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11.07.2011

Ergebnisse der Online Nutzerbefragung der Innovationsagentur Stadtumbau NRW
Nachdem wir unsere, an dieser Stelle beworbene, Nutzerumfrage geschlossen haben, liegen nun die Ergebnisse vor, die am vergangenen Montag im Rahmen der 9. Sitzung des Lenkungskreises der Innovationsagentur Stadtumbau NRW präsentiert wurden. Die Ergebnisse der Online-Umfrage zu den Aktivitäten, Dienstleistungen und Internetangeboten der Innovationsagentur fallen insgesamt äußerst positiv aus. Neben dem großen Lob für die Arbeit der Innovationsagentur gibt es lediglich vereinzelte Kritikpunkte bzw. Verbesserungsvorschläge und Anregungen für künftige Produkte und Dienstleistungen. Die wichtigsten Ergebnisse können Sie in dem hier hinterlegten Dokument nachschlagen.

Gelsenkirchener Tossehof feiert den Abschluss des vierjährigen Quartierumbaus
Der Abschluss des Stadtumbaus im Gelsenkirchener Stadtteil Tossehof wurde in der vergangenen Woche mit einem großen Bürgerfest besiegelt. Nach vier Jahren Bauzeit hat sich das ehemalige Problemviertel zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Siedlung entwickelt. Mit Hilfe von Stadtumbaufördergeldern hat die Gelsenkirchener Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft einen Teil der Hochhäuser innerhalb der Siedlung abgerissen bzw. einzelne Stockwerke zurückgebaut und die verbliebenen Wohneinheiten grundlegend saniert. Zur „Einweihung“ des neuen Tossehofs am Samstag, den 2. Juli erschien neben dem Gelsenkirchener Oberbürgermeister Frank Baranowski auch der NRW Bauminister Harry K. Voigtsberger, die das Vorzeigeprojekt lobten und den sinnvollen Einsatz von Fördermitteln hervorhoben. Ausführlichere Informationen über die Entwicklungen im Tossehof erhalten Sie über diesen Link.

Neuer Flächennutzungsplan: Mehr Grün für Duisburg
Im Rahmen des Stadtumbaus in Duisburg und dem Prozess Duisburg 2027 wird ein neuer Flächennutzungsplan erstellt. Neben erforderlichem Neubau, Nachverdichtungsmaßnahmen und punktuellem Rückbau wird in Duisburg vor allem eine Ausweitung der Grünflächen geplant. Bereits vorhandene Grünflächen sollen künftig miteinander verbunden werden und der Ausbau von durchgängigen Rad- und Fußwegen soll vorangetrieben werden. Auch im direkten Umfeld von Wohnvierteln sollen zukünftig weitere Grünflächen entstehen, bei deren Gestaltung die Bürger maßgeblich beteiligt werden sollen. Mehr über die grüne Zukunft Duisburgs und weitere Inhalte des geplanten Flächennutzungsplanes erfahren Sie hier.

Projekt der Woche: Dezentrales Marketingkonzept: Wir machen das selbst
Regionale Produkte haben Konjunktur bei Verbrauchern. Einerseits versprechen sie sich von den regionalen Erzeugnissen eine hohe Qualität; andererseits bedeuten regional produzierte und verbrauchte Produkte eine Reduzierung der Transportwege, was zu einer Zeit des gestiegenen ökologischen Bewusstseins für viele Kunden ein bedeutender Faktor geworden ist. Den meisten lokalen Erzeugern und Händlern fehlt es aber häufig an einer professionellen Vermarktung, so dass sie es schwer haben sich gegen die in diesem Bereich gut aufgestellte Konkurrenz durch Filialisten zu behaupten. Das ist der Ansatzpunkt für das aktuelle Projekt der Woche. Mit dem dezentralen Marketingkonzept „Wir machen das selbst“ erhalten Händler und Verbraucher in Oberbayern kostengünstige, professionelle Unterstützung bei der Marktplatzierung ihres Angebotes. Warum dieses Projekt sogar für die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einen Besuch wert war, kann hier nachgelesen werden.

Bürgerbeteiligung 2011 - Rechtssicherheit im Umgang mit Bürgerbegehren, Bürgerentscheid und Ratsbürgerentscheid
Bürgerbegehren bzw. Bürgerentscheide stärken die direkte Demokratie, weil damit eine Überprüfung bzw. Änderung von Ratsentscheidungen gefordert werden kann. Gerade in Zeiten kommunaler Infrastrukturrevisionen [Schließung von öffentlichen Einrichtungen, Privatisierungsansätze etc.] gewinnen derartige Verfahren an Bedeutung, da die Zivilgesellschaft in Form von Bürgerbewegungen und -initiativen hofft, politische Beschlüsse verändern zu können. Während sich anfangs viele Bürgerbegehren in NRW als unzulässig herausstellten, verbessern sich die Erfolgschancen seit einigen Jahren. Zahlreiche Rechtsstreitigkeiten zwischen Verwaltung und Bürgern wurden vor Verwaltungsgerichten oder beim OVG geklärt. Aus diesem Anlass beschäftigt sich die am 19. Juli in Dortmund stattfindende Veranstaltung „Bürgerbeteiligung 2011“ vor allem mit der aktuellen Rechtssprechung. Um zukünftige Konflikte zu vermeiden und um den Kommunen eine höhere Rechtssicherheit im Umgang mit Bürgerbegehren, Bürgerentscheiden und Ratsbürgerentscheiden zu gewährleisten, werden insbesondere häufig auftretende Fragen anhand von konkreten Beispielen diskutiert. Informationen zum Programm der Veranstaltung und zu den Anmeldebedingungen können Sie über diesen Link abrufen.

Stadtentwicklung und Wohnungsmärkte im demografischen Wandel - Auswirkungen, Instrumente und Strategien!
Dass die Städte und Gemeinden in Deutschland sich intensiv mit dem demografischen Wandel auseinandersetzen müssen ist bekannt. Seine Auswirkungen werden nahezu alle Lebens- und Arbeitsbereiche verändern - so auch die Stadtentwicklung samt der regionalen und lokalen Wohnungsmärkte. Der Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. versucht in dem am 19. Juli in Essen stattfindenden Seminar „Stadtentwicklung und Wohnungsmärkte im demografischen Wandel“ auch außerhalb der laufenden Stadtumbauprozesse Lösungen zu finden. Dabei sollen ganzheitliche und langfristige Konzepte für den Umgang mit dem demografischen Wandel thematisiert werden. Ausführliche Informationen zu dieser Veranstaltung erhalten Sie hier.