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12.04.2010

Städtebauliches Kolloquium der TU Dortmund: Stadt + Kultur
Vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt 2010 beschäftigt sich das Städtebauliche Kolloqium der Technischen Universität Dortmund in diesem Sommer mit Einfluss und Auswirkungen des Faktors Kultur auf die gegenwärtige und zukünftige Stadtentwicklung. In drei Veranstaltungen soll beispielsweise der Frage aus welchem Kontext sich die kulturelle Dynamik der europäischen Städte entwickelt und welche Wirkungen Kultur zukünftig entfalten kann, nachgegangen werden. Die erste Veranstaltung mit dem Titel “Städte als Orte kultureller Produktivität” findet am 27. April in Dortmund statt und setzt sich mit den Rahmenbedingungen und Impulsen, die die Chancen kultureller Produktivität bestimmen, auseinander. Weitere Informationen zu dieser und den weiteren Veranstaltungen des Städtebaulichen Kolloquiums stehen Ihnen hier zur Verfügung.

Kongress zur kooperativen Stadtentwicklung: Stadt, Wirtschaft, Arbeit
Einer integrierten und vorausschauenden Stadtentwicklung kommt, insbesondere angesichts des sich bereits heute abzeichnenden Fachkräftemangels und des Wettbewerbs der Kommunen um junge Neubürger, eine wachsende Bedeutung zu. Für die Kommunen ist es von entscheidender Bedeutung zu wissen, welche Parameter die Unternehmensentscheidungen bei der Standortwahl beeinflussen und welche Bildungs-, Wohn- und Freizeitangebote erforderlich sind, um hochqualifizierte Arbeitnehmer anzuziehen. Die Handlungsspielräume und -möglichkeiten der Kommunen, aber auch die bestehenden Defizite stehen im Mittelpunkt der 5. Bielefelder Stadtentwicklungstage. Der Kongress zur kooperativen Stadtentwicklung, der am 21. und 22. April 2010 in der Bielefelder Stadthalle stattfindet, fokussiert daher unter dem Titel “Stadt, Wirtschaft, Arbeit” auf die genannten Fragestellungen. Das vollständige Programm und weitere Informationen zum Stadtentwicklungskongress finden Sie hier.

Projekt der Woche: Hannover City 2020+ - Diskursives Beteiligungsverfahren zur Innenstadtentwicklung
Eine aktive Beteiligung von Bürgern und verschiedenen Interessensgruppen an Stadtentwicklungsprozessen gestaltet sich mit zunehmender Komplexität der Planungen zunehmend schwieriger. Das Beispiel „Hannover City 2020+“ zeigt einen beispielhaften Weg zur frühzeitigen Beteiligung und Information von Bürgern und relevanten Akteuren an der Erarbeitung eines Innenstadtkonzepts auf. In einem mehrstufigen Verfahren, das verschiedene Auftaktveranstaltungen sowie thematische Foren umfasste, ist es gelungen sowohl Experten über die Durchführung von Expertengesprächen in den Prozess einzubinden, als auch die breite Öffentlichkeit über entsprechende Innenstadtforen zu beteiligen. Auf Grundlage der ermittelten Anforderungen und Wünsche an die Innenstadt wurde ein Wettbewerb zur Erstellung eines Innenstadtkonzepts ausgeschrieben, in dem ebenfalls eine fortlaufende Bürgerbeteiligung erfolgt. Eine ausführliche Darstellung dieses Projekts finden Sie hier.

4. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West: Industrie- und Militärbrachen im Stadtumbau
Eine im vergangenen Jahr von der Bundestransferstelle Stadtumbau West veröffentliche Befragung der Kommunen im Programm Stadtumbau West hat bestätigt, dass der Umgang mit Militär- und Industriebrachen weiterhin eine große Herausforderung für die im Programm aufgenommenen Kommunen darstellt. Vor diesem Hintergrund steht die 4. Transferwerkstatt der Bundestransferstelle Stadtumbau West, die am 11. Mai 2010 in Osnabrück stattfindet, unter dem Motto „Industrie- und Militärbrachen im Stadtumbau: Revitalisieren, Zwischennutzen oder Renaturieren?“ Kommunale Vertreter aus Stadtumbau West-Kommunen werden von ihren Erfahrungen mit der Revitalisierung von Industriebrachen und der Konversion ehemaliger militärischer Gelände berichten. Zudem werden Überblicksreferate wichtige Erkenntnisse aus der nordrhein-westfälischen Revitalisierungspraxis sowie von Projekten aus dem mittel- und osteuropäischen Ausland vermitteln. Die Einladung und das Programm dieser Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.

Regionale Daseinsvorsorge: Leitfaden zur Anpassung der öffentlichen Daseinsvorsorge an den demographischen Wandel
Der demographische Wandel verändert bereits heute in vielen Stadtumbau-Kommunen die Anforderungen an die öffentliche Daseinsvorsorge. Im Zusammenhang mit der Finanzknappheit der öffentlichen Hand kommt der Überprüfung und Anpassung von Angeboten, Leistungsumfängen und Standards der öffentlichen Daseinsvorsorge eine zentrale Rolle bei der Schaffung zukunftsfähiger Strukturen zu. Die Publikation „Regionale Daseinsvorsorgeplanung. Ein Leitfaden zur Anpassung der öffentlichen Daseinsvorsorge an den demographischen Wandel“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung liefert hierfür eine handlungsorientierte Anleitung mit methodischen Hinweisen und organisatorischen Tipps. Als Grundlage wurde in drei Modellregionen die Vorgehensweise einer integrierten, bereichsübergreifenden Daseinsvorsorgeplanung entwickelt und getestet. Der Leitfaden zur Daseinsvorsorgeplanung bietet einen Überblick über die gesammelten Erfahrungen, informiert über die notwendigen Arbeitsschritte und illustriert diese durch konkrete Beispiele. Einen Link zur kostenlosen Bestellung der Publikation finden Sie hier.