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13.05.2013

Stadtumbau Werdohl: Startschuss zur Gestaltung der quartiersbezogenen Freizeitfläche in Ütterlingsen im Juni
Gemeinsam hatten die Stadt Werdohl, Akteure aus dem Werdohler Stadtteil Ütterlingsen und die Innovationsagentur Stadtumbau NRW im vergangenen Jahr in einem umfangreichen Beteiligungsprozess Ideen zur Umgestaltung eines Schulhofs zu einer quartiersbezogenen Freizeitfläche in Ütterlingsen erarbeitet. Die zahlreichen kreativen Ideen und Vorschläge dienten dem Dortmunder Büro „Stadtkinder“ als Grundlage für ein qualitätvolles Umgestaltungskonzept, das die Bedarfe aller Akteure berücksichtigt. So wird nicht nur der Schulhof der Ütterlingser Grundschule umfassend umgestaltet und die Kinder können sich auf zahlreiche neue Spielgeräte, einen Schulgarten und ein „grünes Klassenzimmer“ freuen. Auch die Bewohner Ütterlingsens – ob jung oder alt – bekommen eine komplett neu gestaltete quartiersbezogene Freizeitfläche, mit bequemen Sitzmöglichkeiten und einem Kletterhügel. Und schließlich können sich die Jugendlichen des angrenzenden Jugendtreffs „Schrottkeller“ auf einen neuen Spiel- und Freizeitbereich freuen. Ab Juni sollen die Umbaumaßnahmen über die Sommerferien zügig durchgeführt werden, um den Schulbetrieb so wenig wie möglich zu stören. Weitere Informationen zu dieser neuen Ütterlingser Freizeitfläche finden Sie hier.

Stadtumbau Siegen: Grünzug für alle Generationen im Quartier Hüttenstraße
Die Umgestaltung von Freiflächen in unmittelbarer Umgebung von Schulen zu quartiersbezogenen Freizeitflächen scheint verstärkt zu einem Trend des Stadtumbaus West zu avancieren. So wird auch der bislang hochverdichtete und asphaltierte Bereich um die Marienschule im Stadtumbau West Gebiet Siegen-Geisweid zum „Grünzug Quartier Hüttenstraße“ umgestaltet. Auch hier wurde im vergangenen Jahr ein engagiertes Beteiligungsverfahren mit Unterstützung durch die Innovationsagentur Stadtumbau NRW durchgeführt. Der neue Grünzug, der viele der dabei gewonnenen Ideen aufgreift, wird zukünftig allen Bewohnergruppen im Quartier zugänglich sein – das Gestaltungskonzept ist bewusst generationenübergreifend ausgerichtet. Die jungen Geisweider aus dem angrenzenden Kinder- und Jugendtreff können sich auf spannende Freizeitflächen freuen, während für ältere Bürger aus dem Quartier auf den neu gestalteten 6.500 Quadratmetern Erholungsbereiche mit Sitzgelegenheiten und großzügigen Grünflächen angelegt werden. Weitere Informationen zu diesem Siegener Stadtumbauprojekt finden Sie hier.

Stadtumbau Bielefeld: Die Skateranlage am Kesselbrink sorgt bereits jetzt für Folgeinvestitionen
Eines der großen Prestige-Projekte des Stadtumbaus in Bielefeld, der Bau der größten Skateranlage Europas auf dem Kesselbrink, sorgt bereits vor der Eröffnung für eine Belebung der lokalen Ökonomie. Ein Skater-Shop und eine Skater-Kneipe am Rande des Kesselbrink haben bereits eröffnet und zwei Bielefelder Jungunternehmer planen darüber hinaus, einen Getränkeausschank auf dem Platz zu etablieren, um die Skater mit Saft, isotonischen Getränken und Müsli-Riegeln zu versorgen. Das Kesselbrink-Projekt zeigt damit beispielhaft, wie im Zuge einer Umgestaltung nicht nur eine optische Aufwertung und eine bessere Nutzbarkeit von Stadträumen gelingen, sondern auch eine strukturelle Stärkung eines Quartiers erreicht werden kann. Weitere Informationen zu diesem Prestige-Projekt auf dem Kesselbrink finden Sie hier.

Stadtumbau Altena: Erfolgreiche Vermarktung des Burgaufzuges stärkt Tourismusbranche
Auch in Altena zeigt sich, wie ein Stadtumbauprojekt zu einer strukturellen Stärkung der lokalen Ökonomie führen kann. Der neue Burgaufzug soll nicht nur für eine deutliche Belebung des Innenstadtbereiches und damit auch eine Stärkung des lokalen Einzelhandels sorgen, auch der Tourismussektor soll von dem Großprojekt profitieren. Die überregionale Vermarktung der neuen Attraktion läuft bereits jetzt erfolgreich an und konkrete Anfragen von ausländischen Reise- und Busunternehmen liegen bereits vor. Auch auf dem Branchentreff für Unternehmen am europäischen Busreisemarkt am 23. bis 25. Juli auf dem Gelände der Köln-Messe ist eine offensive Vermarktung geplant. Weitere Informationen zur ausgesprochen erfolgreichen Vermarktung dieses Stadtumbauprojektes in Altena finden Sie hier.

Neuenrade: Hohe Nachfrage nach altersgerechten Kleinbungalows
Der demographische Wandel führt auch im Sauerland zu einer steigenden Nachfrage nach altersgerechtem Wohnraum. In Neuenrade hat der Bauunternehmer Brinkmann dieses Potenzial erkannt und sich auf den Bau von altersgerechten Kleinbungalows spezialisiert. Die ebenerdigen Bungalows sind barrierefrei und altersgerecht gestaltet und aufgrund ihrer einfachen Bauweise, kleiner Grundstückszuschnitte und niedriger Betriebskosten relativ preiswert. Entscheidend für die Attraktivität der Bungalows ist zudem die zentrale Lage in unmittelbarer Nähe von Nahversorgungsangeboten, die es den zumeist älteren Bewohnern ermöglicht, ihre Einkäufe auch zu Fuß erledigen zu können. Und der Erfolg scheint Brinkmann Recht zu geben: So erhält er nicht nur zahlreiche Anfragen aus Neuenrade, sondern auch aus angrenzenden Städten wie Werdohl und Altena. Aufgrund der hohen Nachfrage sind bereits weitere Bungalow-Projekte in Planung. Weitere Informationen zu diesem sicherlich modellhaften altersgerechten Wohnangebot finden Sie hier.

Projekt der Woche: „Lebens-Energie für das Dorf“
Das Projekt „Lebens-Energie für das Dorf“ zielt drauf ab, eine Revitalisierung der Nahversorgung und Stärkung des nachbarschaftlichen Zusammenhalts in dem kleinen Dorf Schönfeld in der Uckermark in Brandenburg zu erreichen. Das Projekt ist Teil der in Deutschland bislang einzigartigen „Dorfkümmerer“-Initiative des Brandenburgischen Sozialministeriums, des Europäischen Sozialfonds [ESF] und des „Generali Sozialfonds“, in deren Rahmen lokale Moderatoren in Dörfern der Uckermark eingesetzt werden, um gemeinsam mit Bürgern innovative Projekte zur Bewältigung der Herausforderungen des demographischen Wandels zu entwickeln und Dorfgemeinschaften zu stärken. Ausführliche Informationen zu diesem innovativen Projekt finden Sie hier.

BMVBS-Veröffentlichung: „Verfügungsfonds in der Städtebauförderung“
Mit der Sonderveröffentlichung „Verfügungsfonds in der Städtebauförderung“ rückt das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung [BMVBS] ein Instrument der Städtebauförderung in den Fokus, das in den vergangenen Jahren nicht nur in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens immer häufiger zum Einsatz gekommen ist. Verfügungsfonds ermöglichen Akteuren vor Ort kleinere Projekte in Maßnahmengebieten der Städtebauförderung teilfinanzieren zu lassen. Die Veröffentlichung beinhaltet nicht nur eine umfassende Bewertung von Verfügungsfonds anhand von 10 Fallbeispielen aus dem Bundesgebiet, sondern zeigt darüber hinaus auch Handlungsempfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung dieses Instruments auf. Die vollständige Veröffentlichung erhalten Sie hier.

Veranstaltung: „[Re-]Aktivierung von Gewerbeflächen abseits der großen Entwicklungsareale“
Das Deutsche Institut für Stadt und Raum – DISR lädt am 13. Juni zu der Fortbildungsveranstaltung „[Re-]Aktivierung von Gewerbeflächen abseits der großen Entwicklungsareale“ nach Krefeld. Schwerpunkt der Veranstaltung wird die Diskussion von Strategien, Potenzialen und Instrumenten im Umgang mit Gewerbebrachflächen in Nordrhein-Westfalen bilden. Um das Entwicklungspotenzial von [kleineren] Brachflächen zu identifizieren und Handlungsoptionen darzulegen, werden im Rahmen der Veranstaltung auch Förderinstrumente des Landes sowie das Steuerungsinstrumentarium der Bauleitplanung vorgestellt und erörtert. Weitere Informationen zu der Veranstaltung und das Programm finden Sie hier.