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14.01.2008

Die Stadt Iserlohn nun auch dem Projekt „Innovationsagentur Stadtumbau NRW“ beigetreten
Seit Anfang des Jahres begrüßt die Innovationsagentur die Stadt Iserlohn als ein neues Mitglied. Mit dem Förderprogramm Stadtumbau West will die Stadt ihre zu identifizierenden Problemstandorte stabilisieren und aufwerten. Grundlage dafür wird ein zu erarbeitendes städtebauliches Entwicklungskonzept sein, für das die Stadt bereits umfangreiche Vorarbeiten durchgeführt hat. Darüber hinaus soll im Rahmen eines Modellprojektes der Innovationsagentur das Thema „Interkommunaler Stadtumbau“ gemeinsam mit der Stadt Iserlohn vorangetrieben werden. Hintergrund ist die erfolgreiche Bewerbung der Region Südwestfalen um die Regionale 2013, in der die teilnehmenden Städte sich auch mit den Folgen des demographischen Wandels in Bezug auf die örtlichen städtischen und ländlichen Versorgungs- und Wohnungsstrukturen auseinandersetzen. Die Innovationsagentur wird dabei zusammen mit den anderen Verbundpartnern zu den Themenbereichen Marketing, Infrastruktur und Versorgung, Stärkung der Zentren und Nebenzentren, Zukunft von Einfamilienhausgebieten und nachhaltige Wirtschaftsentwicklung über Stadtgrenzen hinweg Lösungen entwickeln. Informationen zur Stadt Iserlohn bekommen Sie hier. Die genaue Beschreibung der Stadtumbauprojekte Iserlohns können Sie hier nachlesen.

Workshop zum Thema Anforderungen des Vergaberechts an Stadtumbau West-Projekte
Fragen im Bereich des Vergaberechtes stellen die Kommunen im Stadtumbau und der Stadtentwicklung oftmals vor große Herausforderungen bei der juristisch korrekten Erarbeitung und Formulierung von Ausschreibungen und bei der Verwendung öffentlicher Fördermittel. Für eine Vielzahl von Fragen und Herausforderungen gilt es nun kompetente Antworten zu erhalten und Lösungswege zu finden. Diese Fragestellungen sollen gemeinsam mit Kooperationspartnern der Innovationsagentur im Workshop „Anforderungen des Vergaberechts an Stadtumbau-Projekte“ am 09.04.2008 in Düsseldorf geklärt werden. Gemeinsam mit Referenten, die im Rahmen ihrer Projekte in den Programmen URBAN I und URBAN II sowie europaweiter Ausschreibungen fundierte Praxiserfahrungen gesammelt haben und externen Fachleuten aus dem benannten Themenfeld wollen wir praxisnahe Lösungsvorschläge erarbeiten. Wie immer wollen wir unsere Kooperationspartner an der genauen Ausgestaltung des Workshops beteiligen. Dazu finden Sie hier einen Fragebogen, in dem Sie uns Ihre genauen Fragestellungen und Interessen bis zum 26. Januar 2008 mitteilen können, die wir dann bei der Ausgestaltung des Detailprogramms und der Auswahl von Referenten berücksichtigen werden.

Werkstattgespräch „Zukunft der Infrastruktur in Lünen“ findet großes Interesse
Das große Ereignis steht in Lünen nun kurz bevor. Die im letzten Jahr von zahlreichen Akteuren in der Stadt Lünen in Zusammenarbeit mit der Innovationsagentur im Rahmen des Modellprojektes „Zukunft der Infrastruktur Lünen“ erarbeiteten Leitlinien in den Bereichen Bildung, Wohnen und Arbeiten sollen nun mit einer breiten Öffentlichkeit diskutiert werden. In drei parallel stattfindenden Workshops mit den Titeln “Schulen der Zukunft”, “Innerstädtisches Wohnen der Zukunft und “Die Zukunft der Arbeit in Lünen” werden am kommenden Freitag die Entwürfe dieser bislang entwickelten Leitlinien zur Diskussion gestellt und Modellprojekte vorgeschlagen. In einem Pressegespräch am 09.01.2008 wurden die Hintergründe und Einzelheiten des Prozesses noch einmal erläutert. Den Artikel dazu finden Sie hier.

Projekt der Woche: Innovativer Umgang mit untergenutzten Schulgebäuden, Stadtbücherei Arnsberg
Das Projekt dieser Woche fokussiert sich diesmal auf die Umnutzung ehemaliger Schulgebäude. Genauer gesagt geht es hierbei um die Umnutzung einer ehemaligen Schulaula des Laurentianums in Arnsberg. Der Innovative Ansatz dieser Umnutzung zur Neuen Stadtbücherei liegt in Erschließung völlig neuer Nutzungsformen für Schüler als auch für die Bürger der Stadt Arnsberg. Das Konzept steht beispielhaft für die Umnutzung untergenutzter Gebäude in Zeiten knapper öffentlicher Ressourcen und überwiegender Schließungen von Stadtbüchereien. In diesem Fall konnten trotz Standortverlagerung die Qualitäten dieser wichtigen Einrichtung bewahrt und gesteigert werden. Ein vormals untergenutztes öffentliches Gebäude konnte so in seiner Funktion nachhaltig gesichert werden. Mehr zu diesem Projekt erfahren Sie hier.

Erstausgabe der Stadtumbauzeitung für das Bochumer Westend
Zum Neujahrsanfang erschien zum ersten Mal die Stadtumbauzeitung für die Bochumer Stadtteile Griesenbruch, Stahlhausen und Goldhamme unter dem Titel „WestendGazette“. Die Stadtteilzeitung wird interessierte Westendbewohner zukünftig 3-4mal im Jahr über geplante Aktivitäten und Veranstaltungen zum Thema Stadtumbau in den genannten Stadtteilen informieren. Sie soll als Informationsblatt und Diskussionsplattform zugleich das Interesse der Bürger für ihren Stadtteil wecken. Falls Sie neugierig geworden sind, welche interessanten Themen die neue Stadtumbauzeitung bietet, haben Sie hier die Möglichkeit, sie herunterzuladen.