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11.10.2010

Video der Woche: Ein Jahrhundertprojekt öffnet seine Türen – Bürger entdecken die neue bahnstadt opladen
Am 11. und 12. September feierte die „neue bahnstadt opladen“ - in Anwesenheit des Ministers für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Harry K. Voigtsberger - die Öffnung des ersten Teilstücks des ehemaligen Bahngeländes im Leverkusener Stadtteil Opladen mit einem großen Erlebniswochenende. Das Fest, das unter dem Motto „Hier entsteht Stadt“ stand, bot Besuchern, Anwohnern und Interessierten einen abwechslungsreichen Einblick in Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Areals der bahnstadt. Unser aktuelles Video der Woche blickt auf dieses gelungene Fest zurück. Neben Impressionen des Festes und Ausschnitten aus Redebeiträgen gibt der kurze Film einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen des Stadtumbau- und Regionale2010-Projekts „neue bahnstadt opladen“. Das Video können Sie sich hier ansehen.

Museum Folkwang zeigt Ausstellung „Urbanität gestalten“ zur Stadtentwicklung und Baukultur in Essen und dem Ruhrgebiet
Das Museum Folkwang zeigt, zum Ende des Kulturhauptstadtjahr 2010, unter dem Titel „Urbanität gestalten“ eine Ausstellung über Stadtentwicklung und Baukultur in Essen und im Ruhrgebiet. „Urbanität gestalten“ stellt den Entwicklungsgang der Stadtplanung im Ruhrgebiet seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts dar und thematisiert das Verhältnis von Planung und ungeordnetem Wuchern, von übergeordneten Strukturen und lokalen Entscheidungen. Die jüngsten Entwicklungen, der Wandel der Stadtplanung angesichts schrumpfender Städte sowie die Einbeziehung der Bürger in den Umbauprozess, werden unter anderem am Beispiel des Stadtumbaugebiets Dorsten Wulfen-Barkenberg dargestellt. Das Stadtteilbüro Barkenberg präsentiert sich dazu an einem Aktionstisch mit ausgewählten Projekten zum Stadtumbau und konkreten Beispielen zur Bürgerbeteiligung. Weitere Informationen zur Ausstellung, die am 16. Oktober 2010 eröffnet wird, finden Sie hier.

Projekt der Woche: Gewerbeateliers Jaffestraße Hamburg – Kultur und Kreativwirtschaft als Motoren der Brachflächenkonversion und Stadtteilentwicklung
Mit dem Projekt der Gewerbeateliers Jaffestraße in Hamburg-Wilhelmsburg wurden im brachgefallenen Hauptgebäude einer ehemaligen Margarinefabrik preiswerte Räumlichkeiten für Kreative und Existenzgründer geschaffen. Diesem Projekt, das auch eine räumliche Kombination von Wohnen und Arbeiten ermöglicht, ist es mit den Gewerbeateliers gelungen, einen wichtigen Impuls nicht nur für die Entwicklung der Brachfläche, sondern darüber hinaus auch insgesamt für den benachteiligten Stadtteil Wilhelmsburg zu setzen. Eine detaillierte Beschreibung dieses innovativen Umnutzungsprojekts haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Städtebauliches Kolloquium der TU Dortmund widmet sich dem Thema „Stadt + Klima“
Der Klimawandel stellt neue Herausforderungen an Städtebau und Stadtgestaltung. Das Städtebauliche Kolloquium der TU Dortmund im Wintersemester 2010/ 11 setzt sich daher mit der Frage auseinander, wie ein zukünftiger Umbau der städtischen Strukturen aussehen muss, damit er den Erwartungen sowohl an Nachhaltigkeit als auch an die Ästhetik gerecht wird. Die Veranstaltungsreihe bringt daher unter dem Motto „Stadt+Klima“ die wissenschaftlichen und theoretischen Erkenntnisse einer klimafreundlichen Stadtentwicklung mit innovativen Praxisprojekten zusammen. So werden in der Auftaktveranstaltung „Die innovative Stadt von morgen“ am 3. November 2010 Professor Zlonicky und Dr. Oberholz, Anforderungen an Zukunftsstrategien für das Ruhrgebiet diskutieren. Den Flyer mit detaillierten Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Fachtagung zur Jugendbeteiligung: „Jugend macht Stadt! – Jugendliche als Akteure der Stadtentwicklung“
Jugendliche nutzen und gestalten intensiv die Stadt und den öffentlichen Raum. Sie eignen sich Räume an und bringen Leben in die Stadt, werden jedoch von der Gesellschaft vielfach kritisch beobachtet und kaum an der Stadtentwicklung beteiligt. Die Tagung "Jugend macht Stadt" widmet sich vor diesem Hintergrund den Potenzialen für die Stadtentwicklung und Baukultur, die von einer intensiveren Jugendbeteiligung ausgehen können. Welche Impulse können Jugendliche für Stadtentwicklungsprozesse geben? Welche Räume bieten ihnen die Städte? Was sind Themen und Methoden, um Jugendliche an formellen und informellen Planungsprozessen zu beteiligen? Diese und weitere Fragen sollen im Rahmen der Tagung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung am 26. Oktober 2010 in Berlin diskutiert werden. Das ausführliche Programm sowie Informationen zur Anmeldung stehen Ihnen hier zur Verfügung.