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11.11.2013

Stadtumbau Bochum: Reaktivierung einer wichtigen Brache im Westend
Jahrelang lag die Fläche der Unteren Stahlindustrie von Thyssen-Krupp brach. Die Beteiligten des Stadtumbaus im Bochumer Stadtumbaugebiet Westend streckten schon ihre Fühler aus und wollten das große Areal für den Wohnungsbau nutzen. „Doch dagegen spricht, dass das angrenzende Gewerbe der Oberen Stahlindustrie Immissionen erzeugt, das würde die Mieter beeinträchtigen“, sagte Planungsamtschef Eckart Kröck. Im Bezirk Mitte gab er nun in der vergangenen Woche die Neuigkeit bekannt, dass Thyssen-Krupp das ca. 150.000 Quadratmeter große Grundstück verkaufen will. Ein Investor sei schon an der Hand, wusste er zu berichten. Es soll sich um ein Logistik-Unternehmen handeln. Diese Firma will allein die Hälfte bis zwei Drittel der Fläche kaufen. Mehr Informationen zu diesen neuen Entwicklungen im Bochumer Stadtumbaugebiet Westend finden Sie hier.

Stadtumbau Krefeld: ISG trägt mit einem 30.000 Euro-Projekt zur Aufwertung der südlichen City bei

Vor rund einem Jahr war das Glockenspiel, das am früheren Uhrenhaus Abeler im Krefelder Stadtumbaugebiet Innenstadt angebracht war, abgebaut und bei einer Fachfirma, die das Geläut auch sanieren wird, eingelagert worden. Nun wird die Immobilienstandort-Gemeinschaft [ISG], die auf Initiative der Interessengemeinschaft [IG] Neusser Straße tätig geworden ist, den Auftrag für die Sanierung erteilen. Dafür fehle nur noch ein relativ geringer Betrag, sagte ISG-Vorsitzender Christoph Borgmann in der vergangenen Woche. Rund 30.000 Euro kostet das Projekt, in diesem Betrag sind neben der Sanierung der Glocken auch das Gießen des Fundaments, die Statik, der Stahlturm und dessen Aufbau sowie die Installation eines Zeitschalters für den Glockenschlag enthalten. Je 50 Prozent der Kosten übernehmen Stadt, Land und Bund einerseits sowie die ISG andererseits, die dabei auf das große Engagement der IG Neusser Straße sowie von Geschäftsleuten und Privatpersonen zurückgreifen kann. Mehr Informationen zu diesem vorbildhaften Engagement privater Akteure im Stadtumbau der Stadt Krefeld finden Sie hier.

Quartierserneuerung NRW: Bürgerdialog zum Thema „Heimat im Quartier“
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen startet einen Bürgerdialog zum Thema „Heimat im Quartier“. Dazu wurde zunächst eine neue Internetplattform eingerichtet, die in der vergangenen Woche der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Im Dezember 2013 wird dann die Auftaktveranstaltung im CongressCenter Düsseldorf stattfinden. Ausführliche Informationen zu dieser neuen Initiative und auch eine Videobotschaft von Minister Groschek dazu finden Sie hier.

Wettbewerb: Ab in die Mitte! Die City Offensive NRW 2014
Auch im Jahr 2014 wird die erfolgreiche Initiative "Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW“ fortgeführt. Unter dem Motto „Stadtidentitäten“ ruft die City-Offensive alle Kommunen in NRW auf, gemeinsam vor Ort Projekte und Prozesse zu initiieren, die die Entwicklung der Städte und Ortskerne unterstützen und in gewohnter kreativer und ideenreicher Art und Weise zu präsentieren. Die Ausstrahlungskraft und Anziehungsfähigkeit, die eine Stadt auf auswärtige Besucher, ihre Kunden und Bürger ausübt, hängt eng mit ihrer Identität, aber auch ihren architektonischen, städtebaulichen und historischen Besonderheiten, ihrem gestalteten und geschichtlich gewachsenen Stadtbild zusammen. Die sich am Wettbewerb beteiligenden Städte sind daher aufgefordert, Projekte zu kreieren, die sich mit der/den Stadtidentität[en] auseinandersetzt[en], die sich im Spannungsfeld von Stadttourismus und Handel, Erlebnis und Wohlfühlen bewegen und die diese Thematiken – wenn und wo möglich – miteinander in Beziehung setzen. Ausführliche Informationen zu dieser neuen Wettbewerbsrunde und alle für eine Bewerbung notwendigen Dokumente finden Sie hier.

Projekt der Woche: W.O. Darby Kaserne – Erfolgreiche Revitalisierung einer großen Konversionsfläche
Das Projekt „W.O. Darby Kaserne“ zeigt einen beispielhaften Ansatz zur Revitalisierung einer Konversionsfläche inmitten des Stadtgebietes von Fürth. Im Rahmen des Projektes wurde das etwa 280 Hektar große Gelände der ehemaligen „W.O. Darby Kaserne“ einer qualitätvollen zivilen Nachnutzung zugeführt. Für die Stadt Fürth kam der Standortentwicklung dieser Fläche eine ganz besondere Bedeutung zu, da das Gelände als brachliegende Fläche in zentraler und innenstadtnaher Lage im Stadtgebiet lange Jahre ein immenses Entwicklungshemmnis auch für die angrenzenden Bereiche darstellte. Als Ergebnis der umfassenden Revitalisierung dieses Kasernengeländes entstand hier eine Nutzungsmischung mit hohem Wohnanteil und zugleich gelang die Schaffung eines 9,5 Hektar großen Parks, von dem nun auch die umgebenden Stadtteile profitieren. Weitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie hier.

Veranstaltung: Urbanes Grün in der Stadtentwicklung
Urbanes Grün erlebt eine Renaissance – in den Medien und öffentlichen Diskussionen, in Stadtentwicklungsprogrammen und in zahlreichen zivilgesellschaftlichen Initiativen. Projekte zur Entwicklung von grünen Ringen und Korridoren, von Gemeinschaftsgärten und urbaner Landwirtschaft zeugen von einem neuen Interesse, sich mit dem Thema „Grün in der Stadt“ aktiv und innovativ auseinanderzusetzen. Um in diesem Spannungsfeld Anregungen für die kommunale Praxis zu geben, hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] ein Gutachten in Auftrag gegeben. Das Forschungsvorhaben ging der Frage nach, welche strategische Bedeutung urbanes Grün in der integrierten Stadtentwicklung hat bzw. haben kann. Die Ergebnisse dieses Projektes werden nun in einer Veranstaltung vorgestellt, die am 22.11.2013 im Landtag NRW stattfindet. Das Programm und Informationen zur Anmeldung zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Impulsprojekte im Stadtumbau
Am 4. September 2013 führten die Bundestransferstellen Stadtumbau Ost und Stadtumbau West im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] im thüringischen Nordhausen eine gemeinsame Transferveranstaltung zum Thema „Impulsprojekte im Stadtumbau“ durch. An der Veranstaltung nahmen ca. 60 Stadtumbauexpertinnen und -experten aus Kommunen, Forschungseinrichtungen, von Sanierungsträgern und aus dem Bereich der Wohnungswirtschaft sowie aus Landes- und Bundeseinrichtungen teil. Die Inhalte und Ergebnisse dieser Veranstaltung wurden nun in einer kurzen Dokumentation zusammengefasst, die wir hier zum Download für Sie bereitgestellt haben.