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10.04.2012

Detailprogramm zum Workshop „Haus- und Hofflächenprogramme im nordrhein-westfälischen Stadtumbau“ am 23.4.2012
Zahlreiche Kommunen haben im Rahmen von Maßnahmen zur Profilierung und Standortaufwertung Programme zur Aufwertung von Fassaden und Hofflächen bei Wohnbauten im Stadterneuerungsgebiet aufgelegt, mit deren Hilfe sie die aktive Mitwirkung und Investitionsbereitschaft privater Eigentümer fördern möchten. In der Praxis der Umsetzung stellen sich dabei zahlreiche Detailfragen, die Verunsicherung erzeugen, insbesondere im Hinblick auf die Anrechnung von Eigenleistungen der Eigentümer, die Zuwendungsfähigkeit von energetischen Maßnahmen und praktische Details der Antrags-, Bewilligungs- und Abrechnungsverfahren. Mit der Klärung dieser Fragen wird sich ein Workshop der Innovationsagentur Stadtumbau NRW am Montag, den 23. April 2012 befassen, zu dem sich bereits zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus den Kommunen, aber auch den zuständigen Bezirksregierungen des Landes Nordrhein-Westfalen angemeldet haben. Das Detailprogramm zu diesem Workshop, zu dem noch eine begrenzte Anzahl von Anmeldungen angenommen werden kann, haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Kaufleute in Oberhausen-Sterkrade wollen in Eigeninitiative Leerstände aufkaufen und entwickeln
Mit einem neuartigen Ansatz wollen Geschäfts- und Kaufleute in Oberhausen-Sterkrade die Bekämpfung des zunehmenden Leerstand am Standort nun selbst in die Hand nehmen: Im Rahmen einer neuen Initiative planen sie, einige der prägenden und markanten, jedoch leerstehenden Gebäude gemeinschaftlich zu erwerben und mit ortsansässigen Firmen und Know-how zu sanieren. Die beteiligten Akteure sind überzeugt, dass sich dann für die sanierten Gebäude neue Mieter finden werden und so eine qualitätvolle Ergänzung des Branchen-Mixes im Stadtteil erreicht werden kann, die weiteren Niedergang verhindert und damit auch den eigenen Geschäftsinteressen dient. Eine Einschätzung dieses innovativen Ansatzes durch den Projektmanager der lokalen Wirtschaftsförderung, Klaus Lerch, finden Sie hier. Weitere Details und Meinungen der Kunden in Sterkrade zu der Initiative finden Sie hier.

Schnelle Lösung für das ehemalige Hertie-Gebäude in Lennep ist nicht in Sicht
Nach der Ankündigung der Stadt Remscheid, eine Zwangsversteigerung der Problem-Immobilie des ehemaligen Hertiekaufhauses in Remscheid-Lennep einzuleiten, war bei den Akteuren vor Ort kurzzeitig Hoffnung auf eine zeitnahe Lösung aufgekommen. Laut Stadtplaner Hans-Gerd Sonnenschein ist jedoch so schnell nicht mit einer Lösung zu rechnen. Zwar gibt es drei interessierte Investoren, der Besitzer des Gebäudes, eine insolvente niederländische Immobiliengesellschaft, hat jedoch hohe Schulden bei der Stadt. Bevor nicht die Frist zur Schuldenbegleichung abgelaufen ist, kann die Stadt keine Zwangsversteigerung einleiten – und dieses Versteigerungsverfahren ist zudem sehr langwierig. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Nahversorgungsladen „Emmas Enkel“ in Düsseldorf bietet Möglichkeit des Online-Shoppings
In Düsseldorf haben zwei Sauerländer aus Arnsberg-Neheim, der Betriebswirt Sebastian Diehl und der Architekt Benjamin Brüser, einen „Tante-Emma-Laden der nächsten Generation“ eröffnet. Der Nahversorgungsladen in der Düsseldorfer Innenstadt bietet neben Serviceleistungen wie persönlicher Beratung oder der Zusammenstellung von Themeneinkaufskörben auch die Möglichkeit, es sich in der Sitz- und Café-Ecke mit kostenlosem W-Lan-Anschluss gemütlich zu machen oder mit anderen Kunden auszutauschen. Doch die Betreiber gehen noch einen Schritt weiter: als innovative Serviceleistung bieten sie ihren Kunden die Möglichkeit, Bestellungen vor Ort per iPAD oder von Zuhause aus online unter der Adresse „www.emmas-enkel.de“ vorzunehmen. Die bestellte Ware kann dann persönlich abgeholt werden oder wird nach Hause geliefert. Mehr über das prämierte Geschäftsmodell erfahren Sie hier.

Konzept für flächendeckenden Einsatz von LED-Lampen im Stadtgebiet von Altena
Obwohl die Stadt Altena hochverschuldet ist, soll noch in diesem Jahr eine Millionensumme in die flächendeckende Installation neuer Straßenlampen investiert werden. Die geplanten Investitionen haben einen guten Grund: durch die Installation von LED-Lampen im Stadtgebiet lassen sich jährlich erhebliche Einsparungen erreichen, die den Haushalt langfristig entlasten und darüber hinaus einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Nach der Beratung durch externe Experten und der Prüfung des Konzepts durch die Kommunalaufsichten sowohl des Kreises als auch der Bezirksregierung kann diese innovative Investitionsmaßnahme nun durchgeführt werden. Mehr zu diesem Vorzeigeprojekt finden Sie hier.

Die Fakultät Raumplanung der TU-Dortmund veranstaltet im Sommersemester das städtebauliche Kolloquium „RUHR International“
Das Kolloquium knüpft an die Veranstaltung „Perspektiven RUHR“ im Winter 2011/2012 an und befasst sich mit zukünftigen Entwicklungsstrategien für das Ruhrgebiet im Kontext von Konzepten anderer Regionen und Städte in Europa. Dabei soll in drei Veranstaltungen im Laufe des Sommers vertiefend erörtert werden, welche Erfahrungen sich aus dem internationalen bzw. europäischen Kontext auf den Diskurs über eine „Vision RUHR“ übertragen lassen. Nähere Infos und das Veranstaltungsprogramm zum Kolloquium finden Sie hier.