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10.03.2008

Auch die Entwicklungsgesellschaft Duisburg mbH ist nun Mitglied der Innovationsagentur
Ab sofort ist nun auch die Entwicklungsgesellschaft Duisburg GmbH [EG-DU] Mitglied im Projekt Innovationsagentur Stadtumbau NRW. Den meisten Akteuren nordrhein-westfälischer Stadterneuerung ist diese Gesellschaft bereits seit langem als innovative Organisation bekannt, deren Arbeit sich insbesondere auf die Stabilisierung benachteiligter Stadtteile durch Förderung von Eigentiinitiative und Eigenaktivitäten der BewoherInnen ausrichtet, um sowohl die wirtschaftliche und soziale Lage, als auch die Wohn- und Lebenssituationen in diesen Stadtteilen nachhaltig zu verbessern. Im Rahmen des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus ist die EG-DU seit dem 1. Januar 2008 für das Projekt Dicherviertel in Duisburg zuständig, wo sie gemeinsam mit der Evonik Wohnen GmbH, dem Amt für Soziales und Wohnen und dem Amt für Stadtentwicklung und Projektmanagement der Stadt Duisburg ein Quartiersmanagement realisiert. Nähere Informationen zur EG-DU finden Sie hier, Informationen zum Stadtumbau West Projekt im Dichterviertel finden Sie hier.

Projekt der Woche: Spielplatzbau in Eigenregie
Wenn Grün- und Freiflächen im Wohnumfeld nicht mehr ansprechend gestaltet sind und gepflegt werden, verwahrlosen sie zunehmend. Die öffentliche Hand kann meist die Instandhaltung nicht mehr bezahlen, so dass die angrenzenden Bewohner verstärkt als eigenständige Akteure in den Mittelpunkt rücken. In Duisburg-Marxloh hat die engagierte Bewohnerschaft es vollbracht, mehr Lebensqualität mit der Ausgestaltung eines Abenteuerspielplatzes in ihre unmittelbare Umgebung zu bringen. Mit vereinten Kräften und der Unterstützung der Grundstückeigentümer sowie eines ansässigen Unternehmens konnte ein qualitätvoller Spielplatz mit Aufenthaltsqualität für Jedermann verwirklicht werden. Mehr zu diesem nachahmenswerten Projekt finden Sie hier.

Stadtentwicklungsseminar in Hamburg: Stadt als Bühne – Künstlerische Nutzung von Zwischenräumen
Die bauliche Struktur der Städte ist in ständiger Bewegung. Entwicklungen wie Suburbanisierungsprozesse oder die Abwanderung von Gewerbe und Industrie haben in vielen Städten enorme Brachflächen hinterlassen. Aber nicht nur in Hamburg ist in letzter Zeit wieder ein verstärkter Trend zur Rückbesinnung auf den urbanen Raum erkennbar. In diesem Kontext spielen Zwischen- und Nischennutzungen eine entscheidende Pionierrolle. Die dafür nötigen unkonventionellen Ideen und Projekte brauchen jedoch rechtliche und wirtschaftliche Absicherungen. Auch die Frage nach der Verstetigung von Projekten steht dabei zur Debatte. Im Rahmen des Seminars soll geklärt werden, ob diese Nutzungen nur ein transitorisches Ereignis sind oder sich professionalisiert sogar zu einem Standortfaktor entwickeln können. Mit dem Vortrag „Stadt als Bühne – Künstlerische Nutzung von Zwischennutzungen“ wird Frau Amelie Deuflhard in ihrer Funktion als Intendantin von Kampnagel Einblicke und Ideen aufzeigen, die Anregungen geben sollen, wie sich eine Stadt mit ihren Zwischennutzungen möglichst positiv darstellen kann. Ihren Vortrag können Sie sich am 31. März im Architektur-Centrum ab 18 Uhr anhören. Den Programmflyer mit ausführlichen Informationen können Sie hier herunter laden.

Alter macht Kultur – Kommunale Handlungsfelder für eine Kultur im Alter“
Der Kultur- und Freizeitbereich wird im Leben älterer Menschen immer wichtiger und vielschichtiger. Nicht nur als Nachfrager von kulturellen Produkten und Dienstleistungen gewinnt die Generation 50plus an Bedeutung. Die „jungen Alten“ wollen sich auch engagieren, mitgestalten und neue Verantwortung im Ruhestand übernehmen. Es lohnt also, über neue kulturelle Angebote und Produkte, zielgruppenorientierte Vermittlung sowie über verbesserte Rahmenbedingungen für bürgerschaftliches Engagement nachzudenken. Ebenso spielen die Zugänglichkeit und Erreichbarkeit von Kultureinrichtungen und –angeboten eine wichtige Rolle. Viele Fragen also, auf die Kommunen eine Antwort finden müssen. Das Städtenetzwerk NRW lädt Sie am 9. April 2008 von 10-16 Uhr ein, im Forum Freies Theater Düsseldorf gemeinsam über zukunftweisende Konzepte für eine Kultur im Alter auf kommunaler Ebene zu diskutieren, Bedarfe zu identifizieren, Anforderungen und Rahmenbedingungen zu formulieren sowie inspirierende Handlungsansätze kennen zu lernen. Weitere Informationen und die Online-Anmeldung finden Sie hier.

Symposium: Chancen des demografischen Wandels für die Wohnungs- und Städtepolitik. Präsentation und Erörterung der Kommissionsergebnisse
Um den Herausforderungen der Demografie, der Migration und der Wanderungsbewegungen begegnen zu können, steht die Stadtentwicklung in Deutschland in den kommenden 25 Jahren vor den größten strukturellen Veränderungen seit 50 Jahren. Erforderlich werden komplexe Denkansätze, die unterschiedlichen regionalen Ansprüchen und Szenarien einer nachhaltigen Stadtentwicklungspolitik mit allen ihren Ausprägungen genügen müssen. Daher hat der Deutsche Verband eine Kommission einberufen, die sich mit den „Chancen der demografischen Entwicklung für die Wohnungs- und Städtepolitik“ befasst. Mitglieder dieser Kommission waren Persönlichkeiten von Bund, Ländern und Gemeinden, der Wohnungs-, Immobilien- und Finanzwirtschaft sowie der Mieter und Grundbesitzerverbände. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat die Kommission aktiv begleitet. Die wissenschaftliche Begleitung erfolgte durch das Institut für Stadt- und Raumplanung der Technischen Universität Berlin. Am 1. April werden die Ergebnisse in Frankfurt am Main vorgestellt und sollen im Rahmen des Symposiums diskutiert werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung des DV [Deutscher Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e.V.] bekommen Sie hier.

Fachtagung: Neue Akteure auf den Wohnungsmärkten – Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten
Der Verkauf von Wohnungsunternehmen und großen Wohnungsbeständen führte in den vergangenen Jahren zu einer erheblichen Veränderung der Anbieterstrukturen auf den deutschen Wohnungsmärkten. Aber nicht nur dort, wo Wohnungen, die sich bisher im Einflussbereich der öffentlichen Hand befanden, an internationale Investoren verkauft wurden, stellt sich die Frage nach der Zukunft der kommunalen Wohnungs- und Stadtentwicklungspolitik. Öffentliche Eigentümer stellen höhere Renditeerwartungen an ihre Wohnungsunternehmen, gemeinwohlorientierte Leistungen im Sinne einer „Stadtrendite“ stehen damit zur Disposition. Die Fachtagung am 8. April in Frankfurt am Main bietet Ihnen aktuelle Informationen über Umfang und Charakteristika der großen Wohnungsverkäufe, Strategien der neuen Eigentümer und deren Auswirkungen auf Wohnungsversorgung und Stadtentwicklung. Experten aus Kommunen, Wissenschaft und Wohnungswirtschaft erläutern vor diesem Hintergrund Handlungsstrategien und -ansätze, um auch in Zukunft eine ausgewogene Wohnungsversorgung sicherzustellen und eine kooperative Stadtentwicklung zu gewährleisten. Ergänzend werden Alternativen zum Verkauf an internationale Investoren aufgezeigt. Begleitende Informationen zur Veranstaltung des Instituts für Städtebau und Wohnungswesen, unterstützt vom Deutschen Städtetag, finden Sie hier.

5. Leipziger WohnprojekteTage
Seit den vierten Leipziger WohnprojekteTagen im Jahr 2006 hat sich in und um Leipzig viel getan. Im Kontext des demografischen Wandels, sozialer Entwicklungen sowie Stadtumbauprozessen entwickeln sich neue Wohnformen und neue Nachbarschaften. Diese Entwicklungen sollen bei den fünften WohnprojekteTagen präsentiert und diskutiert werden. Zunächst werden in einem Fachforum, das in diesem Jahr unter dem Titel „Wohnen im Umbruch“ steht, temporäre neue Wohnformen in den verschiedenen Ausprägungen, Konzepte und Visionen näher betrachtet. Auf dem Marktplatz der Möglichkeiten stellen sich anschließend realisierte, geplante und in Vorbereitung befindliche Wohnprojekte vor. Hier besteht die Möglichkeit für Wohnungsunternehmen, Dienstleiter, Planungsbüros, Verbände, Vereine und Wohninitiativen, sich an Info-Ständen und Tafeln zu präsentieren, neue Projekte vorzustellen, zu informieren, Kontakte zu knüpfen und weitere Interessenten zu finden. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Arbeitskreises Integriertes Wohnen am 4. und 5. April in der Volkshochschule Leipzig finden Sie hier.