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11.04.2017

Stadtumbau Leverkusen I: Spatenstich für den Campus Leverkusen   
Die „neue bahnstadt opladen“ macht weiter von sicher reden: In der vergangenen Woche waren mehr als 100 geladene Gäste anwesend, als der Startschuss für das neue Großprojekt im Rahmen dieser Stadtumbaumaßnahme – den „Campus Leverkusen“ – mit dem ersten Spatenstich erfolgte. Und kaum war der erste symbolische Spatenstich vorbei, rollten schon die Bagger auf das Gelände an der Fakultätsstraße/Ecke Campusallee in der neuen bahnstadt. Dort soll auf einer 29.000 Quadratmeter großen Fläche der Campus Leverkusen der Technischen Hochschule TH Köln entstehen. Die Eröffnung ist zum Wintersemester 2020/2021 geplant.  Ausführlichere Informationen zu diesem sicherlich bedeutsamen Tag für Opladen und für den Leverkusener Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen II: Erfolgreicher Auftakt für den Stadtumbau in Hitdorf  
Der Stadtumbau im Leverkusener Stadtteil Hitdorf hat mit seiner Auftaktveranstaltung in der vergangenen Woche einen ausgesprochen guten und engagierten Start gehabt. Rund 120 Bewohnerinnen und Bewohner haben sich im Rahmen dieser Veranstaltung nicht nur über die Planungen und Projekte des Integrierten Handlungskonzeptes informiert, sondern anschließend in 5 vorbereiteten thematischen „Mitmachecken“ engagiert diskutiert und zahlreiche Projektvorschläge zur Finanzierung durch den Verfügungsfonds gemacht. Ausführlichere Informationen zu dieser Auftaktveranstaltung und zu den Plänen für das Stadtumbaugebiet Hitdorf finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Neue Ideen für die Stadtmitte
Auch der Stadtumbau in der Kamp-Lintforter Innenstadt setzt auf Ideen aus dem Kreis der Bewohnerinnen und Bewohner. Dazu wurde in der vergangenen Woche eine erste Ideenwerkstatt organisiert, in deren Rahmen viele bereits heute als positiv empfundene Stärken hervorgehoben, aber auch zahlreiche Verbesserungsvorschläge formuliert wurden. Eine bessere Nachbarschaft, mehr Sitzgelegenheiten und mehr Barrierefreiheit waren die Wünsche, die von den Interessierten am Ende der Zukunftswerkstatt die meisten Punkten bekamen. "Die Wünsche nehmen wir mit", sagte die für dieses Stadtumbaugebiet tätige Quartiersmanagerin. "Wir bringen sie in das Quartiersmanagement ein." Sie plant, aus der ersten Zukunftswerkstatt einen Stammtisch entstehen zu lassen, zu dem sich die Interessenten regelmäßig treffen. Ausführlichere Informationen zu diesem Informationsabend und den dort geäußerten Einschätzungen und Vorschlägen für die Kamp-Lintforter Innenstadt finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Neues aus dem Stadtumbaugebiet „Dortmund-Hörde“    
Die „Hörder Stadtteilagentur“ hat eine neue Ausgabe ihres vierteljährlich erscheinenden Newsletters veröffentlicht. Darin finden sich zahlreiche interessante Informationen zu zukunftsweisenden Projekten und Aktivitäten in diesem Dortmunder Stadtumbaugebiet – u.a. zu den Themen „Folgen des Klimawandels“, „Energiesparpartys“ und „SightRunning zum Tag der Städtebauförderung“. Zur neuen Ausgabe dieses Newsletters der Hörder Stadtteilagentur, der eine Fülle von Anregungen auch für den Stadtumbau andernorts enthält, gelangen Sie über diesen Link.

Stadtumbau Unna: Startschuss für das „Parkquartier Königsborn“   
Das nordrhein-westfälische Städtebauministerium [MBWSV NRW] und die NRW.BANK finanzieren mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung das „Parkquartier Königsborn“ in Unna. In dem modernen Gebäudekomplex entstehen rund 150 bezahlbare, barrierefreie und generationengerechte Wohnangebote. Außerdem wird das Projekt durch Betreuungsangebote im Quartier ergänzt. „Mit finanzieller Unterstützung durch die Wohnraumförderung des Landes wird hier in wenigen Jahren ein Leuchtturmprojekt entstehen. Es bewirkt Stadtreparatur durch Abriss und Ersatzneubau. So entsteht für alle Generationen und alle Lebenslagen bezahlbarer Wohnraum mit Wohnangeboten fürs Alter und für den Pflegefall, aus einer Schrottimmobilie eine neue Heimat für Jung und Alt: ein vorbildliches Inklusionsprojekt u.a. auch mit einem Café für alle im Quartier,“ sagte Minister Groschek. Ausführlichere Informationen zu diesem nicht nur ambitionierten, sondern sicherlich auch wegweisenden Projekt finden Sie hier.

Wohnungspolitik NRW: 20 Millionen Euro für die soziale Baulandentwicklung   
Das Land Nordrhein-Westfalen will die Kommunen bei der Mobilisierung von Flächen für den sozialen Wohnungsbau noch stärker unterstützen. Bauminister Michael Groschek, Dietrich Suhlrie als Mitglied des Vorstands der landeseigenen NRW.BANK und Franz Meiers als Geschäftsführer der landeseigenen Entwicklungsgesellschaft NRW.URBAN Kommunale Entwicklung GmbH [NRW.URBAN KE] haben dazu jetzt einen Vertrag zur sozialen Baulandentwicklung unterzeichnet. Um mehr Flächen für den sozialen Wohnungsbau zu schaffen, stehen damit ab sofort 20 Millionen Euro an zinsgünstigen Krediten bereit. Da das Modell die Vorfinanzierung der Entwicklungskosten jenseits des kommunalen Haushalts ermöglicht, können auch Kommunen profitieren, die dringend benötigte Flächenentwicklungen aus eigener Kraft nicht vornehmen könnten. Ausführliche Informationen zu diesem sicherlich für viele Kommunen interessanten Förderangebot finden Sie hier.

Veranstaltung: Kommunaler Erfahrungsaustausch „Verstetigung von Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung“
Das Netzwerk der nordrhein-westfälischen Stadtumbaukommunen organisiert am 28. April 2017 in den Räumen des Städtebauministeriums [MBWSV NRW] einen kommunalen Erfahrungsaustausch zum Thema „Verstetigung von Maßnahmen der gebietsbezogenen Stadterneuerung“. Im Mittelpunkt steht das Interesse, einen Überblick zu gewinnen über die zahlreichen Kostenpositionen, die für die betroffenen Kommunen mit solchen Verstetigungsstrategien verbunden sind – und auch eine Sammlung von Elementen und Beispielen „Guter Praxis“ zur Verstetigung einzelner Elemente der Gesamtmaßnahmen im nordrhein-westfälischen Stadtumbau. Wenn Sie sich zu dieser Veranstaltung anmelden oder nähere Informationen zum Programm erhalten möchten, wenden Sie sich bitte direkt unter info@StadtumbauNRW.de an die Geschäftsstelle des nordrhein-westfälischen Stadtumbaunetzwerkes.

Veranstaltung: Fachdialog „Altstadtpflaster“  
Die „Arbeitsgemeinschaft Historische Stadt- und Ortskerne in NRW“ veranstaltet am 26. April 2017 in Arnsberg einen Fachdialog zum Thema „Altstadtpflaster“. In einem mehrmonatigen Prozess hat sich die Regionalgruppe Südwestfalen dieser Arbeitsgemeinschaft mit den Problemen von Natur- und Betonsteinpflastern sowie deren Haltbarkeit bei starker verkehrlicher Belastung und in schwierigen topografischen Situationen beschäftigt. Vor diesem Hintergrund stehen nun Fragen zu Materialien, Techniken und Verarbeitung von Bodenbelägen in der historischen Stadt sowie ein Einblick in das entsprechende Positionspapier der Regionalgruppe Südwestfalen im Mittelpunkt eines praxisorientierten Fachdialoges. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Stadt 4.0 – Smarte Städte durch Digitalisierung
Im Rahmen der 12. Bielefelder Stadtentwicklungstage findet in diesem Jahr ein Kongress Kooperative Stadtentwicklung statt, der die Frage, ob man mit Hilfe von Digitalisierung smarte Städte schaffen kann, in den Mittelpunkt stellt. Die Industrie 4.0 macht es vor: Intelligente und digital vernetzte Systeme führen im Zuge der vierten industriellen Revolution dazu, dass Menschen, Maschinen, Logistik und Produkte direkt miteinander kommunizieren und kooperieren. Doch nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in unseren Städten sorgt die Digitalisierung zunehmend für Veränderungen und urbane Innovationen. Digitale Medien leisten bei Planungsverfahren und bei der Architektur Unterstützung, und auch die Beteiligung der Bürger an Stadtentwicklungsprozessen findet immer mehr auf digitalen Plattformen statt. Dabei stellt sich für die künftige Stadtentwicklung die Frage, wie sie sich auf diese Veränderungen einstellen muss. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung, die am 17. Mai 2017 in Bielefeld stattfinden wird, finden Sie hier.

Veranstaltung: Nachhaltige Entwicklung von bestehenden Industrie- und Gewerbegebieten
Bestandsentwicklung rückt verstärkt in den Fokus! Eine Möglichkeit, die oftmals "in die Jahre gekommenen" Wirtschaftsstandorte ganzheitlich zu revitalisieren, bietet der Förderschwerpunkt "Klimaschutz in Industrie- und Gewerbegebieten" des Bundesumweltministeriums. Hier stehen Fördermittel sowohl für die Konzepterstellung als auch für die Umsetzungsphase zur Verfügung. Im Rahmen von zwei Workshops, die im Mai in Wuppertal stattfinden werden, soll über Erfahrungen mit der Erstellung von Klimaschutzteilkonzepten für Gewerbegebiete, die bereits für Hannover, Berlin, Duisburg, Meschede, Bielefeld und Leverkusen erarbeitet wurden, berichtet werden. Mit der Anmeldung können gleichzeitig auch Fragen formuliert werden, an deren Klärung im Rahmen dieser Workshops die Teilnehmenden interessiert sind. Ausführlichere Informationen zu diesen für zahlreiche Stadtumbaukommunen sicherlich sehr relevanten und interessanten Workshops finden Sie hier.