Von der Vielzahl der eingegangenen Ideen war die Quartiersmanagerin Helga Beckmann beeindruckt: „Es ist toll zu erleben, wie groß die Bereitschaft ist, sich für das Unionviertel einzusetzen.“ In den anschließenden Wochen hatten das Quartiersmanagement und die Stadtverwaltung viel zu tun: die Ideen wurden gebündelt, ausgewertet und auf Machbarkeit geprüft. Nach intensiven Diskussionen in einer 13-köpfigen Bewohnerjury wurden nun 5 Projekte für die Umsetzung ausgewählt. Ausführlichere Informationen zu diesem sicherlich ausgesprochen vorbildhaften Beteiligungsverfahren und den ausgewählten Projekten finden Sie hier.

Veranstaltung: Erfahrungsaustausch „Herausforderungen für kleine und mittlere Städte“  
Klein- und Mittelstädte stehen vor ähnlichen Herausforderungen wie große Städte. Ihre Handlungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen unterscheiden sich jedoch zum Teil erheblich von denen der Großstädte. Dies gilt im Besonderen für Städte und Gemeinden, die weniger zentral gelegen sind, Bevölkerungsverluste verzeichnen, jedoch die Sicherung ihrer Zentrenfunktion gewährleisten müssen. Gleichzeitig verfügen kleine und mittlere Städte über [potenzielle] Vorteile gegenüber Großstädten: Bei - in der Regel - geringeren personellen Verwaltungsressourcen, haben sie aber eine "Verwaltung der kurzen Wege". Oder: In Bezug auf die Bürgerschaft können sie zwar auf weniger Menschen zurückgreifen, dafür sind diese aber direkter ansprechbar und in der Regel engagiert für ihr Gemeinwesen. Vor diesem Hintergrund soll es in diesem Seminar des Deutschen Instituts für Urbanistik [DIFU] darum gehen, die besonderen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Potenziale kleinerer und mittlerer Städte und Gemeinden im Rahmen eines breit angelegten Erfahrungsaustausches zu erörtern. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung, die am 25. und 26. Februar 2016 in Berlin stattfindet, finden Sie hier.

Veröffentlichung: Kleinere Städte und Gemeinden generationengerecht gestalten – Gute Praxis und zukünftige Herausforderungen
Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke“ fand am 20. und 21. Mai 2015 in Saarbrücken statt. Unter dem Titel „Kleinere Städte und Gemeinden generationengerecht gestalten – Gute Praxis und zukünftige Herausforderungen“ wurden erfolgversprechende Ansätze einer generationengerechten Entwicklung kleinerer Städten und Gemeinden vorgestellt und Erfahrungen der Programmkommunen ausgetauscht. Die Dokumentation, die Präsentationen der Referentinnen und Referenten sowie weitere Informationen zur Transferwerkstatt sind nun online und stehen hier zum Download für Sie bereit.

Veröffentlichung: Aktualisierung der Veröffentlichung „Grün- und Freiraumentwicklung im Stadtumbau West“  
Grün- und Freiraumprojekte sind inhaltlich vielgestaltig, verfolgen ein breites Spektrum an Zielen und werden in unterschiedlichen räumlichen Kontexten umgesetzt: Es geht beispielsweise um die Aufwertung von Wohnvierteln und Innenstädten, die Nachnutzung von Rückbauflächen oder um die Anpassung städtebaulicher Strukturen an klimatische Veränderungen. Seit der Novelle des Baugesetzbuches 2011 ist eine dem Klimaschutz und der Klimaanpassung dienende städtebauliche Entwicklung Aufgabe des Stadtumbaus. Auch Aktivierungspotenziale von Bürgern sind bei der Entwicklung von Freiraumprojekten besonders groß. Aufgrund der Bedeutung des Themas hatte die Bundestransferstelle Stadtumbau West bereits Anfang 2013 das Schwerpunktpapier „Freiraumentwicklung im Stadtumbau West“ veröffentlicht. Dieses Papier wurde nun aktualisiert und um neue Entwicklungen sowie neue räumliche und thematische Aspekte erweitert wie beispielsweise die Schaffung von Grün- und Wegeverbindungen oder Freiraumentwicklung mit und an Wasserlagen. Die aktualisierte Fassung steht hier zum Download für Sie bereit.