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11.01.2010

MBV-Kongress: Stadt:Mensch:Heimat: - Die Zukunft unserer Städte
Die anstehenden globalen, energetischen, demografischen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen und Entwicklungen stellen sowohl die Kommunen in den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr als auch in den ländlich geprägten Gebieten Nordrhein-Westfalens vor erhebliche Herausforderungen. Der im Rahmen der Landesinitiative StadtBauKultur stattfindende Kongress Stadt:Mensch:Heimat des Ministeriums für Bauen und Wohnen des Landes NRW befasst sich mit zahlreichen hochkarätigen Rednern im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis mit zentralen Fragen, die solche Prozesse für die Kommunen aufwerfen und mit der Suche nach innovativen Lösungen. Ein detailliertes Programm sowie weiterführende Informationen zu dieser Veranstaltung am 25. Januar 2010 finden Sie hier, den Link zur Online-Anmeldung haben wir hier für Sie hinterlegt.

Tagung: Das Quartier mit Genderblick: anders sehen, anders planen?
Die Gleichstellung von Frauen und Männern stellt ein wesentliches Querschnittsziel in Stadterneuerungsprozessen dar. Aber was ist unter einem geschlechtssensiblen Blick zu verstehen und wie verändert sich Planung durch eine solche veränderte Sichtweise? Die Tagung „Das Quartier mit Genderblick: anders sehen, anders planen“ des Zentrums Frau in Beruf und Technik wird sich am 18. Februar 2010 dieser Frage widmen und einige vielversprechende Ansätze vor Ort sichtbar machen. Daneben soll gezeigt werden, wie durch einen strategischen Ansatz eine geschlechtssensible Vorgehensweise dauerhaft in Stadterneuerungsprozessen verankert werden kann. Das Tagungsprogramm steht hier für Sie zum Download bereit.

Ausschreibung: Quartiersmanagement Soziale Stadt Gladbeck-Brauck
Der gemischt strukturierte Wohn- und Arbeiterstadtteil Gladbeck-Brauck ist seit 2005 im Bund-Länder-Programm Soziale Stadt vertreten. Gegenwärtig sucht die Stadt Gladbeck zur Durchführung des Stadtteilmanagements in Brauck einen geeigneten Auftragnehmer. Im Rahmen der Ausschreibung werden Angebote zur Durchführung des Quartiersmanagement im Stadtteil sowie zum Angebot eines Vor-Ort-Büros erwartet. Die detaillierte Ausschreibung zu diesem Projekt finden Sie hier.

Projekt der Woche: Der Laden – Temporäre Verkaufsorte für Künstler und Designer
Durch die private Initiative zweier Modedesignerinnen und einer Künstlerin wurden leer stehende Ladenlokale in Stuttgarter Nebenzentren vorübergehend als Verkaufsorte für die Produkte und Objekte von regionalen Künstlern und Designern genutzt. Neben den Künstlern, denen „Der Laden“ eine neue Möglichkeit zur Vermarktung ihrer Produkte bot, konnten auch die Immobilieneigentümer von der gesteigerten Aufmerksamkeit für die temporär genutzten Ladenlokale profitieren, die ihre Vermietungschancen deutlich erhöhten. Zudem wurden durch die attraktiven neuen Angebote zusätzliche Passantenfrequenzen in den Nebenzentren generiert und die öffentliche Wahrnehmung und das Image der Standorte verbessert. Eine ausführlichere Beschreibung zum Projekt finden Sie hier.

Aufruf: ExWoSt-Forschungsprojekt „Nahversorgung und Nahmobilität“ sucht Modellkommunen
Der Strukturwandel im Lebensmitteleinzelhandel hin zu größeren Flächen und nicht integrierten Standorten hat zu einem veränderten Mobilitätsverhalten beim Lebensmitteleinkauf geführt. Während dem Auto eine steigende Bedeutung für die Versorgung mit den Produkten des täglichen Bedarfs zukommt, werden die fußläufig in den Quartieren und Nebenzentren erreichbaren Angebote aufgrund der Konkurrenzsituation immer weniger. Zugleich kommt, insbesondere vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, einer guten Nahversorgung eine wachsende Bedeutung zu. Daher sollen im neuen ExWoSt-Projekt „Nahversorgung und Nahmobilität“ die Wechselwirkungen zwischen einer wünschenswerten wohnortnahen Versorgung und der Mobilität untersucht werden sowie anwendbare und übertragbare Konzepte zur Verbesserung der Nahversorgung entwickelt werden. Dazu werden Kommunen gesucht, die sich mit dem Thema Nahversorgung beschäftigen, bspw. indem sie einen Nahversorger planen oder aktuell an der Profilierung und Stärkung von Nahversorgungsbereichen arbeiten. Den Projektaufruf sowie weitere Informationen finden Sie hier.