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13.12.2010

Innovative Imagekampagne für das Leverkusener Stadtumbauprojekt ‚neue bahnstadt opladen’
Die neue bahnstadt opladen ist das städtebauliche Schwerpunktprojekt der Stadt Leverkusen im Rahmen der Regionale 2010. Auf einer Gesamtfläche von 72 ha entwickeln die Stadt und ihre Entwicklungsgesellschaft neue bahnstadt opladen GmbH hier mit umfassender Förderung aus dem Programm Stadtumbau West ein lebendiges, durchmischtes Stadtquartier mit Wohnen, Arbeiten und Freizeit, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Zentrum und Bahnhof von Opladen sowie den bestehenden Wohngebieten. Mit der innovativen Kampagne „Wir stehen für Leverkusen“ haben sich nun zahlreiche Akteure der Stadt zusammengeschlossen, um die Bürgerschaft über dieses Projekt und seine Bedeutung zu informieren und eine Identifikation der Stadtgesellschaft mit diesem Großprojekt zu fördern. Dazu werden zahlreiche Fotoshooting-Termine an verschiedenen Orten in der Stadt angeboten, die interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eröffnen, mit ihrem großformatigen Photo Teil der Kampagne zu werden und dabei durch ein persönliches Statement auch ihre Sicht und Bewertung des Projektes zu dokumentieren. Die Internetpräsenz zu diesem Projekt haben wir hier für Sie verlinkt.

Aktualisierte Beschreibungen der Stadtumbauprojekte in Bottrop und Wuppertal
Auch in dieser Woche setzten wir die Aktualisierung unserer Projektbeschreibungen zu den Maßnahmen des nordrhein-westfälischen Stadtumbaus fort. Der Fokus liegt heute auf der Erneuerung innerstädtischer Stadtviertel, die sich traditionell durch eine vielseitige und lebendige Funktionsmischung auszeichnen. Der Stadtumbau zielt in diesen Vierteln auf eine dauerhafte Sicherung der Nutzungsmischung sowie die Aufwertung und Entwicklung der bestehenden Wohnungsangebote ab. Das Projekt „Innenstadt Bottrop“ verfolgt das Ziel einer nachhaltigen Erneuerung der Innenstadt durch die Aktivierung von privaten Investitionen sowohl zur Errichtung neuer Handels- und Dienstleistungsimmobilien als auch zur Modernisierung der vorhandenen Wohnimmobilien. Die beiden Wuppertaler Stadtumbauprojekte „Elberfelder Nordstadt/Arrenberg“ und „Unterbarmen“ fördern ebenfalls gezielt eine Aktivierung privater Eigentümer und Investitionen. Durch spezifische Beratungs- und Unterstützungsangebote wird die Sanierung der gründerzeitlichen Immobilien sowie die Zwischennutzung von leerstehenden Ladenlokalen gefördert.

Projekt der Woche: Lausitztower Hoyerswerda – Sanierung und Revitalisierung eines leerstehenden Wohnhochhauses als Entwicklungsimpuls
Hoyerswerda kann als Musterbeispiel für eine schrumpfende Stadt gelten. Bereits Mitte der 1990er Jahre war der Leerstand in der Neustadt so groß, dass mit dem Rückbau nicht mehr nachgefragter Wohnungsbestände begonnen wurde. Da der Abriss von Gebäuden schwerpunktmäßig im Zentrum der Neustadt erfolgte, entstanden dort große Brachflächen und das Zentrum drohte insgesamt verloren zu gehen. Auch das an einem Eckpunkt des Zentrums gelegene Haus “Stadtpromenade 11” mit etwa vierzig Wohnungen stand nach der Wende über mehrere Jahre leer und wurde bereits zum Abbruch vorbereitet, als die Entscheidung fiel, dieses Haus zu einem Wahrzeichen umzubauen, um damit die verlorengehende Mitte zu stärken. In dem sanierten Gebäude wurden Gewerbe und qualitativ hochwertige Wohnnutzungen angesiedelt. Auf dem um ein Geschoss erhöhten Dach entstanden eine öffentliche Aussichtsplattform und eine Dachterrasse für die Bewohner. Eine ausführliche Beschreibung dieses erfolgreichen Aufwertungs- und Sanierungsprojekts haben wir hier für Sie bereitgestellt.

Neue Studie „Demographischer Wandel – Kommunale Erfahrungen und Handlungsansätze“ erschienen
Die DIfU-Studie „Demographischer Wandel – Kommunale Erfahrungen und Handlungsansätze“ untersucht die in Bezug auf das Thema "Demographischer Wandel" entwickelten Handlungsansätze in sieben ausgewählten Kommunen. Aus dieser Analyse werden anschließend Empfehlungen für den künftigen Umgang mit den unterschiedlichen Elementen des demographischen Wandels abgeleitet. Darüber hinaus enthält die Publikation eine Fülle von Beispielen zu ausgewählten Handlungsfeldern. Das Spektrum reicht von den Bereichen Wirtschaft und Arbeitsmarkt über Bildung und Integration, Familienpolitik, Gesundheitspolitik bis hin zu Infrastruktur und Mobilität. Zudem werden in der Studie Handlungsempfehlungen zu Leitbildentwicklung, Zielfindung und -festlegung, Prozessorganisation und -steuerung, Kooperationen mit sehr unterschiedlichen Akteuren, Relevanz von Datengrundlagen, Monitoring und Evaluierung entwickelt. Eine Bestellung dieser aktuellen Studie ist hier möglich.