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11.04.2011

Videoinstallation am Dortmunder U jährt sich
Vor knapp einem Jahr wurde die Videoinstallation von Adolf Winkelmann am Dortmunder U eröffnet. Die immer wiederkehrenden Filmschleifen des Dortmunder Regisseurs prägen seitdem das Stadtbild und sind inzwischen überregional bekannt. Jetzt, zu seinem 65. Geburtstag, will der vielfach ausgezeichnete Filmemacher sich wieder seiner Heimatstadt Dortmund widmen und veröffentlicht demnächst ein Buch über das Videoprojekt am U. Außerdem soll ein Theaterstück folgen, das nicht immer ganz ernst gemeint seine langjährige Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund karikiert. Titel des Stücks: „U, du Fröhliche“. Winkelmann hat sich Zeit seines Lebens künstlerisch mit dem Ruhrgebiet auseinander gesetzt, die Videoinstallation am Dortmunder U war ein Geschenk an seine Heimatstadt. Weitere Hintergründe über den Filmemacher und seine Arbeit finden Sie hier.

Beginn der Ausführungsplanungen für den Neubau der Lippebrücke
In Lünen können demnächst die Ausführungsplanungen für den Neubau der Lippebrücke an der Graf-Adolf-Straße beginnen. Dies hat der Ausschuss für Stadtentwicklung in der vergangenen Woche einstimmig entschieden. Insgesamt sind für den Abriss der alten und den Bau der neuen Brücke 2 Millionen Euro eingeplant. Aufgrund der verkehrlichen Bedeutung des Bauwerkes für die Stadt Lünen hat die Bezirksregierung Förderbereitschaft signalisiert. Da die Kosten für eine Sanierung nahe an die eines Neubaus heranreichen würden, hat man sich in Lünen für die Neugestaltung der Lenneüberquerung entschieden und hofft jetzt auf die Umsetzung einer attraktiven städtebaulichen Verbindung. Bis 2013 soll das Bauvorhaben abgeschlossen werden. Nähere Informationen zu diesem ambitionierten Projekt finden Sie hier.

Projekt der Woche: Neue Wege zu neuem Innenstadtprofil in Schweinfurt
Die bayerische Stadt Schweinfurt zeigt Mut zu neuen Ideen. Anstatt an alten Konzepten zur Innenstadtbelebung festzuhalten und auf den Einzelhandel als Entwicklungsmotor zu setzen, reagiert das Oberzentrum auf den stetigen Fortzug von Einwohnern aus der Innenstadt mit einer neuen Profilausrichtung und einem Imagewandel. Um die Attraktivität des Zentrums langfristig zu sichern, setzt die Stadt bereits seit den 1990er Jahren auf die Stärkung und Entwicklung von Dienstleistungsangeboten und vor allem auf die Kultur. Mit Hilfe von drei Schlüsselprojekten konnte so der Imagewechsel eingeleitet und ein erster Schritt zur Neuausrichtung und zur Sicherung des Wohnstandortes Innenstadt Schweinfurt getan werden. Ausführlichere Informationen über dieses Projekt, das sich vor allem auch durch sehr erfolgreiche öffentlich-private Kofinanzierunsstragien auszeichnet, können Sie hier abrufen.

Veranstaltungshinweis: Städtebauliches Kolloquium – Mosaik RUHR
Das diesjährige Städtebauliche Kolloquium im Sommersemester der Fakultät Raumplanung an der TU Dortmund, des Instituts für Landes- und Stadtentwicklungsforschung und der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V. beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Facetten der Ruhrregion. Unter dem Titel „Mosaik RUHR“ soll die Entwicklung eines der größten europäischen Ballungsräume und seiner heutigen Situation betrachtet werden. Dabei werden die Einzelaspekte des Strukturwandels in städtebaulicher, ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Hinsicht untersucht. Neben dem Werdegang und den jüngsten Entwicklungen im Ruhrgebiet sollen aber vor allem auch die Zukunft der Region und ihre spezifischen Vor- und Nachteile im Hinblick auf kommende Herausforderungen Inhalt des Kolloquiums sein. Die Auftaktveranstaltung findet am 3. Mai 2011 unter dem Thema „Kulturelle Vielfalt“ statt und wird am 7. Juni [Urbane Eigenarten] und am 5. Juli unter dem Motto „Quo Vadis RUHR?“ fortgeführt. Der Veranstaltungsflyer mit weiteren Informationen zu Inhalten und Referenten steht hier zum Download bereit.