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10.11.2008

Die Stadt Hamm ist neues Mitglied der Innovationsagentur
Das jüngste Mitglied des Kooperationsverbundes der Innovationsagentur ist die Stadt Hamm, die nun ihre Mitgliedschaft unterzeichnet hat. Die Stadt Hamm befasst sich im Rahmen des Programms Stadtumbau West mit der Umgestaltung des gesamten Bahnhofsquartiers im Zentrum. Ziel ist es, einen wesentlich attraktiveren Stadteingang zu formulieren und die Innenstadt dadurch zu stärken. Ein erster wesentlicher Schritt konnte mit dem Abriss ehemaliger Kaufhausimmobilien bereits umgesetzt werden. Weitere Informationen zum Projekt Bahnhofsquartier bekommen Sie hier auf der Homepage der Stadt Hamm. Die ausführliche Darstellung der Maßnahme in der Projektdatenbank der Innovationsagentur finden Sie hier.

Reportage: Feierliche Eröffnung des Stadtteilbüros in der Velberter Nordstadt
Die Nordstadt in Velbert hat im Rahmen des Förderprogramms Stadtumbau West ein eigenes Stadtteilbüro eröffnet. Der neue Revitalisierungsmanager Dominik Erbelding hat nun einen festen Sitz im Quartier. Das Büro steht ab sofort den interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern offen. Zur feierlichen Eröffnung am 5. November begrüßte der Bürgermeister Stefan Freitag die Anwesenden und lobte die gute Kooperation zwischen Stadt und Quartiersmanagement. Weitere Details zur Eröffnung können Sie hier in der Reportage unseres Mitarbeiters Nenad Rosic nachlesen.

Projekt der Woche: Kulturzentrum in Bürgerhand: Bürgerstiftung Rohrmeisterei in Schwerte
Die ehemalige Pumpstation in Schwerte verfiel nach ihrer Aufgabe zusehends. Erst 1999 interessierten sich zwei Schwerter Vereine für das Gebäude und nutzen es fortan für ihre Veranstaltungen. Die Einrichtung etablierte sich mehr und mehr und wurde zu einer festen Größe in der Schwerter Kulturlandschaft. Daraufhin wurde das gesamte Gebäude mit Fördermitteln des Landes umgebaut und modernisiert. Seit 2003 wird das Konzept kostendeckend von einem Bürgerverein betrieben, der als eine der ersten Bürgerstiftungen in Nordrhein-Westfalen gegründet worden war. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Ergebnisse der URBAN- Netzwerktagung in Berlin online
Die regelmäßig stattfindenden Netzwerktagungen sind ein Angebot des Netzwerkmanagements an die Städte. Dadurch erhalten diese eine Plattform, um die Ergebnisse ihrer täglichen Arbeit zu thematisieren und über aktuelle Fragestellungen der europäischen Stadtentwicklung informiert zu werden. Am 11. Und 12.09.2008 fand die 44. URBAN-Netzwerktagung zum Thema "Quartiersentwicklung durch engagierte lokale Akteure" in Berlin statt. Auf der Homepage des Deutschen Verbandes sind nun sämtliche Vorträge und Präsentationen online gestellt worden. Die Links zu den einzelnen Beiträgen sowie Informationen zu weiteren Netzwerktagungen finden Sie hier.

Konferenz: ruhrinvest – Private Investitionen und städtebauliche Qualität in der Metropole Ruhr
Die Städte und Kreise in der Metropole Ruhr arbeiten auf vielen Ebenen zusammen. Mit dem Konzept Ruhr wurde eine Strategie für die nachhaltige Stadt- und Regionalerneuerung in der nächsten Dekade vorgelegt. Darin sind die zentralen Entwicklungsziele in den ruhrbasics beschrieben. Viele konkrete Vorhaben des Konzepts Ruhr sind bereits in der Umsetzung. Ein bedeutendes Entwicklungsziel ist die Zusammenführung von öffentlichen und privaten Investitionen in der Stadtentwicklung. Unter dem Leitbegriff „ruhrinvest“ sind Projekte versammelt, bei denen dies in den nächsten Jahren mit Unterstützung des Landes und der EU systematisch realisiert werden kann. Die Konferenz zeigt dazu viele gute Beispiele für private Investitionen. Erstmals wird die Bandbreite der privaten Investitionen in der Metropole Ruhr sichtbar. Politik, Verwaltungen und Immobilienfachleute diskutieren, wie man gemeinsam noch mehr bewegen kann. Weitere Informationen zur Konferenz am 19.11. in Mülheim an der Ruhr finden Sie hier.

Tagung: Städtebau und Energie
Mit dem Integrierten Energie- und Klimaprogramm [IEKP] hat die Bundesregierung eine ganze Reihe von Gesetzesinitiativen und Maßnahmen zum Klimaschutz kurzfristig auf den Weg gebracht. Schwerpunkt des Maßnahmepakets ist eindeutig der Energiebereich: EnEV 2009,  Erneuerbare Energien Gesetz [EEG], EEWärmeG, Kraft-Wärme-Kopplung, Förderprogramm zur energetischen Sanierung von Gebäuden und sozialer Infrastruktur u.a.m. Bestehende Förderprogramme wurden verlängert, die finanziellen Mittel teilweise kräftig aufgestockt [CO2- Gebäudesanierungs-/Wohnraummodernisierungsprogramm u.a.]. Begleitend werden die Forschungsaktivitäten im Energiebereich intensiviert. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Förderkonzept „Energieeffiziente Stadt“ [BMWi] und das ExWoSt-Forschungsprogramm ‚Energetische Stadterneuerung’[BMVBS], die beide zur Tagung vorgestellt und erläutert werden. Weitere Informationen zur Tagung des Instituts für Städtebau am 27. und 28. November in Berlin finden Sie hier.