News Service Abstandshalter

12.05.2008

Workshop: Gender Mainstreaming. Gute Praxis im Querschnittsziel Gleichstellung von Frauen und Männern im Programm Stadtumbau West
Die Innovationsagentur wird am 4. Juni den Workshop Gender Maintstreaming zusammen mit dem Zentrum Frau in Beruf und Technik anbieten. Bei der Bewältigung der Veränderungsprozesse in unseren Städten mit Hilfe des Programms Stadtumbau West ist auch die Gleichstellung von Mann und Frau ein wesentliches Thema. Im Rahmen des Workshops werden die Ergebnisse der Umfrage zur Umsetzung der Gleichstellung im Stadtumbau NRW berichtet. Renate Schmitt-Hofemann vom Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration wird die Ziele ihres Ressorts erläutern und steht ebenso wie Bettina Vaupel und Gisela Humpert vom Zentrum Frau in Beruf und Technik für anregende Diskussionen zur Verfügung. Gemeinsam können während der Veranstaltung die Perspektiven zur Integration von Gleichstellung im Stadtumbau-Programm entwickelt werden. Ausführliche Informationen bekommen Sie hier im Programm der Veranstaltung.

Ein Stadtquartier für alle Bedürfnisse
Das Konzept des generationenübergreifenden Wohnens ist mittlerweile in den Köpfen vieler Planer angekommen. Im Zuge des demographischen Wandels geht es letztendlich darum, diese Konzepte auch in die Realität umzusetzen. In Gelsenkirchen-Horst bot sich die Möglichkeit auf dem ehemaligen Gelände der Galopprennbahn ein neues Quartier nach den Bedürfnissen von sowohl älteren als auch jüngeren Menschen zu realisieren. Ein bunter Mix aus unterschiedlichen Fassaden, Gestaltungskonzepten und begleitenden Infrastruktureinrichtungen verspricht ein spannendes Zusammenleben im neuen Quartier. Wie sich das Konzept entwickelt hat und was alles genau geplant ist können Sie wie immer im Projekt der Woche hier lesen.

Re-Build this City – Urbane Kultur, Wissensökonomie und kreative Stadtpolitik
Städte sind Laboratorien des wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Wandels. Im Zeichen der Globalisierung werden Kreativität und Wissen zunehmend zur entscheidenden Ressource. KreativarbeiterInnen lassen sich nieder, wo sie ein reichhaltiges kulturelles Angebot, die Möglichkeit sozialen Networkings und vor allem ein Klima der Toleranz und kulturellen Vielfalt vorfinden. Wer mehr als kurzatmige Stadt[teil-]modeerscheinungen, sondern nachhaltige Veränderungsprozesse anstrebt, wird nicht fremde Talente anlocken, sondern die vorhandenen Potenziale besser nutzen. Es geht also darum Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Bevölkerung als Agenten des Wandels kooperativ einzubinden. Der Kongress der Heinrich-Böll-Stiftung Baden-Württemberg e.V. „Re-Bulid this City“ geht den Reibungspunkten zwischen der kreativen Stadt als griffigem Slogan für den Standortwettbewerb und ihrem gesellschaftspolitischen Anspruch auf dem Hintergrund internationaler Erfahrungen nach. Weitere Informationen zur Veranstaltung am 30. und 31. Mai in Frankfurt am Main finden Sie hier.

Städtebaurecht aktuell: Herausforderungen durch Stadtumbau und Innenentwicklung
Stadtumbau und Innenentwicklung sind aktuell und auf absehbare Zeit zentrale Aufgaben im Städtebau. Welche Gestaltungsmöglichkeiten aber auch Fallstricke das städtebaurechtliche Instrumentarium bei der Bewältigung dieser Herausforderungen bietet, wird Gegenstand dieser Seminarveranstaltung vom 2. bis 3. Juni in Berlin sein. Dabei sollen die ersten Erfahrungen bei der Anwendung des neuen Bebauungsplans der Innenentwicklung genauso thematisiert werden, wie die Frage der Sicherung und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche und damit einer Versorgungsstruktur, die auch die Interessen der weniger mobilen Bevölkerungsteile berücksichtigt. Ein weiteres Thema soll das Instrumentarium des Stadtumbaus sein. Wichtiges Element der Veranstaltung wird auch der kompetente Blick auf die Entwicklung der Rechtsprechung zum Städtebaurecht sowie auf die gesetzgeberischen Aktivitäten sein. Weitere Details zur Veranstaltung des Difu bekommen Sie hier.

7. Forum Wohnungswirtschaft „Zukunftssicheres Wohnen – Wohntrends 2020“
Auch in seinem 7. Forum Wohnungswirtschaft am 3. und 4. Juni 2008 in Bitburg greift der VdW Rheinland Westfalen wieder ein Zukunftsthema für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft auf. Die im Jahr 2001 von InWIS Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung an der Ruhr-Universität Bochum im Auftrage des VdW Rheinland Westfalen erstellte Studie „Zukunft des Wohnens – Perspektiven für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft im Rheinland und Westfalen“ war für die Wohnungsunternehmen eine wichtige Grundlage, sich auf die demographische Entwicklung einzustellen und sich neu zu positionieren. Sieben Jahre später ist es an der Zeit, Veränderungen auf den Märkten nachzugehen und Handlungserfordernisse zu überprüfen. Neuere demographische und wirtschaftsstrukturelle Entwicklungen werfen die Frage nach künftigen Trends für die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft wieder auf. Im 7. Forum Wohnungswirtschaft wird deshalb der Frage „Wohntrends 2020 – Wie sehen sie aus?“ nachgegangen. Dazu werden aktuelle Ergebnisse einer bundesweiten Untersuchung vorgestellt. Der Fokus richtet sich dabei auf das Wohnen und Leben in Nordrhein- Westfalen und Rheinland-Pfalz. Mit Experten aus Wissenschaft und Praxis werden absehbare Wohntrends bis 2020 unter dem Aspekt ihrer aktiven Gestaltung erörtert. Beispiele für vorausschauende „good practice“ aus der Wohnungswirtschaft und Bausteine für Handlungskonzepte runden das 7. Forum Wohnungswirtschaft ab, das von einer Fachmesse und einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet wird. Weitere Details finden Sie hier.

6. Wohnprojektetag NRW „Wohnprojekte – Arbeiten in Netzwerken“
Netzwerke – sie verknüpfen, fangen auf, leiten weiter. Dabei sind Wohnprojekte selbst bereits kleine Netzwerke unterschiedlicher Menschen mit besonderen Fähigkeiten und Persönlichkeiten. Schnell wird bei der Entwicklung eines Wohnprojektes deutlich, dass diese Form der Zusammenarbeit strukturiert, vernetzt und koordiniert werden muss, um Projekte zielgerichtet umzusetzen. Das Thema „Wohnprojekte – Arbeiten in Netzwerken“ ist vor dem Hintergrund, dass sich immer mehr Netzwerke erfolgreich bilden, für alle Wohnprojekte und interessierte Personen ein sehr wichtiger Aspekt. Der 6. Wohnprojektetag in NRW will beispielhaft aufzeigen, welche Netzwerke es im Themenfeld "Wohnprojekte" gibt und wie sie arbeiten. Veranstaltet wird der Wohnprojektetag NRW wie in den vergangenen Jahren von einem Förderkreis aus WohnBund-Beratung NRW, Bochum; Stiftung Trias, Hattingen; GLS Bank, Bochum und dem Bundesverein zur Förderung des Genossenschaftsgedankens, Berlin. Weiterführende Informationen zur Veranstaltung am 6. Juni in Gelsenkirchen bekommen Sie hier.

Buchtipp: Demographischer Wandel in Deutschland. Die lokale und regionale Perspektive
Obwohl das Phänomen des demographischen Wandels recht detailliert aufgearbeitet wurde, gibt es bezüglich der „greifbaren“, lokalen Auswirkungen bislang weder nennenswerte Erfahrungen noch ausreichend fundierte Prognosen oder hinreichend begründete Szenarien. So besteht trotz intensiver Beschäftigung mit dem Thema Unsicherheit darüber, welche konkreten Planungen und unmittelbaren Maßnahmen erforderlich sind, um der Problematik angemessen entgegenzutreten. In den Beiträgen des Bandes werden aktuelle Erkenntnisse zum demographischen Wandel im lokalen oder regionalen Kontext aus dem Blickwinkel von Geographie, Raumplanung, Soziologie, Politikwissenschaft und Ökonomie vorgestellt. Das Buch von Michael Horn, Bernhard Köppen [Hrsg.] mit dem Titel „Demographischer Wandel in Deutschland. Die lokale und regionale Perspektive“ finden Sie im Logos Verlag unter der ISBN 978-3-8325-1789-2 Es kostet 29€.