News Service Abstandshalter

11.09.2017

Stadtumbau Remscheid: Honsberg – Die richtige Wahl!  
Wenn auch erst im September und dann noch am Bundestagswahl-Wochenende:
auch in diesem Jahr findet im Remscheider Stadtumbaugebiet Honsberg wieder das legendäre Stadtteilfest mit vielen Gruppen, Vereinen und natürlich viel ehrenamtlichem Engagement statt. Auf dem Honsberg ist viel los. Hier leben und engagieren sich Menschen unterschiedlichster Herkunft, um ihren Stadtteil noch lebens- und liebenswerter zu machen. Das gilt erst Recht fürs Stadtteilfest, es lohnt sich vorbei zu kommen, die richtige Wahl am Wahl-Wochenende vom 22. bis 24. September! Das Programm zu diesem aus unserer Sicht ausgesprochen empfehlenswerten Fest haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Stadtumbau Wuppertal: Ein neuer Stadtentwicklungssalon im Mirker Quartier     
Das Wuppertaler „Forum:Mirke“ ist eine Quartierskonferenz, in der sich VertreterInnen lokaler Gruppen und Organisationen sowie einzelne Engagierte alle zwei Monate zum aktiven Austausch über die Entwicklungen im Quartier Mirke treffen.Gestartet ist das Forum:Mirke 2013 in Utopiastadt zur Qualifizierung von Themen für die Fortschreibung des integrierten Handlungsprogramms. Es steht für Kommunikation, Vernetzung und Kooperation im Quartier. Miteinander stärken wir die soziale, kulturelle, ökonomische und politische Quartiersentwicklung. Das Forum sieht sich als Anlaufstelle für und Gestalterin von urbanen Beteiligungsprozessen vor Ort. Neben den Quartierskonferenzen wird es in Zukunft den Stadtentwicklungssalon [SES] geben. Dieser soll dazu dienen, Themenbereiche bzw. Themen aus der Stadt(teil)entwicklung in die öffentliche Debatte zu tragen, um damit eine nachhaltige, soziokulturelle und sozioökonomische Entwicklung des Mirker Quartiers – aber auch mit Fingerzeig auf andere Quartiere oder andere Städte – zu befördern. Gewollt ist eine pro-aktive Stadtentwicklung. Ausführlichere Informationen zu diesem neuen und sicherlich ausgesprochen interessanten Format finden Sie hier.

Stadtumbau Kamp-Lintfort: Eine Stadt blüht auf   
Seitdem die Stadt den Zuschlag für die Landesgartenschau 2020 erhalten hat, vollzieht sich der Strukturwandel in der früheren Bergbaustadt Kamp-Lintfort rasant. Die Begeisterung und Vorfreude in der Stadt ist seitdem ungebrochen. Aus dem Förderkreis ist mittlerweile ein Förderverein geworden. Etwa ein Jahr nach der Gründung engagieren sich darin derzeit rund 550 Mitglieder – Tendenz steigend. "Wir wollen die Idee der Landesgartenschau unterstützen und die ehrenamtliche Beteiligung aus der Bevölkerung in die richtigen Bahnen lenken", sagt der Vorsitzende Wolfgang Roth. Zudem konnte man die wohl prominenteste Tochter der Stadt, WDR-Moderatorin Yvonne Willicks, als Gartenschau-Botschafterin gewinnen. Der eingeleitete Imagewandel der Stadt zeigt bereits jetzt seine Wirkung: Entgegen dem Trend wächst Kamp-Lintfort. Ausführlichere Informationen zu diesen ausgesprochen erfreulichen Entwicklungen im ohnehin erfolgsverwöhnten Kamp-Lintforter Stadtumbau finden Sie hier.

Veranstaltung: (Neue) Herausforderungen der Integration   
Integration oder das Zusammenleben der verschiedenen Gruppen im Wohnumfeld und im Quartier stellt ein zentrales Thema der Sozialen Stadt dar. Was heißt denn „Integration“ konkret? Wie leben wir Vielfalt und was bedeutet das für die Stadtgesellschaft? Worin bestehen die Herausforderungen für die Quartiere? Was bedeutet Diversität in Verwaltung und Institutionen? Worin bestehen die Grenzen und Notwendigkeiten der Weiterentwicklung für verschiedene Zielgruppen in den einzelnen Sozialräumen? Welche Anforderungen bestehen an die Bildungseinrichtungen vor Ort und welche Rolle spielen Gesundheit und präventive Ansätze? In der mittlerweile vierten Werkstatt des Städtenetzes Soziale Stadt sollen diese Fragen und ihre Konsequenzen für die weitere Programmentwicklung der Sozialen Stadt und Stadtentwicklung diskutiert werden. Das Programm zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Energetische Quartierserneuerung
Nach den positiven Rückmeldungen zu dem Erfahrungsaustausch im vergangenen Jahr in Bielefeld wird das nordrhein-westfälische Städtebauministerium [MHKBG NRW] dieses Format fortsetzen. Auch in diesem Jahr soll es darum gehen, kommunalen Akteuren die Möglichkeit zur Klärung von Fachfragen und zum Austausch untereinander, aber auch mit den an der energetischen Quartierserneuerung beteiligten Partnern zu bieten. Ein Schwerpunkt in diesem Jahr soll auf der Aktivierung von Einzeleigentümern im Quartier liegen. Einführen in dieses Thema und die in der Praxis auftretenden Probleme beim Versuch, Private zum Mitmachen zu bewegen, wird eine Podiumsdiskussion mit einschlägigen Experten. Danach bietet sich ausführlich Gelegenheit für einen breiten Austausch hierzu und zu allen im Zusammenhang mit der Energetischen Quartierserneuerung auftretenden Fragen, Problemen und Erfahrungen. Hierzu werden an verschiedenen Tischen Experten zu den wesentlichen Themen und Arbeitsfeldern zur Verfügung stehen. Das Programm zu diesem Erfahrungsaustausch, der am 13. Dezember 2017 in Steinfurt stattfindet, wird in Kürze an dieser Stelle veröffentlicht.  

Quartiersakademie: Bürger, Zivilgesellschaft, Quartiersmanager und Kommunen gestalten nachhaltig inklusive Quartiere 
Quartiere sind Lebens- und Kulturraum für eine vielfältiger werdende Gesellschaft in Nordrhein-Westfalen. Bürger- und Zivilgesellschaft wollen partizipieren, zum Beispiel bei der Erstellung Kommunaler Quartiers- und Entwicklungskonzepte. Diese bilden zunehmend die Grundlage für Maßnahmen der Stadtentwicklung und des kommunalen Handelns. Bürger- und Zivilgesellschaft wollen sich engagieren, wollen sich einbringen in die Prozesse der aktiven Stadt- und Quartiersentwicklung. Quer durch alle Quartiersthemen ziehen sich die Fragen, wie können Bürger, Stadt- und Gemeindeverwaltung sich verständigen, auf Augenhöhe kommunizieren und gemeinsam gute Projekte gestalten. Mit diesem Themenkomplex befasst sich die nächste nordrhein-westfälische Quartiersakademie, die am 5. Oktober 2017 in Nordkirchen stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.  

Veranstaltung: Druck auf die Fläche – Suche nach neuen Antworten     
Trotz erkennbarer Fortschritte bei der Innenentwicklung muss für die Zukunft von einem anhaltenden – in einigen Regionen sogar spürbar ansteigenden – Siedlungsdruck ausgegangen werden. Eine hohe internationale Zuwanderung, die neue Attraktivität der Städte und wirtschaftliche Dynamik [z.B. Logistik] haben die Nachfrage nach Wohn- und Gewerbeflächen vor allem dort zunehmen lassen, wo Freiraum bereits heute ein knappes Gut ist. Die Grenzen einer primär nach innen gerichteten städtebaulichen Entwicklungsstrategie zeichnen sich vielerorts ab. Die Konferenz für Planerinnen und Planer 2017, die am 20. Oktober 2017 in Dortmund stattfindet, will diesbezüglich Raum für einen breiten Erfahrungsaustausch über die Siedlungs- und Flächenentwicklung und ihre planerische Steuerung bieten. Neben Berichten aus Wissenschaft und Praxis geben vier Workshops Gelegenheit, fachspezifische Themen zu vertiefen. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Kreativ aus der Krise – Impulse für städtische Transformationen      
In der öffentlichen Wahrnehmung wird die Diskussion um Schrumpfung und Alterung derzeit durch die Themen Zuwanderung, Druck auf die Metropolregionen und Wohnungsmangel verdrängt. Für Fachwelt und Politik, aber vor allem für die Menschen in den betreffenden Regionen, ist dies jedoch weiterhin eine große Herausforderung. Was passiert in den Städten und Regionen, die abseits dieser vermeintlichen Trendwende stehen? Die ExWoSt-Studie "Kreativ aus der Krise. Neue Optionen für schrumpfende Städte" hat vielerorts Projekte ermittelt, in denen bereits aktiv nach neuen Wegen gesucht und die unvermeidliche Veränderung als Transformation aktiv gestaltet wird. Spezifische lokale Wissensbestände werden für kreative Experimente in der Stadtentwicklung fruchtbar gemacht und ganz unterschiedliche Akteure begeben sich vor Ort auf die Suche nach neuen Optionen. Sie wollen nicht nur Verwalter des Niedergangs sein, sondern erheben einen Anspruch auf das "gute Leben" und dessen Gestaltung. Die Möglichkeit zur Bestellung oder zum Download dieser Veröffentlichung finden Sie hier.