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13.03.2017

Stadtumbau Leverkusen: Ein grüner Treffpunkt für die Bahnstadt-West  
Nachdem die neue bahnstadt opladen GmbH sehr erfolgreich in die Vermarktung der neuen Wohnbauflächen im westlichen Teil der „Neuen Bahnstadt“ eingestiegen ist, wird dieser neue Stadtteil nun auch durch eine anspruchsvolle Freiraumplanung aufgewertet: Die "greenbox"-Landschaftsarchitekten aus Köln sind die Sieger des Werkstattverfahrens "Grün, Parks und Plätze" für die "Bahnstadt-West" und haben nun öffentlich ihre Pläne zur Diskussion gestellt. Zunächst soll in der Nähe der zurückgebauten Rampe ein "Brückenpark" als grünes und ruhiges „Refugium“ in zentraler Lage entstehen. Ausführlichere Informationen zu diesen neuen Plänen in der „Neuen Bahnstadt Opladen“ finden Sie hier.  

Stadtumbau Bergneustadt: Der neue Hackenberg entsteht mit einem hohen Maß an privaten Investitionen  
Dreieinhalb Jahre ist es her, dass Bergneustadt den Förderbescheid für den Umbau des Stadtteils Hackenberg bekam. Vieles hat sich seitdem schon zum Positiven verändert. Das „Grüne Band“ entlang des Leienbachs ist fertig, der Grundschul-Schulhof, der Breslauer Platz, neue Spielflächen, der Beachvolleyballplatz, die Strecke für Mountainbikes und vieles mehr. Wichtig, weil Voraussetzung, dass das Land überhaupt den Stadtumbau mit 80 Prozent fördert, sind private Investitionen. Hier ist die Gemeinnützigen Wohnungsbau- und Siedlungsgenossenschaft [GeWoSie] als Initiatorin des Stadtumbauprojektes mit dem Abriss des ersten achtstöckigen Wohnhauses an der Hohle Straße ebenso in Vorleistung getreten wie mit der energetischen Sanierung und Modernisierung ihrer Wohnhäuser an der Liegnitzer Straße. Die Eigentümer des Einkaufszentrums an der Breslauer Straße beteiligten sich mit einer Fassadenerneuerung. In einem nächsten Schritt müssen nun 100 Familien umgesiedelt werden, um drei weitere problematische Wohnblocks vom Markt zu nehmen. Informationen zu diesem sehr erfolgreichen und ambitionierten Stadtumbauprojekt haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Wohnen in NRW: Landeswettbewerb „Neues urbanes Wohnen – Ein zu Hause für Alle“ 
Große Freude bei Preisträgern und Ausrichtern im Landeswettbewerb NRW 2016. Die Pläne für mehrere 100 neue Wohnungen in Bonn und Düsseldorf wurden am 2. März im Düsseldorfer Malkasten ausgezeichnet. Die Aufgabe des Wettbewerbs zum neuen urbanen Wohnen, der vom Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes NRW [MBWSV NRW] in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgelobt worden war, bestand darin, für zwei Grundstücke in Bonn und in Düsseldorf städtebaulich hochwertige Lösungen für innerstädtische Nachverdichtungen zu entwickeln. Ausführlichere Informationen zu den Siegerentwürfen finden Sie hier.

Stadtumbau Hessen: Klimaschutz und Klimanpassung im Fokus des Stadtumbaus      
Für das Jahr 2017 sind weitere Neuaufnahmen im Städtebauförderungsprogramm „Stadtumbau in Hessen“ vorgesehen, das einen klaren Fokus nun auch auf das Handlungsfeld „Stadtklima“ legt. Ziel des Programms ist es, städtebauliche Maßnahmen zu Klimaschutz, Klimaanpassung sowie zur Anpassung an demographische und wirtschaftsstrukturelle Veränderungen in einem integrierten Ansatz zu vereinen. Während des zehnjährigen Förderzeitraums sollen Kommunen unter anderem in die Lage versetzt werden, sich auf die Folgen des Klimawandels vor Ort einzustellen. Dabei gilt es, Stadt- und Siedlungsstrukturen baulich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Hierbei spielen Wasser- und Grünflächen, die so genannte grüne und blaue Infrastruktur, für die Kühlung von Quartieren und Steigerung der Lebensqualität eine entscheidende Rolle. Ausführlichere Informationen zu diesem sehr interessanten und zukunftsweisenden hessischen Stadtumbauprogramm finden Sie hier

Städtebauförderung: Nationale Projekte des Städtebaus 2017     
In diesem Jahr liegen die Schwerpunkte der Nationalen Projekte des Städtebaus auf dem demographiegerechte und barrierefreien Umbau der Städte und Gemeinden, Maßnahmen zur Konversion von Militärflächen und städtebaulichen Kooperationen. Auf den Projektaufruf 2017 sind 90 Projektskizzen von Städten und Gemeinden mit einem beantragten Bundeszuschuss von rund 316 Millionen Euro eingegangen. Eine interdisziplinär besetzte Expertenjury unter Vorsitz des Parlamentarischen Staatssekretärs Florian Pronold hat sich für die Förderung von 24 Projekten in ganz Deutschland ausgesprochen. Dieser Empfehlung ist Bundesbauministerin Hendricks nun gefolgt. Erste Maßnahmen können damit bereits vor dem Sommer beginnen. Ausführliche Informationen zu den ausgewählten Projekten, darunter auch drei in Nordrhein-Westfalen, finden Sie hier.

Quartiersakademie NRW:  Bürger und zivilgesellschaftliches Engagement in Stadt und Land      
Die „Quartiersakademie NRW“ hat eine weitere Veranstaltung angekündigt. Sie widmet sich dem Thema „Zivilgesellschaftliches Engagement in Stadt und Land – Akteure, Ansprache, Verfahren“ und stellt Projekte und Erfolge bürgerschaftlicher und ehrenamtlicher Initiativen in den Mittelpunkt der Präsentationen und Diskussionen. Das Programm zu dieser Veranstaltung, die am 26. April 2017 in Kirchhundem-Heinsberg stattfinden wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Symposium Stadtmarketing – „Wohnst du noch oder lebst du schon?“     
Die Städte in Nordrhein-Westfalen stehen im Wettbewerb um Einwohner, Kaufkraft und Arbeitsplätze. Für das Stadtmarketing ist die Suche nach „Alleinstellungsmerkmalen“, welche die eigene Stadt von anderen Städten unterscheiden, von essentieller Bedeutung. Dies gilt in besonderem Maße, wenn die Kommune gleichzeitig als touristische Destination auftritt. Die Ansprüche und Aufgaben des Stadtmarketings verändern sich kontinuierlich und deshalb sollen auf diesem Symposium verschiedene Konzepte des Stadtmarketings in den Blick genommen werden, um verschiedene Aspekte der Prozessgestaltung wie Strategieentwicklung, Maßnahmenplanung und Erfolgskontrolle aufzuzeigen. Dieses und weitere Themen werden ausgewiesene Experten aus Wissenschaft und Praxis im Rahmen eines Symposiums erörtern, das am 28. März 2017 in Hagen stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zu dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Veranstaltung: Stadt entwickeln – eine Überforderung       
»Integriert« müsse man die Städte planen und entwickeln – heißt es schon lange. Und alle Förderrichtlinien von den Bundesländern aufwärts bis zur EU unterstreichen das. Aber was heißt das? Akteurs-, ressort-, maßnahmen- und raumübergreifend müsse man denken und handeln – lautet die Antwort. Aber wer ist in der Lage, das zu leisten? Wie soll das gehen? Ist »Stadtentwicklung« als Aufgabe und Berufsfeld also von Anfang an eine Überforderung? Diesen Fragen geht eine Veranstaltung nach, die am 11. Mai 2017 im Gästehaus der RWTH Aachen organisiert wird. Den Programmflyer zu dieser Veranstaltung haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Aktive Stadt- und Ortsteilzentren: Aktualisierte Programmstrategie vorgelegt
Das Städtebauförderprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ wurde Ende 2008 eingeführt. Beim Start des Programms hat der Bund mit den Ländern und den kommunalen Spitzenverbänden die Ausgangslage, die Problemstellung, die Ziele und die Instrumente für die Umsetzung des Zentrenprogramms intensiv diskutiert und eine gemeinsame Programmstrategie vereinbart. Sie bietet eine programmatische Orientierung für die Umsetzung der Fördervorhaben. Auf Basis der Zwischenevaluierung des Zentrenprogramms wurde die Programmstrategie in einigen Fakten aktualisiert und die Broschüre „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren. Programmstrategie zum Zentrenprogramm der Städtebauförderung“ neu aufgelegt. Diese neue Veröffentlichung steht nun hier zum Download für Sie bereit.