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11.02.2008

Austauschplattform Quartiersmanagement am 13.03.2008: Zwischen- und Umnutzung von Freiräumen und Brachflächen
Die zweite Plattform der QuartiersmanagerInnen aus den Stadtumbau-Gebieten beschäftigt sich mit dem Thema „Zwischen- und Umnutzung von Freiräumen und Brachflächen“. Wie schon bei der letzten sehr erfolgreich verlaufenen Plattform im Oktober 2007 wird auch diese Veranstaltung vor Ort in einem Stadtumbau-Quartier stattfinden. Diesmal ist Herr Thiehoff, Quartiersmanager aus Dorsten-Wulfen-Barkenberg, am 13.03.2008 von 10-13 Uhr Ihr Gastgeber. Um die Fragen klären zu können, welche Rahmenbedingungen, Nutzungsarten, Flächen- oder Lagetypen sowie Akteurskonstellationen zur Umsetzung von Zwischennutzungen vorhanden sein sollten, wurden Referenten aus dem Bereich Landschaftsarchitektur und aus dem Soziale Stadt Gebiet Duisburg Marxloh eingeladen. Sie werden von ihren Erfahrungen berichten und Anregungen geben, wie nutzerspezifische Zwischennutzungsangebote aussehen könnten. Sollte die Thematik Ihr Interesse geweckt haben, haben Sie noch die Möglichkeit sich bis zum 10. März unter folgender Email-Adresse bei Herrn Bornmann anzumelden: bornmann@stadtumbaunrw.de

Projekt der Woche: Einrichtung eines Hauseigentümernetzwerkes in Wuppertal
Die Mobilisierung und Vernetzung privater Wohnungs- und Immobilieneigentümer wird im Zusammenhang mit der Aufwertung von Wohnungsbeständen immer wichtiger. Große Wohnungsbaugesellschaften in Planungsprozesse einzubinden ist in vielen Siedlungen erfolgreich gelungen. Doch die Einbindung privater Eigentümer ist weiterhin eine große Herausforderung für die Stadtplanung. In Wuppertal ist es jedoch gelungen die Eigentümer in einem Netzwerk zu organisieren. Dieses Netzwerk ist zusätzlich in einen Verein integriert worden, der sich zusätzlich um tiefer gehende Belange im Stadtteil kümmert. Begleitet wird dieses Netzwerk von einer professionell agierenden Organisations- und Unternehmensberatung. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

Vom Gemeindehaus zum Mehrgenerationenhaus. Aktivierende Beteiligung als Chance für Nachbarschaft im Stadtteil
Insbesondere für Stadtteile mit besonderem Förderungsbedarf kann die Etablierung eines Bürgerzentrums eine Möglichkeit darstellen, durch aktivierende Beteiligung und die Förderung von Nachbarschaften zu einer nachhaltigen Stadtteilentwicklung zu gelangen. In der Gemeinwesenarbeit wurden viele Methoden entwickelt und erprobt, um in einem räumlich begrenzten Gebiet die Sichtweisen, Interessen und Bedürfnisse der dort lebenden Menschen generationsübergreifend und geschlechtsspezifisch zu erfahren. Der Workshop „Vom Gemeindehaus zum Mehrgenerationenhaus. Aktivierende Beteiligung als Chance für Nachbarschaft im Stadtteil“ bietet vor allem einen [Praxis-] Austausch über die Möglichkeiten zur Konzeptentwicklung eines solchen Projektes unter aktiver Beteiligung der im Stadtteil lebenden Menschen. Insbesondere soll dabei die Kirche und Diakonie eingebunden werden. Weitere Informationen zur Veranstaltung vom 12.-14. März in Bad Orb, die vom Burckhardthaus in Kooperation mit dem Diakonischen Werk der EKD ausgerichtet wird, finden Sie hier.

ÖPP-Öffentlich/Private Partnerschaft. Ausweg oder Weg ins Aus.
Alles rund um das Thema der Öffentlich/Privaten Partnerschaften wird im Rahmen dieser Veranstaltung ausführlich diskutiert. Vor allem aber wird die Frage im Raum stehen, wie stark diese Partnerschaften die öffentlichen Haushalte entlasten können. Neben Stadtplanern zählen auch Vertreter des Bundes der Steuerzahler sowie des Rechnungshofes Baden-Württemberg zu den Referenten. Die Veranstaltung findet am 21. Februar 2008 im stadtbauraum in Gelsenkirchen statt. Ausgerichtet wird sie vom Bund Deutscher Architekten Ruhrgebiet. Seitens des Veranstalters wird gebeten, sich bis zum 15. Februar anzumelden, die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier.

Buchveröffentlichung: Stadt und Bürger
Die Voraussetzungen für das Zusammenleben in der Stadt haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Einflüsse, wie die Globalisierung und die demographischen Veränderungen, zwingen die Städte sich neu zu orientieren. Es gilt dabei die neuen Akteure zu identifizieren und zu ergründen, wie deren Kooperationsverhalten aussehen kann. Das Buch „Stadt und Bürger“, herausgegeben von Ulrich Hatzfeld und Franz Pesch, plädiert in den verschiedenen Beiträgen des Buches vor allem für die Fortführung der solidarischen Stadtgesellschaft. Bürgerschaftliches, unternehmerisches und politisches Engagement bilden die Grundlage für eine Aufgabenverteilung mit neuen Rollen. Das Buch ist im Verlag Dorothea Rohn unter der ISBN 978-3-939486-22-0 erhältlich, und kostet ca. 34 Euro.

Konferenz „Sun and Sense 2008“, 7. Europäische Konferenz Solarenergie in Architektur und Stadtplanung
Die von der EU-Kommission initiierte Konferenz „Solarenergie in Architektur und Stadtplanung“ fand erstmals 1987 in München statt. Auf den nachfolgenden Konferenzen wurden die Ideen und Konzepte der direkten Nutzung solarer Energien in Gebäuden und für die Stadtentwicklung ständig weiterentwickelt. Die Konferenzreihe hat Bauherren, Architekten, Bauingenieure und Stadtplaner zahlreiche gedankliche und praktische Impulse gegeben und maßgeblich dazu beigetragen, dass immer mehr beispielhafte Projekte realisiert werden. Im Jahr 2008 setzt EUROSOLAR in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung diese Reihe mit der 7. Konferenz unter dem Titel „Sun and Sense“ fort. Im Vordergrund steht dabei die Perspektive einer dezentralen und emissionsfreien Energienutzung und die bewusste Einbeziehung der natürlichen Umgebung in die „Solar City“. Die Konferenz gibt geistige und praktische Anstöße, um Bauen und Wohnen sowie Stadtentwicklung und städtisches Leben nach den elementaren Bedürfnissen der Menschen in ihren vielfältigen Wohn- und Lebensformen zu gestalten, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und die Perspektiven einer emissionsfreien Energieversorgung zu realisieren. Weitere Informationen zur Veranstaltung vom 11.-14. März in Berlin finden Sie hier.