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13.08.2012

Dokumentation des Beteiligungsverfahrens „Neue Spiel- und Freiflächen für die neue bahnstadt opladen“
Gemeinsam mit den Verantwortlichen der „neuen bahnstadt opladen GmbH“ hat die Innovationsagentur Stadtumbau NRW im Juni eine Beteiligungswoche zur Gestaltung der zukünftigen Spiel- und Freiflächen in der neuen bahnstadt opladen durchgeführt. Im Rahmen der verschiedenen Workshops für Kinder, für Jugendliche, für Senioren und auch für die Bauherrenfamilien auf dem Gelände der neuen bahnstadt opladen konnten die zukünftigen Nutzer ihre vielfältigen Wünsche, Ideen und Anregungen zur Gestaltung und Ausstattung der geplanten drei Spiel- und Freizeitbereiche gemeinsam erarbeiten, dokumentieren und damit in das weitere Planungsverfahren einbringen. Eine differenzierte Dokumentation der Themen, Inhalte und Ergebnisse dieser Beteiligungswoche haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Weitere aktualisierte Beschreibungen nordrhein-westfälischer Stadtumbauprojekte online
Auch in dieser Woche setzen wir unsere Reihe aktualisierter Projektbeschreibungen zu Maßnahmen und Projekten des Stadtumbaus in Nordrhein-Westfalen fort. Den thematischen Fokus legen wir dabei im heutigen NewsaService auf Ansätze nachhaltiger Entwicklung und Aufwertung von Innenstadtbereichen und präsentieren Ihnen dazu aktualisierte Projektbeschreibungen zum Stadtumbau in Lünen und in Hagen.

WDR-Reportage zum Stadtumbau in Werdohl
Die Stadt Werdohl ist einer unserer „Dauerbrenner“ im NewsService – und das aus gutem Grund. In den letzten Jahren ist es den engagierten Werdohler Verantwortlichen gelungen, mit Mitteln aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau West“ in Kooperation mit zahlreichen engagierten Akteuren in der Stadt große Fortschritte bei der Aufwertung Werdohls zu erzielen. Die nachhaltige Entwicklung des Wohnstandortes Ütterlingsen, die aufwendige Sanierung des Bahnhofsgebäudes, die erfolgreiche Etablierung des Fassadenprogramms oder auch die Aufwertung des Uferbereichs der Lenne: der Werdohler Stadtumbau zeigt große Fortschritte und hohes Innovatiospotenzial in allen Teilbereichen. Dies hat nun auch den WDR veranlasst, einen Beitrag zum Stadtumbau in Werdohl in der „Lokalzeit Südwestfalen“ zu senden. Den Link zu dem Beitrag in der WDR-Mediathek finden Sie hier.

Ein neues öffentliches Kinderzimmer für die Gladbecker City
In Gladbeck ist man auf dem Weg, im Rahmen des dortigen Stadtumbaus die Innenstadt zu einem attraktiven Wohn- und Lebensmittelpunkt für Familien zu entwickeln, wieder einen wichtigen Schritt weitergekommen: In der dortigen Friedrichstraße wird derzeit ein leer stehendes Ladenlokal umgebaut und für eine neue und ungewöhnliche Nutzung vorbereitet: Voraussichtlich im kommenden Herbst wird dort des „Gladbecker Kinderzimmer“ eröffnen, in dem Eltern dann ihre Zwei- bis Siebenjährigen vorübergehend betreuen lassen können, um selbst Arzt- oder Behördentermine wahrnehmen oder entspannt ihre Einkäufe erledigen zu können. Mehr Inforationen und Details zu diesem innovativen Projekt, das sicherlich Vorbildcharakter hat, finden Sie hier.

Interkulturelles Zentrum am Honsberg soll Aufschwung bringen
Bereits vor zwei Wochen berichteten wir Ihnen vom Start der Baumaßnahmen zur Errichtung des interkulturellen Zentrums am Honsberg in Remscheid. Der nun konkret sichtbare Fortschritt weckt auch bei den beteiligten Akteuren zunehmend die Hoffnung, dass die „Neue Mitte“ eine Initialzündung für eine nachhaltige Aufwertung des Quartiers sein kann. Dabei kamen die Anregungen für das interkulturelle Zentrum maßgeblich von den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers. Ende 2013 sollen die Bauarbeiten für dieses Modellprojekt des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus beendet sein. Auch Hans-Jürgen Behrendt, Vorstand der GEWAG – Wohnungsaktiengesellschaft Remscheid und zugleich Bauherr dieses ambitionierten Projektes, ist überzeugt, dass die „Neue Mitte“ einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung und nachhaltigen Entwicklung dieses Stadtteils leisten wird. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Wirbel um die neuen Wasserspiele am Berliner Platz in Witten
Eigentlich hätte alles so schön werden sollen: Der neue Brunnen am Berliner Platz in Witten wurde als wichtige neue Attraktion mitten in der City gefeiert! Und die kleinen Wittener Bürgerinnen und Bürger sehen dies auch heute noch so: Kleine und große Wasserratten flitzen bei gutem Wetter durch die Fontänen, manche sogar in Badekleidung. Was für die einen großer Freizeitspaß ist, für andere eine dringend notwendige Belebung der Innenstadt, wird von manchen Wittenern, die sich nun immer lautstärker und massiver artikulieren, aber als großes Ärgernis und unzumutbare Belastung gesehen: Sie beklagen den großen Andrang und den damit verbundenen Lärm, den diese neue Attraktion auslöst! Und das, was manchem Planer große Freude bereiten würde, die Tatsäche nämlich, dass manche Besucher ihre Handtücher ausbreiten und die Innenstadt als eine Mischung aus Park und Freibad nutzen, wird von diesen Gegnern heftig beklagt. Mehr zu diesen Schwierigkeiten, die Wittener Innenstadt wieder belebt und attraktiv zu gestalten und dabei die Interessen aller [Alters-]Gruppen zu berücksichtigen, können Sie hier nachlesen.

Auch der Herrenausstatter Wormland verlässt nun die Kettwiger Straße und wandert ins Centro Oberhausen ab
Nach dem kürzlich angekündigten Weggang der Thalia-Buchhandlung gibt es die zweite schlechte Nachricht für die Essener Innenstadt: Der Herrenausstatter Wormland schließt seinen Laden auf der Kettwiger Straße und eröffnet lieber einen neues, deutlich größeres Geschäft im Centro Oberhausen. Sprecherin Lina Glashoff nennt zwei Gründe für den Rückzug aus Essen: Zum einen gestalte Wormland derzeit seine Filialen um. Am jetzigen Standort auf der Kettwiger Straße lasse sich das neue Ladenkonzept, das auch auf größere Flächen setzt, jedoch nicht umsetzen. In Oberhausen wird das neue Geschäft auf rund 2000 Quadratmetern eröffnen, in Essen ist der Laden dagegen nur rund 740 Quadratmeter groß. Zudem, so deutet die Wormland-Sprecherin an, habe die Kettwiger Straße als Einkaufsmeile an Attraktivität eingebüßt. Dies ist sicherlich ein Trend, der durch den Wegzug dieses dort seit 1990 ansässigen Herrenausstatters noch einmal deutlich verschärft wird. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.