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09.12.2013

Gelsenkirchen Schalke: Quartierspark statt Schrottimmobilien
Auf dem Grundstück Münchener Straße 44/46 im Stadterneuerungsgebiet Gelsenkirchen-Schalke soll nach dem Abriss zweier seit Jahren leer stehender Gebäude ein neuer Quartierspark entstehen. Nachdem die Gelsenkirchener Stadtverwaltung die baufälligen Häuser per Zwangsversteigerung im Jahr 2012 erworben hatte, wurde unter Beteiligung der Bewohnerschaft die freiwerdende Fläche zu dem „Quartierspark Münchener Straße“ entwickelt. Hier wird nach dem laufenden Abbruch der Häuser künftig ein „gemeinsames Gärtnern“ ermöglicht. Mehr Informationen zu diesem erfreulichen weiteren Teilsieg im Kampf gegen Schrottimmobilien in Gelsenkirchen finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Ein Labyrinth für den Hufelandplatz

Blaue und gelbe Platten sollen Farbe in die Hustadt bringen: Bunt soll es werden und freundlich, sowohl für Kinder als auch für Senioren. Gleichzeitig markieren die Sanierungsarbeiten auf dem Hufelandplatz aber auch das Ende des Großprojektes „Stadtumbau West“ in der Bochumer Hustadt. „Wir haben rund 1,2 Millionen Euro in diese Baumaßnahme investiert“, verkündete Stadtbaurat Ernst Kratzsch beim offiziellen Spatenstich. Bürgermeisterin Gabriela Schäfer unterstrich, wie sehr der Stadtumbau West sich schon positiv auf das Leben in der Hustadt ausgewirkt habe. „Unsere Aufgabe wird es jetzt sein, diese positive Entwicklung auch nach dem finanziell unterstützten Projekt aufrecht zu erhalten“, so Schäfer. Immerhin sei die Hustadt ein Ort, der vielen Menschen am Herzen liege. Mehr Informationen zu diesem erfolgreichen Projekt des Bochumer Stadtumbaus finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Bethel investiert fast 150 Millionen Euro
100 bis 150 Millionen Euro werden die von Bodelschwinghschen Stiftungen in den Jahren bis 2020 investieren. Umgebaut werden Teile der Ortschaft, neu gebaut das Kinderkrankenhaus, saniert wird die Hauptverwaltung, die Brockensammlung dürfte einen neuen Standort bekommen, der Bohnenbachpark kann entstehen – und dazu kommen etliche weitere große Bauprojekte. Kurz: ein Umbruch, der fast an jeder Stelle der Ortschaft zu erleben sein wird. Nach langem Warten sind für diese zukunftsweisende Aufgabe nun auch die Fördermittel im Rahmen des Programms Stadtumbau West bewilligt. Mehr Informationen zu diesem sicherlich außergewöhnlichsten Projekt des Bielefelder Stadtumbaus finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Andrang auf Wohnungen in der Kirche
Die Norbertuskirche im Krefelder Stadtumbaugebiet Innenstadt ist das erste Krefelder Gotteshaus, das zum Wohnhaus umgebaut wird. Das Interesse an den Sozialwohnungen in der Norbertuskirche am Krefelder Blumenplatz ist so groß, dass alle Bewerber demnächst in Bewerbungsgesprächen bei der Krefelder Stadtverwaltung vorsprechen müssen. 80 Interessenten gibt es für die 22 öffentlich geförderten Sozialwohnungen, darunter auch Penthousewohnungen für Familien. "Es ist wichtig, dass wir für dieses Haus gute Mieter finden und junge Familien und Senioren hier in einem Haus wohnen", sagen die Investoren Heinz und Hendrik Hambloch aus Fischeln. Mehr Informationen zu diesem zukunftsweisenden Krefelder finden Sie hier.

Die Wohnraumförderung des Landes NRW wird [wieder] mehrjährig
Das Landeskabinett hat in der vergangenen Woche die Pläne von Wohnungsbauminister Michael Groschek gebilligt, das Wohnraumförderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen künftig nicht mehr jährlich, sondern als mehrjähriges Programm aufzulegen. Zuletzt hatte es eine solche Mehrjährigkeit in den 1970er Jahren gegeben. Für die Jahre 2014 bis 2017 werden jährlich 800 Millionen Euro für die soziale Wohnraumförderung und für die Förderung der Quartiersentwicklung bereitgestellt. Die Mittel sind keine Haushaltsmittel des Landes, sondern kommen aus dem Wohnungsbauvermögen der NRW-Bank. Mehr Informationen zu dieser neuen Förderperiode finden Sie hier.

Projekt der Woche: Hausarztakademie – Sicherstellung der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum
Das Projekt „Hausarztakademie“ im hessischen Landkreis Hersfeld-Rotenburg hat seinen Ursprung in einer Initiative des dortigen Landrats im Jahr 2009. Dieser hatte einen konstruktiven Diskurs mit den Hausärzten der Region initiiert, um rechtzeitig Lösungen für den problematischen Generationenwechsel bei den Haus-ärzten und einer damit drohenden medizinischen Unterversorgung zu erarbeiten. Als zentrales Ergebnis des Diskurses wurde anschließend das Projekt „Hausarztakademie“ in einer Kooperation vom Landkreis Hersfeld-Rotenburg, dem Klinikum Bad Hersfeld, dem Herz- und Kreislaufzentrum Rotenburg, dem KKH Rotenburg und niedergelassenen Ärzten in Zusammenarbeit mit dem hessischen Hausärzteverband ins Leben gerufen, um junge Ärztinnen und Ärzte auf ihrem Weg zum Arzt für Allgemeinmedizin zu begleiten und zu fördern. Weitere Informationen zu diesem vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: 5 Regionalworkshops zu neuen Wegen in der Quartiersentwicklung
Das Quartier der Zukunft wird so bunt und vielfältig sein, wie die Menschen, die in ihm leben. Damit Menschen verschiedener Generationen dauerhaft gemeinsam in Quartieren leben können, braucht es bestmögliche Versorgungs- und Beratungsangebote sowie möglichst barrierefreien Wohnraum und eine Nachbarschaft, die sich umeinander kümmert und sich einbringt. Es bedarf eines Quartiers, das den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohnern entspricht. Ein passgenaues und lebenswertes Quartier zu schaffen, wird zu einer Herausforderung, wenn Quartiere sich mit der fortschreitenden Alterung der Bewohnerinnen und Bewohner auseinandersetzen müssen. An dieser Stelle sind Kommunen, Politik, lokale Akteurinnen und Akteure sowie Wohlfahrtsverbände gefragt, ein solches Angebot zu entwickeln. In einer Veranstaltungsreihe mit 5 regionalen Workshops im Dezember 2013 und im Januar 2014 sollen vorhandene Ansätze vorgestellt und neue Ideen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Das Programm und das Formular zur Anmeldung zu einer dieser Veranstaltungen finden Sie hier.