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11.02.2013

Stadtumbau Hamm: Erfolgreicher Start in die nächste Etappe
Knapp 200 Einzelhändler, Gastronomen, Eigentümer und Bewohner aus Hamm nahmen in der vergangenen Woche an der Auftaktveranstaltung zur Aufwertung der Hammer Innenstadt „Hamm: Zukunftswerkstatt Innenstadt“ teil und nicht nur diese positive Resonanz sondern auch die intensive Beteiligung der Teilnehmenden hat für einen erfolgreichen Auftakt gesorgt. Unter der Moderation von David R. Froessler, Geschäftsführer der Innovationsagentur Stadtumbau NRW, wurden die Teilnehmenden im Rahmen von Impulsvorträgen zunächst über die Hintergründe sowie Ziele des zukünftigen Planungsprozesses zur Stärkung der Hammer Innenstadt informiert. Anschließend hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit im direkten Austausch mit den städtischen Mitarbeitern in thematisch gegliederten „Mitmach-Ecken“ ihre Ideen, Wünsche, Fragen und auch ihre Kritik zu äußern. So kamen letztlich zahlreiche interessante Anregungen zusammen, die nun in einer umfassenden Dokumentation von der Innovationsagentur Stadtumbau NRW aufbereitet und dann als Basis für den weiteren Planungsprozess und thematische Beteiligungsveranstaltungen dienen werden. Weitere Informationen zu der Veranstaltung in Hamm finden Sie hier sowie hier.

Stadtumbau Sennestadt: Innovatives „Bürgernetz“ für energetische Sanierung
Die Stadt Bielefeld plant gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in der Sennestadt sowie der Sennestadt GmbH und den Stadtwerken ein sogenanntes „Bürgernetz“ zu etablieren. Die Idee hinter diesem innovativen Ansatz: Ausgehend vom Ausbau von „Kraft-Wärme-Inseln" im Stadtbezirk sollen nach und nach Häuser durch das Konzept der Kraft-Wärme-Koppelung [KWK] versorgt werden und so ein „Bürgernetz“ bilden, an das weitere Kleinnetze angeschlossen werden können. Dabei eignet sich diese Technologie nicht nur für Reihenhäuser, auch Einzelhäuser sollen zukünftig in das Netz integriert werden. Mit der Erstellung des integrierten Konzeptes zur energetischen Stadtsanierung im Stadtumbaugebiet Sennestadt sollen die Weichen für die nachhaltige und klimagerechte Entwicklung der Sennestadt gestellt und die Sennestadt über die Stadtgrenze hinaus zu einem Vorzeigequartier entwickelt werden. Nun warten die Verantwortlichen mit Spannung auf den März, denn dann entscheidet sich, ob das Konzept im Rahmen des Landesprogramms „KWK-Modellkommune NRW“ gefördert wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadterneuerung Wuppertal: Stadtteilentwicklung für Wichlinghausen und Oberbarmen im Friseursalon
Die schwarze Trockenhaube über den Köpfen ist ein stummer Zeuge für die Vergangenheit des Ladenlokals an der Tütersburg 4. Nachdem der Friseursalon schließen musste, sind soeben neue Nutzer bzw. Zwischennutzer eingezogen. Sie wollen von diesem Quartiersbüro aus Wichlinghausen und Oberbarmen neu beleben, indem sie bei der Umsetzung von Projekten beraten. Bereits Ende 2011 hatte die Landesregierung den Zuwendungsbescheid über 1,5 Millionen Euro erteilt, die in Projekte des Programms „Soziale Stadt Oberbarmen/Wichlinghausen“ fließen sollen. Seither laufen die Vorbereitungen, sind die Akteure damit beschäftigt, Kontakte im Quartier zu knüpfen. Die Suche nach einem geeigneten Büro als Stützpunkt hatte erst vor wenigen Monaten Erfolg. Inzwischen ist die Renovierung der Räume abgeschlossen und die Akteure vor Ort haben zahlreiche Pläne und Methoden für eine engagierte Stadtteilerneuerung entwickelt, die nun Fahrt aufnimmt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Innenstädte NRW: NRW-Bauminister Groschek bezieht Position
Prominenter Besuch auf der Unterbezirkskonferenz der Jusos in Oberhausen: NRW-Bauminister Groschek war in der vergangenen Woche vor Ort und äußerte sich unter anderem zu der zukünftigen Entwicklung und den Perspektiven der Innenstädte Nordrhein-Westfalens. Dabei sagte Groschek: „Ein-Euro-Shops mit Drive-In sind nicht die Zukunft der Marktstraße“ und verdeutlichte damit seine generelle Absage an die Öffnung von Innenstädten für den Autoverkehr. Vielmehr betonte Groschek, dass alternative und innovative Nutzungskonzepte für Innenstädte, beispielsweise altersgerechtes Wohnen in zentralen Lagen, in den Fokus aktueller Planungsansätze rücken müssten. Weitere Information dazu finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Wohnprojekt Linienstraße
Das „Wohnprojekt Linienstraße“ im Düsseldorfer Stadtteil Bilk zeigt beispielhaft die Umnutzung eines lange Zeit leer stehenden Geschäftshauses zu behindertengerechtem Wohnraum. Das durch die „isb – Ambulante Dienste gGmbH“ getragene Wohnprojekt legt dabei den Fokus auf die Ermöglichung von selbstbestimmten Wohnen und Leben behinderter Menschen in einer attraktiven und zentralen Innenstadtlage. Um dabei eine möglichst selbstständige Lebensweise der Bewohnerinnen und Bewohner zu gewährleisten, wurde eine moderne und innovative bauliche Gestaltung und technische Ausstattung der Wohnungen auf allen vier Stockwerken umgesetzt. Ausführliche Informationen zu diesem innovativen Wohnprojekt finden Sie hier.

Fachgespräch: „Migration und Wohnen im Alter“
Im Rahmen der Tätigkeit der Beratungsstelle „Neue Wohnformen im Alter" veranstaltet die „WohnBund-Beratung NRW GmbH“ gemeinsam mit der „Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH“ [BGW] am 15. März 2013 in Bielefeld ein Fachgespräch zum Thema „Migration und Wohnen im Alter“. Dabei liegt der Schwerpunkt der Veranstaltung auf einem der Zukunftsthemen der Wohnungswirtschaft in Deutschland: Vor dem Hintergrund der Beobachtung, dass die Zahl der älteren Migranten noch stärker zunehmen wird als die der einheimischen Bevölkerungsgruppe, stellt sich zunehmend die Frage nach den Individuellen Wohnbedürfnissen dieser Bevölkerungsgruppe. Neben Fachvorträgen soll in einer anschließenden Diskussionsrunde auch ein Erfahrungsaustausch zwischen Akteuren der Wohnungswirtschaft stattfinden. Weiter Informationen zu der Veranstaltung und zum Programm finden Sie hier.