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12.11.2012

Remscheid: DOC-Eröffnung möglicherweise nun in Lennep
Kommt das Designer-Outlet-Center [DOC] nun nach Lennep? Im Rahmen der Expo-Real waren die Stadt Remscheid und der Investor McArthur Glen ins Gespräch gekommen und nun bestehen Bestrebungen, das DOC in Lennep anzusiedeln. Damit eröffnet sich für beide Seiten eine neue Option, nachdem der geplante Standort an der Blume durch die Ablehnung der Änderung des Regionalplans gescheitert war. Bevor das Großprojekt jedoch realisiert werden kann, muss die Stadt jetzt zunächst ein Verkehrsgutachten erstellen lassen. Dabei muss geprüft werden, ob die bestehende Infrastruktur ausreichend ist und wie hoch die Lärmbelästigung für die umliegende Wohnbebauung in Lennep sein würde. Zudem muss die Stadt einen Platz für eine neue Sportstätte finden, denn für das DOC müsste das Stadion weichen. Dennoch ist Chef-Stadtplaner Gerd Sonnenschein optimistisch, dass das Projekt nun doch in Remscheid realisiert werden kann. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Gelsenkirchen: Neue Pläne für das Karstadt-Gebäude in Buer
Der von der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen herausgegebene „Handelsreport Gelsenkirchen 2012“ zeichnet für das „Stadtteilzentrum Buer“ ein durchaus positives Bild. Laut Bericht verfügt Buer über „ein besonderes Flair“ und eine „eigene Identität, die von den Bueranern selbstbewusst vertreten wird“. Doch daneben zeigen sich auch Entwicklungspotenziale, insbesondere für das Karstadt-Gebäude. Peter Schnepper, Leitender IHK-Geschäftsführer, kann sich vorstellen, dass es neben einer Nutzung des Erdgeschosses durch Einzelhandel in den oberen Geschossen durchaus Potenzial für eine Nutzung durch Dienstleistungsbetriebe sowie Wohnen gibt. Damit würde der Innenstadtbereich noch einmal eine deutliche Aufwertung erfahren. Weiteres dazu finden Sie hier.

Innenstadt Brilon: Wirtschaftsförderer erläutert Konzepte gegen Leerstand
Der Leerstand in der Briloner Innenstadt ist nicht mehr zu übersehen – bereits über 20 Ladenlokale stehen mittlerweile leer und die Gefahr einer langfristigen Abwärtsspirale für den Standort Innenstadt nimmt zu. Im Interview erläutert Wirtschaftsförderer Oliver Dülme, wie die Stadt diese Entwicklung einschätzt. Dabei betont er, dass die Innenstadt das Aushängeschild Brilons in einer 1A-Lage ist und gemeinsam mit den Akteuren vor Ort intensiv daran gearbeitet wird, die Leerstände nicht zu einem dauerhaften Problem werden zu lassen. Für die peripheren Lagen sei die Situation dagegen schwieriger. Insgesamt seien die Rahmenbedingungen in Brilon nach wie vor positiv und die Stadt verfüge nach Winterberg über die höchste Kaufkraft im Hochsauerlandkreis. Zudem plane die Stadt, durch die Aufwertung der Verbindung zwischen Fußgängerzone und den Arkaden, diese als Frequenzbringer auch für den Innenstadtbereich stärker zu integrieren. Das vollständige Interview finden Sie hier.

Grevenbroich: Plakate werten leerstehende Ladenlokale auf
Das Konzept hat Rüdiger Bohn bereits erfolgreich in den "Düsseldorf Arcaden" in Bilk oder im "Rheinpark-Center" in Neuss umgesetzt. Nun sind die Ergebnisse auch in der Innenstadt Grevenbroichs sichtbar: plakatierte und verklebte Leerstände. Die Aufwertungsmaßnahme leerstehender Ladenlokale ist dabei gleichzeitig eine effektive Werbemaßnahme. So ziert die Glasfassade eines ehemaligen Textil- und Schuhgeschäftes nun eine großflächige Werbefolie eines Brillenfachgeschäftes in Grevenbroich. So ergänzen sich optische Aufwertung und Werbung an exponierter Stelle ideal. Der Erfolg scheint dem Konzept recht zu geben, denn für mehrere Ladenlokale in der Innenstadt konnten Nachmieter gefunden werden und die Stadt plant nun eine Ausweitung des Konzeptes auf andere Standorte Grevenbroichs. Und Peter Müdders? Der zeigt sich ebenfalls zufrieden: "Wenn nur fünf Prozent der Kunden kommen, denen das Plakat aufgefallen ist, hat es sich gelohnt." Nähere Informationen zu diesem Ansatz finden Sie hier.

Neues City-Management für den Innenstadtbereich von Wülfrath
Als Duo wollen Daniela Becker und Aylin Meier zukünftig den Innenstadtbereich Wülfraths stärken und Ansprechpartner vor Ort für Einzelhändler, Immobilienbesitzer und Kunden sein. Diese können sich zukünftig unter anderem zu Fragen der Nach- und Zwischennutzung ihrer Immobilie beraten lassen und erhalten Unterstützung bei der Suche nach neuen Mietern. In der vergangenen Woche wurde das Büro der City-Manager in der Innenstadt Wülfraths eröffnet, wo auf das Duo keine leichte Aufgabe wartet. Aufgrund der starken Konkurrenzsituation im Umland sollen nun vorhandenen Kräfte gebündelt werden, um die Innenstadt weiterzuentwickeln. Unter anderem ist es Ziel der City-Manager, sich in ein Netzwerk mit der Wirtschaftsförderung der Stadt und der Interessengemeinschaft „Wülfrath pro e.V.“ zu integrieren. Auch die Einführung einheitlicher Öffnungszeiten des Einzelhandels im Innenstadtbereich soll den Standort stärken. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Abrissarbeiten im Mendener Innenstadtbereich haben begonnen
Mit dem Beginn der Abrissarbeiten im Innenstadtbereich Mendens in der Wilhelmstraße weicht ein traditionsreiches Gebäude: der ehemalige Sitz der Firma Driesch. Doch damit kündigt sich gleichzeitig ein wichtiger Neubeginn in diesem Bereich an: zukünftig soll hier ein neues Wohn- und Geschäftshaus entstehen – mit 17 Wohnungen und umfangreichen Büroflächen. Noch sind die genauen Pläne des Hauses mit der Fassadenansicht nicht öffentlich, dennoch gibt es bereits jetzt zahlreiche Anfragen für die neuen Wohnungen. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass die Wohnungen barrierefrei gestaltet werden und somit die Wilhelmstraße um ein modernes und attraktives Wohnangebot bereichern. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Gewoge Kleve plant millionenschweres Wohnprojekt
Noch bietet die Küpperstraße in Kleve einen eher tristen Anblick. Zwar sind Teilbereiche durch die „Gewoge Wohnungsgesellschaft für den Kreis Kleve“ bereits modernisiert worden, weite Teile der Straße sind jedoch noch von Leerstand gekennzeichnet und in einem schlechten Bauzustand. Dies soll sich nun allerdings grundlegend ändern, denn die Gewoge plant hier einen Abriss der alten Gebäude und den Neubau von fünf Mehrfamilienhäusern und zwei Reihenhausgruppen. Der gesamte Bereich soll dann eine moderne und attraktive Wohnsiedlung bilden. Dazu werden die Wohnungen auf aktuelle Wohnbedürfnisse zugeschnitten – sowohl Kleinstwohnungen für Studenten und ältere Menschen als auch Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen, die aktuellen energetischen Standards entsprechen, sind in Planung. Darüber hinaus sollen großzügige Grünflächen das Gebiet auflockern. Ausführlichere Informationen zu diesem ambitionierten Projekt finden Sie hier.

Hilden: Barrierefreie Wohnungen mit Caritas-Servicepunkt erweisen sich als voller Erfolg
In nur zwei Jahren sind nahe des Hildener Rathauses in zentraler Lage knapp 50 barrierefreie Eigentumswohnungen entstanden. Wie hoch die Nachfrage nach solchen Wohnungen ist, zeigt sich am Beispiel der „Itter-Residenz“ in Hilden: sämtliche Wohnungen sind bereits verkauft oder vermietet. Zusätzlich zu der Top-Lage und der barrierefreien Gestaltung sorgt ein Caritas-Servicepunkt mit Beratungsangeboten und altersgerechten Gemeinschaftsveranstaltungen für eine hohe Attraktivität der Wohnungen. Interessant an dem Wohnkonzept: Das Einzugs-Mindestalter beträgt 55 Jahre, womit die Zielgruppe eindeutig definiert ist. Letztlich mitentscheidend für den Erfolg des Projektes ist jedoch auch das gute Preis-Leistungs-Verhältnis dieses neuen Wohnangebotes. Näheres dazu finden Sie hier.

Projekt der Woche: Modellhafte Hochhaussanierung in Freiburg Weingarten West
Mit dem Projekt „Modellhafte Stadtquartiersanierung Freiburg Weingarten West“ hat die Stadt Freiburg gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und dem „badenova WÄRMEPLUS“ die Passivhaus-Sanierung eines 16-geschossigen Wohnhauses mit der Planung und Umsetzung einer energetischen Stadtteilsanierung unter Einbeziehung der Versorgungsinfrastruktur verknüpft. Dabei konnte die Stadt Freiburg ihrem Ruf als eine der weltweit führenden Städte im Bereich des Klimaschutzes gerecht werden und im Rahmen der energetischen Sanierung des in den 1960er Jahren erbauten Gebäudes in der Bugginger Straße 50 mit etwa 100 Wohnungen, das weltweit erste Hochhaus nach Passivhaus-Standard realisieren. Ausführliche Informationen zu diesem bemerkenswerten Projekt finden Sie hier.