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11.03.2013

Stadtumbau Leverkusen: Erfolgreiche Installation der neuen Campus-Brücke
Das offizielle Einweihungsfest ist zwar erst für Mai geplant, doch bereits jetzt wurde der erste Teil der „Campusbrücke“ zur neuen bahnstadt opladen auf provisorischen Pfeilern installiert. Damit verbindet die 25 Meter lange Brücke aus Corten-Stahl ab sofort das Stadtumbau-Projekt „neue bahnstadt“ mit Opladen-Mitte. Bis Ende März ist geplant, die restlichen Brückenteile zu legen, um das nun montierte Brückenteil von den provisorischen Tragtürmen zu nehmen und an die endgültige Position zu setzen. Dann werden die Opladener Bürgerinnen und Bürger geradeaus vom Parkplatz Bahnallee bis zur Bahnstadtchaussee gelangen können und der Brückenschlag zwischen den beiden Quartieren wird endgültig erfolgt sein. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Richtfest für einen neuen Wohn- und Handelskomplex
Auch einer der härtesten Winter seit 30 Jahren für das Baugewerbe hat die Arbeiten am neuen Wohn- und Handelskomplex auf dem Margarethe-Zingler-Platz in Gelsenkirchen nicht stoppen können. Und so bleibt es bei dem Termin für das Richtfest im September 2013. Auf dem Platz in der Altstadt sollen 56 barrierefreie Altenwohnungen, Dienstleister, ein Rewe-Markt sowie eine zweigeschossige Tiefgarage mit 144 Stellplätzen Platz finden und für eine nachhaltige Aufwertung und Belebung des gesamten Quartiers sorgen. Dabei läuft sowohl die Vermarktung der Handelsflächen als auch der Wohnungen ausgezeichnet. Für die modernen und barrierefreien Wohnungen in zentraler Lage gibt es bereits jetzt mehr als 250 Bewerber. Damit zeigt sich auch in Gelsenkirchen, dass die Nachfrage nach solchen Wohnangeboten ausgesprochen hoch ist. Weitere Information zu diesem ambitionierten Projekt dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: Neue Jobs durch Reaktivierung des Horten-Hauses
Krefelds Oberbürgermeister Gregor Kathstede nannte den Termin „einen der schönsten und wichtigsten der letzten Jahre" und dies aus gutem Grund: Im Krefelder Rathaus hat Investor Joachim Tenkhoff in der vergangenen Woche die Pläne für die Reaktivierung des Horten-Hauses vorgestellt. Nach dem umfangreichen Umbau sollen die zukünftigen Mieter Primark, Toys'R'Us, Rossmann und Fit4you auf 17.000 Quadratmetern nicht nur mehr Kaufkraft in die City bringen, auch etwa 500 neue Arbeitsplätze an diesem Standort schaffen. Darüber hinaus wird sich der neue Frequenzbringer mit dem Arbeitstitel „Ostwall-Carree“ durch eine umfangreiche und qualitätvolle Umgestaltung auch architektonisch in das Umfeld integrieren. Damit hat die Stadt Krefeld nach langen Verhandlungen gemeinsam mit dem Investor ein weiteres deutliches Zeichen zur Stärkung und Aufwertung der Krefelder Innenstadt gesetzt. Näheres zu diesem Prestigeprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Besuch und Lob von höchster Stelle
Es ist eines der spektakulärsten Projekte des Stadtumbaus in NRW: Der Bau des Burgaufzugs in Altena, der zukünftig den Innenstadtbereich direkt mit der historischen Burg verbinden soll. Nun hat sich auch NRW-Bauminister Michael Groschek erstmals vor Ort ein Bild von dem Großprojekt gemacht. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein und Landrat Thomas Gemke legte er symbolisch den Grundstein für das 6 Millionen-Euro-Projekt. Dabei lobte Minister Groschek das Projekt explizit als „wohlüberlegten Ansatz“ und prophezeite bei „konsequenter und intelligenter Vermarktung eine grandiose Zukunft“. Die Verantwortlichen der Stadt Altena dürfte ein solches Lob von höchster Stelle wohl weiter in der konsequenten Forcierung des Projektes und ihrem engagierten und erfolgreichen Stadtumbau stärken. Weitere Information zum Ministerbesuch in Altena finden Sie hier.

Stadtumbau Herdecke: Pläne für Westfalia-Wohnprojekt konkretisieren sich
Zwar ist das Wohnprojekt auf dem Westfalia-Gelände an der Ruhr in Herdecke noch nicht unterschriftsreif, aber Bürgermeisterin Katja Strauss-Köste zeigt sich optimistisch. Aktuell befindet sich die Stadt in engen Verhandlungen mit dem Anlagenbauer GEA, dem Besitzer der Fläche. Nach den aktuellen Plänen, die in der kommenden Woche den Bürgern Herdeckes vorgestellt werden, soll auf dem Gelände ein attraktiver und hochwertiger Mix vom Reihenhaus bis hin zur Stadtvilla entstehen. Karsten Heidebrecht, Leiter des Projektmanagements bei GEA, bezeichnet das Gelände als „eines der attraktivsten Wohngrundstücke in Herdecke überhaupt“. Bis die Pläne zur Errichtung von 20 Doppelhäusern, 20 Reihenhäusern, Einfamilienhäusern und über 100 Wohnungen Realität werden, müssen aber noch weitere Investoren gefunden werden. Weitere Informationen zu diesem Großprojekt des nordrhein-westfälischen Stadtumbau finden Sie hier.

Remscheid: Outlet-Center als Rettung für den Standort Remscheid-Lennep?
Die Pläne zur Ansiedlung eines Outlet-Centers im Remscheider Stadtbezirk Lennep werden weiterhin kontrovers diskutiert. Die Stadt erhofft sich von der Ansiedlung einen deutlichen und auch dringend notwendigen Entwicklungsschub für die Lenneper Altstadt. Einen solchen Schub hält Marc Bauwens – Manager eines weithin bekannten Outlet-Centers im niederländischen Roermond – durch zahlreiche Parallelen zur niederländischen Outlet-Ansiedlung für durchaus wahrscheinlich. Doch es gibt auch kritische Stimmen. Neben einem deutlich steigenden Verkehrsaufkommen, das hohe planerische Expertise erfordert, verweist Dr. Peter Achten – Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes NRW – auf die möglichen negativen Konsequenzen für die Remscheider Innenstadt. Damit setzt sich auch in Remscheid die Diskussion um die Auswirkungen der Ansiedlung von Outlet-Centern an peripheren Standorten auf die Zentrenentwicklung fort. Weitere Informationen zu dieser kontroversen Diskussion in Remscheid finden Sie hier.

Stadtentwicklung Unna: Das „Lindenviertel“ soll zum neuen „Hot-Spot“ der Innenstadtentwicklung werden
Die Pläne für das Areal um die Lindenbrauerei in Unna sind bereits im "Integrierten Handlungskonzept Innenstadt Unna 2020" formuliert: Das „Lindenviertel“ soll zu einem besucherattraktiven Kultur-, Freizeit- und Bildungsviertel entwickelt werden. Doch was sich in der Theorie vielversprechend anhört, ist in der Praxis vor dem Hintergrund der begrenzten Finanzmittel der Kommune schwierig umzusetzen. Daher will die Stadt nun auch die Verantwortlichen von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Immobilienbesitzer, Gastronomen, Händler und Anwohner stärker beteiligen und in die Pflicht nehmen. Nach Ansicht der Stadt hat das „Lindenviertel“ nach wie vor großes Potenzial, sich zum „Hot Spot“ zu entwickeln und einen wichtigen Entwicklungsimpuls für die Stadtentwicklung zu setzen. Allerdings sei das Areal trotz eines ansprechenden Nutzungsmixes, öffentlicher Räume sowie gastronomischer Angebote in der öffentlichen Wahrnehmung nicht präsent genug. Dies soll sich nun ändern. Als ein erster Schritt ist ein gemeinsamer Internetauftritt unter dem Label „Lindenviertel“ geplant. Weitere Informationen zu diesem zukunftsweisenden Projekt finden Sie hier.

Oberhausen: Michael Groschek kündigt einen internationalen Gestaltungswettbewerb zur Innenstadtentwicklung an
NRW-Bauminister Groschek will Oberhausen mit einem international ausgeschriebenen städtebaulichen Gestaltungswettbewerb im großen Stil aufwerten und der Stadt damit neue Entwicklungsperspektiven bieten. Der Wettbewerb betrifft die Bereiche Bahnhofsquartier, Behördenviertel und Marktstraße. Minister Groschek selbst favorisiert dabei einen Abriss des Gebäudes der ehemaligen Justizvollzugsanstalt, um hier neue Frei- und Entwicklungsflächen zu schaffen und zudem zu verhindern, dass eine „Leerstandsimmobilie“ als Belastung für die Standortentwicklung zurückbleibt. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung des Wettbewerbs für die Zukunft der Stadt und sagte:„Es hat keinen Sinn, davon zu träumen, dass der Kaufhof wiederbelebt wird“. Weitere Informationen zu diesen Überlegungen in Sachen Innenstadtentwicklung Oberhausen finden Sie hier.

Wohnen in NRW: Bündnis für bezahlbares, generationengerechtes und energieeffizientes Wohnen gegründet
Der Name des neuen Bündnisses für Wohnen soll Programm sein: „bezahlbar, generationengerecht, energieeffizient“. Gemeinsam mit den drei großen Verbänden der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Nordrhein-Westfalen – dem Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft [VdW] Rheinland Westfalen, dem Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen [BFW] NRW und Haus & Grund NRW – hat das Land ein entsprechendes neues Bündnis ins Leben gerufen. Die drei Verbände verwalten insgesamt rund 2 Mio. Wohnungen in NRW und haben sich nun gemeinsam mit dem Land das Ziel gesetzt, altersgerechte und energieeffiziente Wohnungen im Neubau und im Bestand ebenso zu fördern wie bezahlbaren Wohnraum. Bei der Unterzeichnung des Memorandums betonte NRW-Bauminister Groschek: „Es geht uns hierbei nicht nur um Energieeinsparung und Klimaschutz wie in anderen Ländern, sondern vor allem auch um den Abbau von Barrieren und um bezahlbare Mieten.“ Dafür will Minister Groschek zukünftig auch auf weitere Verbände zugehen und das Bündnis weiter ausbauen. Weitere Informationen zu dieser neuen strategischen Allianz finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Bürgerinnen und Bürger als ehrenamtliche Stadtgärtner
Not macht ja bekanntlich erfinderisch und das zeigt sich zunehmend auch in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens, wenn es um die Frage der Pflege und Aufwertung von Grünflächen geht. Immer mehr Städten fehlt schlichtweg das Geld, um umfassende Neubepflanzungen und Verschönerungen der Grünflächen zu finanzieren. Während einige Städte einfach ihren bepflanzten Boden durch Rasenflächen ersetzen oder die Wechselbepflanzung im Sommer streichen, setzen andere auf Wildblumen oder versuchen, Bürgerinnen und Bürger für die Unterstützung bei der Grünpflege zu gewinnen. So arbeitet im Heiligenhausener Stadtumbaugebiet Oberilp eine Bürgergemeinschaft eng mit der Stadt zusammen und pflegt in ehrenamtlichen Engagement 18 Blumenkübel. Damit folgt man hier einem Trend, der sich in immer mehr Städten und Gemeinden in NRW zeigt. Weitere Informationen zu dieser Entwicklung finden Sie hier.

Projekt der Woche: Wohnungsgenossenschaft schafft mit dem „Treffpunkt Wetter“ ein neues Quartierszentrum
Das Projekt „Treffpunkt Wetter“ zeigt beispielhaft, wie mit Hilfe ehrenamtlichen Engagements und engagiertem Handeln einer Wohnungsgenossenschaft ein leer stehendes Ladenlokal zu einem sehr qualitätvollen Nachbarschaftscafé umgenutzt wurde. Neben dem Café „1898“, einem Ort der nachbarschaftlichen Zusammenkunft, bietet der „Treffpunkt Wetter“ auch Räumlichkeiten für Service- und Betreuungsangebote des Kinderschutzbundes, der AWO und des Vereins „Das mobile Hospiz Wetter e.V.“. Ziel des Projektes ist es dabei, nicht nur Mitgliedern der Wohnungsgenossenschaft und der Bürgerschaft die Möglichkeit zu geben, sich auszutauschen, sondern mit dem Treffpunkt und dem Café „1898“ zur Standortsicherung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt beizutragen und dabei ehrenamtliches Engagement zu fördern. Ausführliche Informationen zu diesem beispielhaften Projekt finden Sie hier.

Transferwerkstatt: „Kulturelle, kreative und touristische Impulse im Stadtumbau West"
Am 23. April 2013 veranstaltet die Bundestransferstelle Stadtumbau West im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] in Mannheim die Transferwerkstatt „Kulturelle, kreative und touristische Impulse im Stadtumbau West". Eine der zentralen Fragestellungen dieser 9. Transferwerkstatt wird dabei sein, wie Stadtumbau-Prozesse gezielt durch kulturelle, kreative und touristische Impulse gestärkt werden können. Diese Frage betrifft zunehmend nicht mehr nur Großstädte: Auch Mittel- und Kleinstädte stehen verstärkt vor der Aufgabe, Strategien zur Einbindung von Akteuren der Kunst-, Kultur- und Tourismusbranche zu erarbeiten, um auch diese Ressource sinnvoll und effektiv mit Aufgaben und Projekten des Stadtumbaus zu verknüpfen. Weitere Informationen zu dieser Transferwerkstatt finden Sie hier.

Veranstaltung: „Städtebauförderkongress 2013“
Am 19. April 2013 lädt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund zum Städtebauförderkongress 2013 nach Berlin ein. Der Schwerpunkt des diesjährigen Kongresses soll auf der Weiterentwicklung und Profilierung der Städtebauförderung liegen. Neben dem Eröffnungsvortrag von Staatssekretär Rainer Bomba zu den Erfolgen und Leistungen der Städtebauförderung in den letzten Jahren und weiteren Fachvorträgen werden in 8 Fachforen einzelne Themen wie „Bürgerbeteiligung“, „Energetische Stadtsanierung“ oder „Soziale Quartiersentwicklung“ vertieft und eingehend diskutiert. Weitere Informationen zum Programm dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.