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12.03.2018

Stadtumbau Gelsenkirchen: Neues Stadtteilbüro in der Bochumer Straße eröffnet      
Am 28. Februar 2018 eröffnete Oberbürgermeister Frank Baranowski offiziell das neue Stadtteilbüro im Revitalisierungsgebiet Bochumer Straße. Er betonte in seiner Rede die Relevanz des Stadtteilbüros als eine wichtige Ergänzung zu den bestehenden Akteuren für die weitere positive Entwicklung des noch immer problembehaften Gebiets: „Diese neue Besetzung des Stadtteilbüros macht weitere Schritte möglich, sie wird weitere Dynamik entfachen, sie wird Mut machen, sich zu engagieren oder auch hier zu investieren – und die Potentiale dieser Straße endlich zu realisieren“. Das Stadtteilbüro soll künftig als wichtige Anlaufstelle im Quartier Bochumer Straße fungieren. Es bietet Informationen für Anwohner, Einrichtungen, Vereine und Initiativen, Gewerbetreibende und Immobilienbesitzer. Ausführliche Informationen zu den Aufgaben dieses neuen Stadtteilbüros und zum Stadtumbaugebiet „Bochumer Straße“ finden Sie hier.

Stadtumbau Gelsenkirchen: Neues „Kino im Kiez“ aus Quartiersfonds finanziert       
Am 28. Februar 2018 wurde in Westerholt ein neues Stadtteilkino eröffnet. Von Kunst- und Kulturfilmen über Kinderfilme bis hin zur diesjährigen Fußball-WM soll für alle Bevölkerungsteile etwas dabei sein. Auch Filme zu drängenden gesellschaftlichen Fragen bleiben nicht ausgespart. Zum Konzept mit hinzu gehört die pädagogische Begleitung der Aufführungen durch entsprechende Einführungen in das Thema und Diskussionen mit den Besuchern. Dieses neue kulturelle Angebot wurde aus Mitteln des Quartiersfonds‘ Hassel.Westholt.Bertlich finanziert. Ausführlichere Informationen zu diesem aus unserer Sicht unbedingt nachahmenswerten Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Glückwunsch! – 10 Jahre „neue bahnstadt opladen“      
Die neue bahnstadt opladen GmbH feiert ein Jubiläum: Sie wurde zehn Jahre alt: Am 1. März 2008 wurde die GmbH als hundertprozentige Tochterfirma der Stadt Leverkusen gegründet und Vera Rottes als Geschäftsführerin benannt. Auftrag der Gesellschaft: Vorbereitung, Planung, Gestaltung, Bau und Durchführung aller Maßnahmen der Stadtumbaumaßnahme „Neue Bahnstadt Opladen“. Paul Hebbel, Aufsichtsratsvorsitzender der nbso GmbH, der als ehemaliger Oberbürgermeister die Schließung des Ausbesserungswerks erlebt hatte, sagte: „Es ist wunderbar zu sehen, wie die Geschäftsführung die große Entwicklung in zehn Jahren gemeinsam mit ihrer Belegschaft und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Leverkusen organisiert haben – vom Kauf der Grundstücke, Abriss der Gebäude, Bodensanierung, Straßenerschließung und Nahwärme, Bau der Straßen und Vermarktung über den Bau des Grünen Kreuzes und Quartier am Campus bis hin zu der Verlegung der Gütergleisstrecke, die bald entstehende Westseite, und so viele zahlreiche Bauprojekte mehr...“. Das Team der Innovationsagentur gratuliert allen an diesem bemerkenswert erfolgreichen Projekt zu diesem Geburtstag! Ausführliche Informationen zur Geburtstagsfeier und zum Projekt finden Sie hier.

Stadtumbau Wuppertal: Textile Vergangenheit – neuer Glanz für den Werth       
Zur zweiten Bürgerbeteiligungsveranstaltung zur Neugestaltung des Werth in Barmen waren am vergangenen Donnerstag Interessierte eingeladen. Thema des Abends war die Vorstellung erster Entwürfe der vier Planungsteams, die sich in einem innovativen Pilotprojekt um die Neugestaltung des Werth bewerben. Auf eben dieses Pilotprojekt "Wettbewerb plus Bürgerbeteiligung" wies Dezernent Frank Meyer in seiner Begrüßung hin. Es sei eine große Chance für alle Anlieger, Einzelhändler und Nutzer der Barmer Fußgängerzone, sich in dem neuen Verfahren aus Wettbewerb und Bürgerbeteiligung mit eigenen Anregungen, Wünschen, Ideen in die Planung einzubringen. Für die Neugestaltung des Werth stehen insgesamt rund vier Millionen Euro Fördermittel bereit. Ziel der Neugestaltung soll es ein, die Haupteinkaufsstraße in Barmen zeitgemäß zu modernisieren und damit den Einzelhandel, die Gastronomie und den Wohnstandort Fußgängerzone zu stärken. Gleichzeitig soll die Aufenthaltsqualität besonders für Familien mit Kindern in der Innenstadt verbessert werden und die Bedeutung des Innenstadtbereichs für den Stadtteil erlebbar gemacht werden. Ausführlichere Informationen zu diesem ambitionierten Projekt und auch zu der Fülle von Ideen und Vorschlägen, die das innovative Beteiligungskonzept hervorgebracht hat, finden Sie hier.

Stadtentwicklung Düsseldorf: Raumwerk D – Innovatives Beteiligungsverfahren in Düsseldorf      
Das Jahr 2018, In Düsseldorf Jahr des Städtebaus und der Stadtentwicklung, nimmt Fahrt auf. Mit dem „Raumwerk D“, der Neuaufstellung eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes für Düsseldorf, wird nun auch auf gesamtstädtischer Ebene ein neues Projekt angestoßen. Innerhalb der nächsten Jahre werden darin Aussagen für die zukünftige gesamtstädtische Entwicklung Düsseldorfs erarbeitet. Am letzten Freitag und somit zeitgleich zur Auftaktveranstaltung startete auch die Onlinebeteiligung zum Raumwerk D. Über eine Beteiligungsplattform – ähnlich der  bereits sehr etablierten und erfolgreichen Online-Plattform „nexthamburg“ kann die Stadtgesellschaft sich aktiv einbringen und Ihre Ideen und Ansätze für Düsseldorf online vorschlagen und auch diskutieren. Die bisher bereits online eingebrachten Vorschläge aus der Düsseldorfer Bürgerschaft und auch bereits einige Diskussionen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Südwestfalen: Wohnungsunternehmen in Südwestfalen bündeln ihre Kräfte     
Mit der Gründung eines Arbeitskreises unterstützen künftig 36 ansässige Wohnungsunternehmen das Regionalmarketing im Verein „Wirtschaft in Südwestfalen“. „Ziel unseres Gremiums ist es, durch die Verknüpfung der Interessen und die Bildung von Netzwerken dem Thema Wohnen in der Region mehr Gewicht zu verleihen“, so ABG-Vorstand Joachim Effertz. In den 36 Gesellschaften und Genossenschaften des Arbeitskreises, dem auch die ABG angehört, sind etwa 600 Mitarbeiter tätig. „Wir müssen unsere wohnungswirtschaftlichen Stärken in der Region mit denen der zahlreichen attraktiven Arbeitgeber verknüpfen “, so Oliver Drenkard, Geschäftsführer der Meinerzhagener Baugesellschaft und Vorsitzender des neuen Arbeitskreises. Alexander Rychter, Direktor des Verbandes der Wohnungswirtschaft Rheinland Westfalen, sieht die Initiative sehr positiv: „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass die Wohnungswirtschaft in Südwestfalen ihre Kräfte bündelt. Die Erfahrungen mit vergleichbaren Zusammenschlüssen im Münsterland und in Ostwestfalen bestätigen das…“. Ausführliche Informationen zu dieser sicherlich sehr klugen Entscheidung südwestfälischer Wohnungsunternehmen finden Sie hier.

Wettbewerb: Wettbewerb WestfalenBeweger neu ausgeschrieben     
Bürgerschaftliches Engagement stärkt den Zusammenhalt und erhöht die Lebensqualität vor Ort. Ob in Sport- oder Kulturvereinen, Jugendgruppen oder bei der freiwilligen Feuerwehr: Viele Vereine und Initiativen beleben gemeinsam Stadt, Dorf und Quartier. Sie sind eine Bereicherung für die Gesellschaft, geben immer wieder wichtige Impulse und setzen zukunftsweisende Projekte in Bewegung. Dies gelingt jedoch nur mit begeisterten Mitstreitern, fundiertem Methodenwissen und einer ausreichenden Finanzierung. Um das bürgerschaftliche Engagement in Westfalen zu stärken, schreibt die Stiftung Westfalen-Initiative zum sechsten Mal den Wettbewerb „WestfalenBeweger“ aus. Preisgelder bis zu 35.000 Euro stehen zur Verfügung. Außerdem können sich die Wettbewerbsteilnehmer in Workshops weiter qualifizieren. Ausführliche Informationen und die Ausschreibungsunterlagen zu diesem Wettbewerb, zu dem noch bis zum 23. März 2018 Beiträge eingereicht werden können, finden Sie hier.

Forschungsvorhaben: Gemeinwohlorientierte Initiativen in der Quartiersentwicklung     
Zahlreiche gemeinwohlorientierte und selbstverwaltete Initiativen engagieren sich für das Zusammenleben in Stadt- und Ortsteilen. Ein aktuelles Forschungsprojekt des BBSR untersucht nun, welche konkrete Bedeutung diese Initiativen für eine sozial, ökonomisch, ökologisch und kulturell nachhaltige Stadtteilentwicklung haben können und welche Rolle die Städtebauförderung bei der Unterstützung dieser Initiativen in Zukunft übernehmen kann. Ausführliche Informationen zu diesem – sicherlich auch für den Stadtumbau in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens sehr relevanten – Forschungsvorhaben finden Sie hier.

Veranstaltung: Rechtsinstrumente der Baulandentwicklung – Regelungen und Maßnahmen des BauGB zur Entwicklung bebauungsfähiger Flächen      
Die Reurbanisierung beherrscht seit einigen Jahren die städtebaulichen und stadtplanerischen Debatten: Während periphere Regionen um jeden Einwohner kämpfen, erfreuen sich die Städte und Metropolen eines stetigen Zuzugs. Trotz der Fokussierung der Stadtplanung und des Städtebaurechts auf die Innenentwicklung kommen die Kommunen kaum mit der Nachfrage nach neuem, innerstädtischem Wohnraum hinterher. Versäumnisse der Vergangenheit, z.B. in der Bodenpolitik, sowie die konstante Bodenwertsteigerung verhindern oftmals eine bedarfsgerechte Entwicklung von Bauland. Vor diesem Hintergrund sollen im Rahmen dieser Tagung die Rechtsinstrumente, die das BauGB der Kommune zur Baulandentwicklung zur Verfügung stellt, untersucht und diskutiert werden. So werden einzelne Phasen der städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme hinsichtlich ihrer praktischen Relevanz für eine erfolgreiche Umsetzung fokussiert dargestellt. Dabei soll auch der Frage nachgegangen werden, inwiefern die Entwicklungsmaßnahme den Erwartungen gerecht werden kann, die mit ihrer konstant zunehmenden Anwendung in der Planungspraxis verbunden werden. Ausführlichere Informationen zum Programm dieser Fachtagung, die am 19. und 20. April 2018 in Berlin stattfinden wird, finden Sie hier.

Veranstaltung: Praxiswerkstatt „Sicherheitsempfinden im Quartier“   
Sicherheit in den eigenen vier Wänden aber auch im Wohnumfeld sind wichtige Voraussetzungen für die Teilhabe am öffentlichen Leben und die Lebensqualität vor Ort. Die Wahrnehmung von Sicherheit und Unsicherheit verschiebt sich jedoch mit zunehmendem Alter. Die Wahrnehmung von Sicherheit im Alter ist vom körperlichen Zustand und der Verletzlichkeit des Menschen abhängig, aber auch von der Wahrnehmung des Wohnumfeldes [dunkle Ecken, unsaubere Plätze] und dem Verhältnis zu den Nachbarn. Auch die Einschätzung Opfer einer Gewalttat zu werden steigt im Alter verhältnismäßig an und entspricht oftmals nicht realen Gefährdung. Unsicherheit im Quartier führt oftmals dazu, dass [ältere] Menschen nicht mehr an der Gesellschaft teilhaben oder zu bestimmten Uhrzeiten das Haus nicht mehr verlassen wollen. Gleichzeitig fehlende Sicherheit in der eigenen Wohnung führt zu einem negativen Einfluss auf die individuelle Lebensqualität.  Da es deshalb von großer Bedeutung ist, dass sich die Menschen in ihren Quartieren und innerhalb ihrer eigenen Wohnung sicher fühlen, widmet sich die Praxiswerkstatt unterschiedlichen Aspekten, die zur Steigerung des Sicherheitsempfindens beitragen können. Dabei werden nicht nur Sicherheitsmaßnahmen für die eigene Wohnung und mögliche Ansprechpartner vorgestellt, sondern auch das Wohnumfeld selbst wird auf „Angsträume“ hin untersucht und gemeinsam soll überlegt werden, wie man diese Orte im Quartier sicherer gestalten kann. Das Anmeldeformular zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Save the Date: 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik     
Das Bundesbauministerium lädt, gemeinsam mit der Bauministerkonferenz der Länder, dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund, schon jetzt zum 12. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik ein, der vom 17. bis 19. September 2018 in Frankfurt am Main stattfinden wird. Auch in diesem Jahr werden auf dem Bundeskongress aktuelle Ansätze und Strategien der Stadtentwicklungspolitik diskutiert und so Ideen für eine gemeinsame nachhaltige und integrierte Entwicklung von städtischen und ländlichen Räumen auf nationaler und europäischer Ebene vorangetrieben. Exkursionen, Rahmenveranstaltungen und eine Projektmesse werden das Kongressprogramm ergänzen. Interessierte sollten diesen Termin bereits jetzt reservieren – Programm und Details zur Anmeldung folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Veröffentlichung: Bauland-Dialog NRW 2018 – beraten, aktivieren, fördern     
40 von 53 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen verzeichnen Einwohnerzuwachs, gleichzeitig fehlt es an geeigneten Flächen für den Wohnungsbau. Experten des Bauministeriums, der NRW.BANK, NRW.URBAN, BEG NRW, des AAV und des Forums Bauland kamen beim Bauland-Dialog NRW in Münster mit rund 200 kommunalen Vertretern zusammen, um unterschiedliche Ansätze der Baulandmobilisierung anhand von konkreten Projekten zu diskutieren. Der Bauland-Dialog NRW 2018 richtete sich an alle, die die Stadtentwicklung in den nordrhein-westfälischen Kommunen gestalten und verantworten. Nun wurden Vorträge, Dokumentationen und ein Kurzfilm zu diesem Bauland-Dialog hier zum Download bereitgestellt.

Veröffentlichung: Beteiligungsverfahren bei umweltrelevanten Vorhaben     
Das Deutsche Institut für Urbanistik [DIFU] hat im Auftrag des Umweltbundesamtes die Beteiligung der Öffentlichkeit in 20 Verfahren zur Planung und Zulassung umweltrelevanter Vorhaben analysiert. Dabei wurde untersucht, wie informelle und formelle Beteiligung verzahnt wurden, welches Rollenverständnis die unterschiedlichen Akteure hatten und welche Ansätze zu einer inklusiven Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern und [Umwelt-]verbänden genutzt wurden. Aus den – teils auch empirisch unterlegten – Erkenntnissen hat das DIFU Handlungsempfehlungen für alle Akteure in den Planungs- und Zulassungsverfahren entwickelt und diese in einer Abschlussveranstaltung mit ca. 120 Fachleuten aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Eine Zusammenfassung des Fachgesprächs und die weitere Verarbeitung der Ergebnisse im Rahmen einer Sonderveröffentlichung stehen hier zum Download für Sie bereit.