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10.06.2013

Stadtumbau Bochum: Erster Spatenstich für das Prestigeprojekt „Stadtteilzentrum Westend“
Der Ausbau der Friedenskirche Stahlhausen zum Stadteilzentrum Westend ist ein außergewöhnliches Stadtumbauprojekt in Bochum, das gemeinschaftlich von der Stadt Bochum, der Evangelischen Kirchengemeinde Bochum und dem „IFAK e.V. – Verein für multikulturelle Kinder- und Jugendhilfe, Migrationsarbeit“ realisiert wird. Das Stadtteilzentrum soll zukünftig als eine Anlaufstelle für die Menschen aller Religionen in Stahlhausen, Griesenbruch und Goldhamme dienen. Am 15. Juni um 11.00 Uhr steht nun der erste Spatenstich für das Stadtteilzentrum an, zu dem die beteiligten Akteure herzlich einladen. Das Veranstaltungsprogramm zum ersten Spatenstich erhalten Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Hörder Stadtumbau schreitet voran
Der neue Newsletter zum Stadtumbau im Dortmunder Stadtteil Hörde ist erschienen und es zeigt sich erneut, dass es in Hörde stetig voran geht. So ist der Umbau des Friedrich-Ebert-Platzes in vollem Gange und im Zuge der aufwendigen Umgestaltung wird den Bürgern durch eine spezielle Pflasterung auf dem Platz zukünftig das Freiluft-Schachspielen ermöglicht. Auch ist die Erweiterung der Hörder Fußgängerzone um den Bereich der Alfred-Trappen-Straße und der Friedrich Ebert-Straße abgeschlossen und die Aufenthaltsqualität nachhaltig gesteigert worden.

Neben diesen Aktivitäten kann man sich nun auch in der Buchhandlung „Transfer“ davon überzeugen, dass der Stadtumbau in Hörde nicht nur der Stadt und den Bürgern ein wichtiges Anliegen ist, sondern auch den Studenten des Fachbereiches Architektur der FH Dortmund. Im „Transfer“ haben die Studenten ihre Ausstellung „Zu Hause sein - Stadthaus mit Wohnungen auf dem Stiftsplatz" eröffnet. Die Studenten stellen hier ihre Entwürfe für die Umnutzung des Parkplatzes neben der Stiftskirche zu einem qualitätvollen Stadthaus, am Eingangsbereich zur Hörder Einkaufszone, vor. Zwar gibt es noch keine konkreten Umbauplanungen, die Aufwertung des Bereiches wird allerdings schon länger diskutiert.

Weitere Informationen zur der Ausstellung finden Sie hier. Den aktuellen Newsletter mit weiteren interessanten Neuigkeiten zum Stadtumbau in Hörde erhalten Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Erfolgreicher Aktionstag „Sennestadts Zukunft gestalten“
Fünf Jahre ist es her, dass letztmalig ein Aktionstag in der Sennstadt veranstaltet wurde. Seitdem hat sich in dem Stadtumbaugebiet eine Menge getan. Neben dem „Initiativprojekt Sennenstadt“ zur nachhaltigen kulturellen Entwicklung der Sennestadt als Teil der „Kulturentwicklungsplanung Bielefeld 2013“, das aktuell gemeinsam mit der Innovationsagentur Stadtumbau NRW durchgeführt wird, konnten auch im Bereich der energetischen Sanierung des Gebäudebestandes im Quartier Erfolge erzielt werden. Dabei wurden die Sennestädter Bürger im Rahmen der Projektentwicklung und -durchführung stets intensiv mit einbezogen. Nun steht ein weiteres Projekt an, auf dessen Umsetzung die Sennestädter mehr als 40 Jahre lang gewartet haben: die Stadtbahnverlängerung. Im Zuge des Aktionstages informierten und diskutierten Vertreter des Bauamtes, des Steuerungskreises Stadtumbau, des Sennestadtvereins sowie der Wohnungsbaugenossenschaft „Freie Scholle“ diese aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in mehreren Talkrunden gemeinsam mit den Gästen. Weitere Informationen zum Aktionstag in der Sennestadt finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Ideen der Bürger bei der Umgestaltung des Westparks gefragt
Im Rahmen des Stadtumbaus West geht die Stadt Werdohl nun mit der Umgestaltung des Westparks an der Lenne das nächste Projekt an. Dabei setzt die Stadt wie gewohnt auf die intensive Beteiligung der Bürger und am heutigen Montag sind von 17 und 20 Uhr in einem „offenen Atelier“ alle Werdohler eingeladen, ihre Ideen zur qualitätvollen Umgestaltung des Westparks einzubringen und so die Stadt ein Stück weit mitzugestalten. Laut Stadtplaner Stefan Groß will die Stadt „zunächst in einem Qualifizierungsverfahren den planerischen Rahmen abstecken und Ideen für die Umgestaltung gewinnen“. So sollen auf der heutigen Veranstaltung auf Grundlage von ersten Planungsbeispielen weitere Ideen und Anregungen gesammelt werden. Weitere Informationen zu der Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Werdohl: Programm zur feierlichen Eröffnung des Bahnhofs vorgestellt
Es soll eine der größten Feiern der letzten Jahre in Werdohl werden und entsprechend gespannt war in Werdohl das Programm zur offiziellen Eröffnung des sanierten Bahnhofs erwartet worden. Das größte Stadtumbau West Projekt in Werdohl steht damit kurz vor dem offiziellen Abschluss und am 15. Juni von 11 bis 24 Uhr soll dies mit einem vielfältigen Programm und prominentem Besuch gebührend gefeiert werden. In der vergangenen Woche stellte Bürgermeister Siegfried Griebsch das Eröffnungsprogramm mit dem Motto „Das Tor zur Stadt: Mit allen Sinnen genießen“ vor. Auf drei Bühnen im und rund um den Bahnhof werden am 15. Juni Chöre, Tanz- und Musikgruppen sowie Bands auftreten, es wird eine Podiumsdiskussion mit Nutzern des Bahnhofs veranstaltet und für 15 Uhr ist die offizielle Eröffnung durch NRW-Bauminister Groschek geplant. Wie wichtig das Projekt auch den Werdohler Bürgern und Geschäftsleuten ist, zeigt sich nicht zuletzt durch die intensive Beteiligung an der Eröffnungsfeier und den großzügigen Spenden von mehr als 15.000 Euro für die Feierlichkeiten. Entsprechend stolz zeigte sich dann auch Bürgermeister Griebsch bei der Programmvorstellung und sagte: „Ich bin froh und glücklich, dass der Bahnhof so schön geworden ist. Das Ergebnis hat die Erwartungen teilweise übertroffen.“ Weitere Informationen zum Programm und der Bahnhofseröffnung finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Über 70 Besucher bei der Veranstaltung über die „Franke-Bauten“ in der bluebox
Josef Franke hat im vergangenen Jahrhundert für die lokale Architektur im Ruhrgebiet Maßstäbe gesetzt und insbesondere in Gelsenkirchen das Stadtbild geprägt. Neben bürgerlichen Wohnhäusern und Verwaltungsgebäuden im Stile des Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre stammt auch die Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf von Franke. Die Stadt Gelsenkirchen widmete Ende Mai in der bluebox einen Themenabend der Architektur Frankes. Im Rahmen der Veranstaltung erläuterte unter anderem Josef Frankes Enkel, Thomas Franke, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung in Essen, ausführlich die denkmalgerechte Sanierung des ehemaligen Franke-Wohnhauses an der Robert-Koch Straße. Hier werden nach Abschluss der umfangreichen aber zugleich behutsamen Sanierung über zwei Etagen Büroräume sowie eine 125m ² große Dachgeschosswohnung entstehen. Anschließend stellten der Architekt Michael Tusch und Frau Düster für die Untere Denkmalpflege der Stadt Gelsenkirchen den zahlreichen interessierten Besuchern weitere Sanierungsmaßnahmen an „Franke-Bauten“ in Gelsenkirchen vor. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Gladbeck: Aufwertung der Fußgängerzone startet im Frühjahr 2014
Der Gladbecker Innenstadtausschuss hat in der vergangenen Woche Details zur umfassenden Umgestaltung der Gladbecker Fußgängerzone vorgestellt. Durch die zahlreichen Aufwertungsmaßnahmen soll die Aufenthalts- und Verweilqualität der Fußgängerzone deutlich gesteigert werden. Neben einer unterschiedlichen Pflasterung der Lauf- und Verweilzonen sind unter anderem neue Sitzmöglichkeiten geplant sowie Hecken, die die Fußgängerzone gestalterisch gliedern sollen. Zudem werden neue Grünflächen und eine Spielfläche mit Brunnen und Tanzglockenspiel für die kleinen Besucher entstehen und auch eine E-Bike-Station zum kostenlosen Aufladen von E-Bikes soll realisiert werden. Der Baubeginn wird im Frühjahr 2014 sein. Weitere Informationen zu der Umgestaltung der Fußgängerzone finden Sie hier.

Altena: Zensusergebnisse bringen ambivalente Ergebnisse für die Stadt
Massiver Leerstand – günstiger Wohnraum. Dies sind die zentralen Ergebnisse des Zensus hinsichtlich des Altenaer Wohnungsmarktes. Während in der Stadt mehr als 1100 Wohnungen leer stehen – Negativrekord im Märkischen Kreis – zeigen die Zensusergebnisse auch, dass die Mieten in Altena extrem niedrig sind. Laut Joachim Effertz, Vorstand der Altenaer Baugesellschaft [ABG], führt dies dazu, dass viele Personen aus dem Umland nach Altena ziehen und dafür das Pendeln in Kauf nehmen. Aus diesem Grund bietet die Altenaer Baugesellschaft für Studierende oder Personen in Berufsausbildung besondere Miet-Angebote an. Mit Quadratmeterpreisen von unter vier Euro Kaltmiete wird Altena in der Region lediglich von Werdohl unterboten. Dennoch können diese positiven Bedingungen nicht darüber hinweg täuschen, dass die Leerstandsproblematik in Altena nach wie vor ein massiv ist. Nach Angaben von Joachim Effertz arbeitet die Altenaer Baugesellschaft daher weiterhin intensiv an einer Verringerung des Leerstandes von stadtweit über 10%. Als zentrale Maßnahmen nennt Effertz dabei: Haus-Abriss, Haus-Verkauf, Modernisierung und optimierte Vermietung. Bleibt abzuwarten, ob diese Maßnahmen, auch vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in der Region, ausreichen werden, um die Situation in Altena nachhaltig zu stabilisieren. Weitere Information zur Wohnungsmarktsituation in Altena finden Sie hier.

Oberhausen: NRW-Bauminister unterstützt Bezirksbürgermeister Janßen
NRW-Bauminister Groschek hat sich in die Diskussion um die teilweise Öffnung der Sterkrader Fußgängerzone in Oberhausen für den Autoverkehr eingeschaltet. Dabei bezog Groschek klar Position für eine teilweise Öffnung und stellte sich damit an die Seite von Bezirksbürgermeister Janßen. Dabei wäre eine Öffnung ohne die Zustimmung des Landes NRW mit einer Rückzahlung von Fördermitteln verbunden. Die Fußgängerzone in Sterkrade wurde 1996 mit Fördermitteln durch das Land NRW finanziert und ist an eine Veränderungssperre von 25 Jahren gebunden. Somit darf die Fußgängerzone bis 2021 nicht in ihrer Art nicht eingeschränkt oder aufgehoben werden. Allerdings betonte Groschek auch, dass die Einrichtung einer „Drive-In-Fußgängerzone“ alleine nicht ausreiche, um den Standort nachhaltig zu stärken. Vielmehr setzt Groschek auf ein Gutachten, das die Industrie- und Handelskammer [IHK] in Auftrag gegeben hat, um ein integriertes Handlungskonzept für Sterkrade auf den Weg zu bringen. Nur auf Basis eines umfassenden Handlungskonzeptes ließe sich der Bereich der Sterkrader Fußgängerzone wirksam stärken. Das Gutachten der IHK wird voraussichtlich noch im Oktober 2013 fertig gestellt werden. Weitere Informationen zu der Diskussion finden Sie hier.

Projekt der Woche: „nt/areal
Das Projekt „nt/areal“ in der Schweizer Stadt Basel zeigt einen besonderen Ansatz der „dauerhaften Zwischennutzung“ eines brachliegenden Bahnareals in zentraler Innenstadtlage. Bereits vor 13 Jahren beschloss die Stadt Basel das Areal Vereinen, Initiativen und Kulturakteuren für Veranstaltungen, Events und Zwischennutzungsprojekte zur Verfügung zu stellen. Seitdem wurden auf dem ehemaligen Bahngelände zahlreiche kreative und innovative Projekte realisiert. Seit 2012 werden Teile des Areals nun zu einem Stadtquartier entwickelt und die langjährigen Zwischennutzungen teilweise eingestellt. Dennoch zeigt das Projekt „nt/areal“ wie ein großflächiger und brachliegender Innenstadtbereich gemeinsam mit privaten Akteuren durch Zwischennutzungen zu einem attraktiven Kultur- und Eventstandort entwickelt werden kann, der mittlerweile weit über die Stadtgrenzen Basels hinaus bekannt ist. Ausführliche Informationen zu diesem ungewöhnlichen Zwischennutzungsprojekt finden Sie hier.

Veranstaltung: „Nah und gut versorgt? Konzepte und Projekte zur Wiederbelebung der Nahversorgung“
Die „Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH“ [GIU – Erfahrungsaustausch Stadtentwicklung Saar] und die „IHK Saarland“ laden gemeinsam am 20. Juni 2013 nach Saarbrücken zur Veranstaltung „Nah und gut versorgt? Konzepte und Projekte zur Wiederbelebung der Nahversorgung“. Neben Fachvorträgen und einer anschließenden Podiumsdiskussion wird am Nachmittag ein städtebaulicher Rundgang zum Großprojekt „Stadtmitte am Fluss“ angeboten. Auch David R. Froessler von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW wird mit von der Partie sein und neben einem Fachvortrag zum Thema „Dezentrale Versorgung im ländlichen Raum in Nordrhein-Westfalen“ auch an der Podiumsdiskussion teilnehmen. Das vollständige Programm der Tagung erhalten Sie hier.