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12.01.2009

Die Innovationsagentur hat neue Räumlichkeiten bezogen – Stadtumbau-Lounge zur Einweihung
Mit dem neuen Jahr beginnt für die Innovationsagentur auch die Arbeit in unseren neuen Räumlichkeiten. Wir haben die Winterpause genutzt, um uns in der Talstraße 22-24 neu einzurichten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir daher die Einweihung des neuen Büros mit einer interessanten Veranstaltung feierlich begehen. Wir haben es daher zum Anlass genommen, eine dritte Stadtumbaulounge durchzuführen. In gemütlicher und entspannter Atmosphäre möchten wir diesmal über das Thema Integration sprechen und diskutieren – allerdings ganz anders als gewohnt. Zwei Filmemacher aus Duisburg Marxloh werden dafür sorgen, dass wir dieses Thema aus anderen Blickwinkeln betrachten werden, als es in unserem Alltag sonst möglich ist. Im Anschluss an die spannenden Inputs soll die Veranstaltung in unserem neuen Loungebereich ausklingen. Weitere Informationen zur Stadtumbau-Lounge am 28. Januar 2009 finden Sie hier.

Steinheim ist neues Mitglied in der Innovationsagentur
Die Stadt Steinheim hat mit dem Wegfall der ehemals sehr erfolgreichen Möbelindustrie vielfältige neue Herausforderungen zu bewältigen. Enorme Brachflächen sind rund um die Kleinstadt entstanden, für die es neue Entwicklungsoptionen zu gestalten gilt. Aber auch das historische Stadtzentrum bekommt die Folgen dieser massiven Veränderungen zu spüren: Leerstand und Verödung sind die Folgen für den Einzelhandel. Im Rahmen der Agenturmitgliedschaft wird daher zusammen mit der Stadt Steinheim ein Leerstandsmanagement entwickelt, das der Innenstadt neue Impulse geben soll. Weitere Informationen zu Stadt Steinheim können Sie hier im Internet nachlesen. Die detaillierte Beschreibung der Vorhaben im Stadtumbau West sind demnächst auf unserer Homepage für Sie verfügbar.

Projekt der Woche: Städtebauliche Kriminalprävention einer Großwohnsiedlung in Bochum
Die 70er Jahre-Siedlung “Sonnenleite” im Bochumer Stadtteil Langendreer war über mehrere Jahre von Anonymität, Verwahrlosung und mangelnder Identifikation geprägt. Sachbeschädigungen oder Diebstähle waren an der Tagesordnung. Die VBW Bauen und Wohnen GmbH beklagte eine zunehmende Mieterfluktuation und Leerstände. 2005 bildete sich aufgrunddessen der Arbeitskreis „Städtebauliche Kriminalprävention“ mit dem Ziel, durch Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation die Kriminalität in dem Wohngebiet dauerhaft zu senken. An dieser sogenannten Ordnungspartnerschaft nehmen Polizei, Stadt, die Wohnungsbaugesellschaft VBW und die Ruhr-Universität Bochum seitdem teil. Die Details zu diesem spannenden und vorbildhaften Ansatz können Sie wie immer hier auf unserer Homepage im Projekt der Woche nachlesen.

Ausschreibung zum Quartiersmanagement im Stadtumbaugebiet Neheim-Nord/Moosfelde in Arnsberg
Die Stadt Arnsberg möchte für die Siedlung Moosfelde im Stadtumbaugebiet Neheim Nord ein Quartiersmanagement einrichten. Es soll im Rahmen des Programms Stadtumbau West eine Vor-Ort-Präsenz geschaffen werden, die unterschiedliche Aufgaben im Quartier wahrnehmen soll, wie z.B. die Aktivierung der Quartiersbevölkerung oder die Entwicklung und Koordinierung konkreter Maßnahmen. Das Quartiersmanagement wird im Wesentlichen den im vergangenen Frühjahr in Zusammenarbeit mit der Innovationsagentur begonnenen kooperativen Leitbildprozess qualifiziert weiterführen. Die entsprechenden Angebote sind bis zum 03. Februar 2009 bei der Stadt Arnsberg einzureichen. Weitere Informationen zum kooperativen Quartiersentwicklungsprozess in Moosfelde erhalten Sie hier. Die veröffentlichte Ausschreibung für das künftige Quartiersmanagement finden Sie hier.

Jahreskonferenz: Lüner Dialog „nimmt Fahrt auf“
Die Stadtverwaltung Lünen hat hinter den Kulissen an einem Start für den neuen Lüner Dialog gearbeitet, der die bisherigen Diskussionsprozesse zur Infrastruktur und zur Integration auf der Grundlage der vom Rat der Stadt Lünen beschlossenen Leitlinien und Handlungsempfehlungen zusammenfasst. Auftakt für den neuen Lüner Dialog ist die Jahreskonferenz am 27. Januar 2009. Dazu werden die Akteure eingeladen, die aktiv die Arbeit in den letzten zwei Jahren mitgetragen haben. Engagierte Bürgerinnen und Bürger sowie fachkundige Experten aus allen Lebens- und Verantwortungsbereichen der Stadt haben sich in den zurückliegenden Monaten in Gesprächsforen eingebracht und sich vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft mit wichtigen Zukunftsfragen der Stadt Lünen auseinandergesetzt. Weitere Informationen zum bisherigen Prozess und zur Jahrestagung in Lünen erfahren Sie hier.

Fachforum: Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung – Herausforderungen und Strategien aus Wissenschaft und Praxis
Im Mittelpunkt des Fachforums steht die Diskussion über gute Beispiele aus der Wohnungswirtschaft und der Stadtentwicklung, die zu einer nachfrageorientierten Bestandsentwicklung beitragen. Vor dem Hintergrund des demographischen und gesellschaftlichen Wandels müssen sich Wohnungsanbieter stärker an der Nachfrage, insbesondere an zielgruppenspezifischen Wohnbedürfnissen orientieren. Die Tagung knüpft an Forschungsergebnisse aus dem BMBF-geförderten Projekt „Nachfrageorientierte Bestandsentwicklung in der Wohnungswirtschaft“ an. Ziel des Fachforums an der Fachhochschule Erfurt am 19.01.2009 ist die Auseinandersetzung mit theoretischen und praktischen Ansätzen in der Wohnungswirtschaft. Deren Übertragbarkeit auf andere Projekte sowie die entsprechenden Rahmenbedingungen sollen diskutiert werden. Weitere Informationen zum Fachforum erhalten Sie hier.

Seminar: Investitionsbedarf in den Kommunen: Ursachen und Auswirkungen des Investitionsrückstandes, Möglichkeiten der Bedarfsdeckung
Schätzungen des kommunalen Investitionsbedarfs zeigen schon seit langem, dass die Schere zwischen dem Bedarf und den tatsächlich getätigten Investitionen in den meisten deutschen Kommunen groß ist. Der sich daraus ergebende Investitionsrückstand hat in vielen Aufgabenbereichen erhebliche negative Folgen. Auf der Basis der neuen Schätzung des kommunalen Investitionsbedarfs des Difu sollen in dem Seminar vor allem die Fragestellungen behandelt werden, die sich mit den Ursachen des Investitionsrückstandes und den daraus resultierenden Auswirkungen auseinandersetzen. Darüber hinaus werden Hinweise auf strategische Möglichkeiten gegeben, trotz knapper kommunaler Kassen die kommunale Investitionstätigkeit wieder zu verstärken. In Ergänzung zur Investitionsbedarfsstudie des Difu werden Erfahrungen einzelner Kommunen, gute Beispiele und Überlegungen zu Handlungsmöglichkeiten auf kommunaler Ebene eine wichtige Rolle im Seminar spielen. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 02. Und 03. Februar in Berlin erhalten Sie hier.