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11.05.2009

Dokumentation: Folgeworkshop Vergaberecht – Aktuelle Rechtsprechung und Klärung konkreter Fragen aus dem kommunalen Arbeitsalltag
Die Frage nach der korrekten Vorgehensweise bei der Vergabe von Aufträgen beschäftigt alle Kommunen in ihrem Alltagsgeschäft. Der entsprechende Folgeworkshop der Innovationsagentur im Herbst 2008 konnte den nach wie vor hohen Beratungsbedarf zum Thema decken. Die Dokumentation zur Veranstaltung, die wie gewohnt in Kooperation mit der Kanzlei Redeker, Sellner, Dahs & Widmaier sowie der Kanzlei Ax, Schneider & Kollegen durchgeführt wurde, konnte auch aktuelle Anpassungen und Änderungen des Vergaberechts aufnehmen, so dass sie einen aktuellen Überblick über das geltende Vergaberecht ermöglicht. Das umfassende Dokument finden Sie hier auf unserer Homepage.

Projekt der Woche: Vorlesepaten in Lünen
Fragen der Integration und Bildungsförderung von Migranten sind besondere Herausforderungen in Stadtteilen der Bund-Länder-Programme „Stadtumbau West“ und „Soziale Stadt“. Ein Beispiel aus Lünen zeigt, wie schon mit vergleichsweise kleinen Mitteln die Sprach- und Lesekompetenz von Eltern sowie Kindern mit Migrationshintergrund gefördert werden kann. Besonders bei diesem Ansatz ist die Berücksichtigung von sowohl der deutschen, als auch der Muttersprache der Migranten verfolgt worden. Die weiteren Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Abrissprämie der Stadt Bestwig für alte, leerstehende Immobilien
Unter dem Motto „Neue Nutzung für alte Flächen“ unterstützt die Gemeinde Bestwig die gezielte Innenentwicklung im Stadtgebiet. Mit einer Abrissprämie will sie den Abbruch alter, leerstehender Häuser unterstützen und so ihre Ortsteile und die Lebensqualität dort fördern. Maximal 5000 Euro pro Gebäude können Interessierte als Abrissprämie kassieren. Nötig dafür ist ein formloser Antrag an die Gemeindeverwaltung, in dem eine Kostenschätzung und das künftige Nutzungskonzept erläutert werden müssen. Die Einzelheiten zur Abrissprämie sowie weitere Informationen zum Konzept können Sie hier auf der entsprechenden Homepage nachlesen.

Ausstellung: Computergrafiken von Werner Neumann im Tossehof
Bereits zum zweiten Mal veranstaltet der Quartiersladen im Gelsenkirchener Tossehof eine Ausstellung mit im Quartier lebenden Künstlern. Die Eröffnung der Ausstellung wird am 15. Mai im Rahmen einer Vernissage mit Computergrafiken des Künstlers Werner Neumann im Quartiersladen Tossehof stattfinden. Der Künstler setzt seine außergewöhnlichen künstlerischen Fähigkeiten mittels grafischer Grundlagenprogramme handwerklich um. Dadurch sind interessante Grafiken entstanden, teils geometrisch-ornamental bis frei verspielt. Sie beeindrucken durch ihre Farben und räumlichen Tiefen und wecken beim Betrachter die Phantasie. Weitere Details zum Programm der Ausstellung, die noch bis zum 15. Juli zu sehen ist, können Sie über das Quartiersbüro im Tossehof bei Frau Rafalski [beate.rafalski@gelsenkirchen.de] erfahren.

Kunstprojekt in der Dortmunder Nordstadt: Wir passen zusammen!
Im Rahmen der Reihe „Wir passen zusammen“ in der Dortmunder Nordstadt sollen verschiedene Integrationsprojekte angestoßen werden. Am 16. Mai wird in diesem Zusammenhang ein überdimensionales Puzzle, das die Form der Stadt Dortmund hat, die Vielfältigkeit der Kulturen und Menschen in der Stadt zeigen, die letztendlich jedoch ein gemeinsames Ganzes erzeugt. Im Vorfeld hatten unterschiedliche Veranstaltungen die Bürgerinnen und Bürger animiert, ihr Puzzleteil selbst zu gestalten. Herausgekommen ist eine bunte Mischung an Ideen und Entwürfen. Die Aktion wird von der Integrationsagentur der AWO in Dortmund betreut. Weitere Details zum Konzept und zur Ausstellung des Puzzles finden Sie hier.

Seminar: Städtebaurecht aktuell: Klimaschutz und Immissionsschutz im Städtebau
Bauleitpläne sollen dazu beitragen, eine menschenwürdige Umwelt zu sichern und die natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen und zu entwickeln. Mit der Novelle des BauGB 2004 ist ergänzend hierzu auch die Verantwortung der Bauleitplanung für den allgemeinen Klimaschutz und damit eine zentrale umweltpolitische Zielvorgabe mit hoher Aktualität und Relevanz ausdrücklich hervorgehoben worden. Welche Gestaltungsmöglichkeiten, aber auch Fallstricke das städtebaurechtliche Instrumentarium bei der Bewältigung der sich hieraus ergebenden Herausforderung bietet, wird Gegenstand dieser Seminarveranstaltung vom 15. bis 17. Juni in Berlin sein. Dabei sollen vor dem Hintergrund der aktuellen Rechtsentwicklung und Rechtsprechung die Erfahrungen bei der Anwendung des städtebaurechtlichen Instrumentariums in Bezug auf die umweltpolitischen Zielsetzungen und Standards diskutiert werden. Weitere Details zum Difu-Seminar erhalten Sie hier.