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12.09.2011

Ab in die Mitte! Die City-Offensive NRW" – Ausschreibung 2012
Unter dem Motto „freiRaum“ ruft die City-Offensive auch in diesem Jahr wieder alle Kommunen in NRW auf, gemeinsam vor Ort Projekte und Prozesse zu initiieren, mit deren Hilfe die Entwicklung von städtischen Zentren und Ortskernen unterstützt und mit neuen Impulsen versehen werden kann. Freie Räume in der Innenstadt können dabei Park- und Grünflächen, Baulücken, Brachflächen, aber auch [Laden-]Leerstände sein. Darüber hinaus wird im Rahmen dieses Wettbewerbs ein Freiraum auch als Synonym eines Spielraums zur Schaffung vielfältiger neuer Chancen- und Nutzungen verstanden. Freie Räume in der Innenstadt sind für die Stadtentwicklung Herausforderung und Chance zugleich. Park- und Grünflächen stellen potenzielle Oasen der Ruhe und Erholung für die Menschen dar. Baulücken, Brachflächen und „Unorte“ bieten einerseits die Chance, sie architektonisch zu beseitigen bzw. zu schließen oder sie andererseits im oben genannten Sinn eines Ruheraums umzuwandeln. Städte, die sich an diesem Wettbewerb beteiligen wollen, sind aufgefordert, die vorhandenen Freiräume aller möglichen Arten in ihren Innenstädten auszuloten und mit Leben zu füllen bzw. neue Freiräume zu entdecken. Alle weiteren Informationen zu diesem Wettbewerb, in dessen Rahmen bis zum 10. November 2011 Bewerbungen eingereicht werden können, finden Sie hier.

Projektaufruf: Orte der Integration im Quartier
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung [BBSR] hat im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] einen Projektaufruf zum Thema „Orte der Integration im Quartier“ veröffentlicht. Das Thema Migration und Integration hat seit geraumer Zeit sowohl in der Fachdiskussion als auch in der Politik einen äußerst hohen Stellenwert. Dabei wird Integration als eine bundes-, länder- und kommunalpolitisch vordringlich zu lösende Aufgabe angesehen. Erfolge und Misserfolge in diesem Bereich wirken sich auch unmittelbar auf die Stabilität kleinräumiger Stadtteilstrukturen aus. Um das Ziel der Integration und des sozialräumlichen Zusammenhalts von Migrantinnen und Migranten sowie Einheimischen zu befördern, bedarf es tragfähiger Konzepte und Maßnahmen auf Bundes-, Landes- und vor allem auch auf kommunaler Ebene, wo sich entscheidet, ob Integration gelingt. Im ExWoSt-Forschungsfeld geht es konkret um den Zusammenhang zwischen Integration, Bildung und gebautem Lebensumfeld. Ziel ist es, mit "Orten der Integration" im Stadtteil die Lebens- und Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen, aber auch den Zusammenhalt zwischen den Generationen und Nachbarschaften nachhaltig zu verbessern und damit eine wesentliche Voraussetzung für den Integrationserfolg zu leisten. Gegenstand der Modellvorhaben ist die Entwicklung von verschiedenen "Orten der Integration" im Quartier mit dem Ziel der Konzeption, Vorbereitung und Durchführung von Integrationsmaßnahmen auf Stadtteilebene. Durch eine Bündelung von Angeboten formaler und nonformaler Bildung in Wohnungsnähe sollen zentrale Bildungs- und Gemeinschaftseinrichtungen zu "Orten der Integration" für alle Generationen qualifiziert werden. Alle weiteren Informationen zu diesem Projektaufruf, in dessen Rahmen bis zum 5. Oktober 2011 Bewerbungen eingereicht werden können, finden Sie hier.

Wettbewerb: Partizipations-Award des BVkE – „...ich bin dabei“
Der Bundesverband katholischer Einrichtungen und Dienste der Erziehungshilfe e. V. [BVkE] will die Beteiligungsrechte verfestigen und ermutigen, das Recht auf Beteiligung für Kinder und Jugendliche umzusetzen. Um das Ziel zu erreichen, dass Kinder und Jugendliche aktiv bei der Veränderung ihrer Lebenssituation mitwirken können, hat der BVkE nun einen Wettbewerb augeschrieben, der Kinder und Jugendliche, aber auch Einrichtungen und Dienste ermutigen soll, sich für einen so genannten Partizipations-Award zu bewerben. Alle Einrichtungen und Dienste des BVkE, die die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen sowie derer Eltern in ihrer konzeptionellen und alltäglichen Arbeit umsetzen, sind eingeladen, sich um den Award zu bewerben. Die Bewerbung richtet sich auch ausdrücklich an Einrichtungen und Dienste, die Projekte/ Konzepte zumThema Beteiligung planen oder bereits mit der Planung begonnen haben und sich damit noch aktuell in der Umsetzungsphase ihrer Ziele befinden. Kinder und Jugendliche sollen in das Bewerbungsverfahren miteinbezogen werden. Direkt bewerben können sich auch Kinder und Jugendliche bzw. Gruppen aus den Einrichtungen und Diensten. Das Projekt zur Stärkung von Partizipation in der Einrichtung/ des Dienstes muss schriftlich dokumentiert werden. Es sollte einen konzeptionellen Teil enthalten, aus dem die Ziele hervorgehen. Außerdem sollten in einem zweiten Teil Informationen zur bereits erfolgten bzw. geplanten Umsetzung vorgestellt werden. Alle weiteren Informationen zu diesem Wettbewerb, in dessen Rahmen bis zum 1. November 2011 Beiträge eingereicht werden können, finden Sie hier.

Projekt der Woche: BONUS-Markt Dettingen
Mit dem Konzept der so genannten BONUS-Märkte wird die Nahversorgung im ländlichen Raum ebenso wie die örtliche Ausbildungs- und Beschäftigungssituation verbessert. Es handelt sich hierbei um ein gemeinnütziges Konzept, das insbesondere darauf ausgerichtet ist, Langzeitarbeitslose und Personen mit Schwierigkeiten auf dem regulären Arbeitsmarkt in eine dauerhafte Beschäftigung zu begleiten. Darüber hinaus werden durch das Marktkonzept bestehende Versorgungslücken geschlossen und periphere Standorte im ländlichen Raum gestärkt. Mit der Eröffnung des 15. BONUS -Markt im Jahr 2006 in der bei Stuttgart gelegenen Gemeinde Dettingen konnte die Übernahme eines kleinen Supermarktes erfolgreich abgewickelt und somit die Nahversorgung der Bevölkerung in der Region gesichert werden. Wie genau das funktioniert und welche Angebote der BONUS-Markt in Dettingen bereit hält kann hier nachgelesen werden.

Politikberatung in der Raum- und Stadtentwicklung
Die aktuelle Ausgabe der BBSR Veröffentlichungsreihe „Informationen zur Raumentwicklung“ stellt die Frage: Wie stark sind Politik und Wissenschaft in der Stadt- und Raumentwicklung vernetzt und was heißt Politikberatung in diesem Arbeitsfeld konkret? Das Heft befragt dazu sowohl die Politik als auch die einschlägigen Institutionen raumwissenschaftlicher Politikberatung. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Ressortforschung mit ihrer engen institutionellen Bindung an die Politik. Als besonderes Beispiel wird hier die Politikberatung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) untersucht. Dabei werden die vielen Facetten der Arbeit des BBSR zwischen wissenschaftsbasierter Dienstleistung, Ad-hoc-Expertisen und eigenständiger Vorlaufforschung für die Raumordnungs- und Städtebaupolitik detailliert beleuchtet und anschließend auch bewertet. Bezugsinformationen zu der aktuellen Veröffentlichung erhalten Sie hier.

Kongress: Stadtumbau West – Ergebnisse der Evaluierung
Im letzten Jahr hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] einen Auftrag zur Evaluierung der bisherigen Erfahrungen mit dem Programm Stadtumbau West vergeben, um festzustellen, inwieweit sich dieses Bund-Länder-Programm bei der Bewältigung des strukturellen Wandels und der damit verbundenen Funktionsverluste bewährt hat und wo es ggf. Anpassungsbedarfe gibt. Die nunmehr vorliegenden Ergebnisse dieser Evaluierung sollen im Rahmen des Kongresses „Stadtumbau West: Motor des Strukturwandels – Ergebnisse der Evaluierung“, der am 3. November in Berlin stattfindet, vorgestellt werden. Nach der Vorstellung der Evaluierungsergebnisse und Reflektierung der begleitenden Lenkungsgruppe werden Einblicke in die facettenreiche kommunale Praxis des Programms Stadtumbau West gewährt und erste Bewertungen aus bundes- und landespolitischer Sicht vorgenommen. Das Programm zu diesem Kongress, über dessen Inhalte und Ergebnisse die Innovationsagentur Stadtumbau NRW in einer Reportage berichten wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

BIWAQ: Gemeinsam neue Perspektiven schaffen – Auftakt- und Zwischenbilanzkongress
Auch das Programm „Bildung, Wirtschaft, Arbeit [BIWAQ]“ zieht im Rahmen eines Kongresses Zwischenbilanz. Mit diesem ESF-Bundesprogramm werden städtebauliche Investitionen innerhalb des Städtebauförderungsprogramms "Soziale Stadt" durch ar- beitsmarktpolitische Maßnahmen ergänzt. Anfang 2011 wurde die 2. Förderrunde BIWAQ mit dem neuen Handlungsfeld „Quartiersarbeit“ eingeläutet. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung lädt nun Wissenschaft, Praxis, Politik und Fachöffentlichkeit zum Dialog ein. Es werden Ergebnisse der 1. Förderrunde vorgestellt und die Weiterentwicklung des Programms diskutiert. Der Kongress ermöglicht den Erfahrungsaustausch zwischen "Städtebauförderern" und BIWAQ-Projektträgern sowie einen breiten öffentlichen Diskurs. Vorgestellt werden Projekte, die die zentralen Inhalte von BIWAQ verdeutlichen und die praktische Umsetzung des Programms beispielhaft veranschaulichen. Das Programm zu diesem Kongress, der am 26. September in Berlin stattfinden wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.