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14.01.2013

Stadtumbau Gelsenkirchen: Innovative Öffentlichkeitsarbeit durch TossehofZeichen
Der Stadtumbau im Tossehof, eine umfassende Aufwertungsmaßnahme für die Gelsenkirchener Großwohnsiedlung im Stadtteil Bulmke-Hüllen, steht vor dem Abschluss.
Mit den „TossehofZeichen“ erhalten die Bauprojekte zur Modernisierung und strukturellen Verbesserung der Wohnsiedlung Tossehof einen nachhaltigen künstlerischen Akzent. In einem Wettbewerb unter Gelsenkirchener Künstlern wurde die Idee von Wolfgang Sternkopf ausgezeichnet. Das künstlerische Projekt ist gleichzeitig ein weiterer Beitrag zur Aufwertung der Siedlung. Darüber hinaus stellen diese Zeichen Wegmarken dar, die eine bessere Orientierung im Siedungsgebiet erlauben. An zwei Standorten werden die Kunststelen durch Hinweistafeln und einen Lageplan ergänzt. Neun Stelen kennzeichnen neun Bauprojekte im Stadtumbauprogramm, eine 10. Stele steht für die Maßnahmen zur Regenwasserabkopplung der Emschergenossenschaft. Am Dienstag, 15. Januar 2013, werden um 14.30 Uhr die Kunststelen „Tossehof Zeichen“ von Stadtdirektor Michael von der Mühlen öffentlich eingeweiht. Weitere Informationen zu diesem innovativen Weg der Öffentlichkeitsarbeit für Stadtumbaumaßnahmen finden Sie hier.

Stadtumbau Lünen: Kompromiss beim Lichtburg-Abriss zeichnet sich ab
Lange Zeit bewegte sich nichts auf dem Gelände der ehemaligen Lichtburg in Lünen. Grund dafür war die Diskussion um eine angemessene bzw. sinnvolle Anzahl an Parkplätzen auf dem Gelände. Die SPD hatte ihr Veto eingelegt, da sie der Ansicht war, dass Parkplätze in diesem Bereich nicht den Zielen der Stadtentwicklung entsprechen würden. Nun ist zwischen den Investoren und der SPD ein Kompromiss ausgehandelt worden und die Anzahl neuer Parkplätze soll auf sechs beschränkt werden. Abschließend müssen jetzt noch Details zur architektonischen Gestaltung geklärt werden, dann kann das Projekt in die Umsetzungsphase gehen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau Heiligenhaus: Langer Atem und Innovation bringen nachhaltigen Erfolg
Mehr als acht Jahre ist es nun schon her, dass die ersten Konzepte des Stadtumbaus in Heiligenhaus entwickelt wurden, um schließlich als „Innenstadtkonzept Heiligenhaus – Perspektiven für die Stadtentwicklung“ und damit als eine Art „Entwicklungsbibel“ die Grundlage für den zukünftigen Stadtumbau in Heiligenhaus zu dienen. Dabei wurden auch die Bürgerinnen und Bürger stets aktiv mit in die Planungen einbezogen, oft mit innovativen Ansätzen wie dem Sommernachtskino oder dem neuen Stadtfest. Im Laufe der Jahre konnten so zahlreiche Projekte gemeinsam erfolgreich erarbeitet und umgesetzt werden. Im Sommer geht nun das vorerst letzte große Projekt des Stadtumbaus in Heiligenhaus in die Umsetzung: die Neugestaltung der Hauptstraße. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtumbau NRW: Landesregierung plant deutliche Einsparungen für die Stadterneuerung
Die NRW-Landesregierung plant deutliche Einsparungen für Förderprogramme in diesem Jahr und das Ressort von NRW-Bauminister Michael Groschek wird dies voraussichtlich am stärksten betreffen. Von den insgesamt geplanten Einsparungen in Höhe von etwa 150 Mio. Euro muss Michael Groschek 48 Mio. Euro erbringen. Dies bedeutet für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen, dass etwa 20 Mio. Euro weniger Landesmittel für die Förderung der gebietsbezogenen Stadterneuerung zur Verfügung stehen werden. Darüber hinaus werden zudem die Mittel für den Um- und Ausbau von Landesstraßen, den Radwegebau und privaten Denkmalschutz ebenfalls um 20 Mio. Euro gekürzt. Weitere Informationen zu diesen Einsparplänen finden Sie hier.

Siegen: Zuwendungsbescheid für neue Klimaschutzsiedlung
Das Land Nordrhein-Westfalen will seine Rolle als Vorreiter beim Klimaschutz weiter stärken und fördert in Siegen eine neue Klimaschutzsiedlung. Die energetische Sanierung der Wohnanlage Charlottenstraße soll dabei einen weiteren Baustein des von der Landesregierung unterstützten Projektes „100 Klimaschutzsiedlungen in NRW“ bilden. Insgesamt werden für die neue Siedlung in Siegen 350.000 Euro an Landesmitteln bereitgestellt und es sollen 88 neue Wohneinheiten entstehen. Diese werden unter anderem mit Wärmerückgewinnung, Sole-Wasser-Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser sowie Photovoltaik-Anlagen für die Stromversorgung ausgestattet. Hans-Georg Haut, geschäftsführender Vorstand der Wohnstättengenossenschaft Siegen, zeigte sich hoch erfreut über den Zuwendungsbescheid und sieht neben umweltpolitischen auch ökonomische Vorteile: „Unser Motto lautet seit Jahren: Energie, die wir nicht benötigen, müssen wir nicht kaufen und unsere Mieter nicht teuer bezahlen.“ Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stadtumbau Hanau: Stadt setzt auf innovatives Stadtmarketing
In Hanau zeigen die Verantwortlichen der Stadt, wie Projekte und Aktivitäten des Stadtumbaus im Rahmen eines innovativen und spannenden Stadtmarketings den Bürgerinnen und Bürgern näher gebracht werden können. Neben der übersichtlichen und umfangreichen Internetpräsenz „www.hanau-baut-um.de“ zum Stadtumbau in Hanau, die auch die modernen sozialen Medien aktiv nutzt und einbindet, hat die Stadt auch einen Kinospot zum Stadtumbau veröffentlicht. Mit dem Einsatz verschiedener moderner Medien sollen die Hanauer aktuell und ansprechend informiert und zudem neue Zielgruppen angesprochen werden. Wer sich einen Eindruck machen möchte, findet hier den Link zur Webseite des Stadtumbaus in Hanau. Den Kinospot zum Stadtumbau in Hanau finden Sie hier.

Projekt der Woche: Freiwilligenagentur „Omnibus“ 
Das Projekt „Omnibus“ hat die Etablierung eines kreisweiten, neutralen und unabhängigen Informations-, Beratungs- und Vermittlungsangebotes für freiwilliges Engagement in der Modellregion Werra-Meißner-Kreis zum Ziel. Dabei soll die Bedeutung des lateinischen Begriffes „Omnibus“ – „Mit allen – für alle!“ im Rahmen des Projektes auch in der Praxis konkret umgesetzt und eine Freiwilligenagentur etabliert werden, um die Freiwilligenkultur in der Region auszubauen und zu professionalisieren. Die Agentur wurde ursprünglich vom Kirchenkreis in Eschwege ins Leben gerufen und das Angebot ab 2010 dann im Rahmen des Modellvorhabens „Region schafft Zukunft" mit Hilfe von Fördermitteln deutlich erweitert. So konnte sich „Omnibus“ von einer kleinen Kontaktstelle für freiwilliges Engagement zu einer professionellen Freiwilligenagentur für den gesamten Werra-Meißner-Kreis entwickeln. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt der Woche finden Sie hier.

Veranstaltung: „Fachgespräch über Schrottimmobilien und gefährdete Wohnungsbestände im Besitz von Finanzinvestoren”
„Schrottimmobilien “ sind derzeit eines der am intensivsten diskutierten Themen des Stadtumbaus in Nordrhein-Westfalen. Mit Spannung erwarten viele Akteure die Ergebnisse der Enquete-Kommission "Wohnungswirtschaftlicher Wandel und Neue Finanzinvestoren auf den Wohnungsmärkten in NRW", die voraussichtlich Ende Februar 2013 veröffentlicht werden sollen. Aus diesem Anlass hat sich die Arbeitsgruppe Wohnungspolitik im „Wohnbund“ dazu entschlossen, am 5. Februar 2013 von 11 bis 16 Uhr zu einem Fachgespräch zum Thema Schrottimmobilien einzuladen. Der Schwerpunkt des Gespräches soll unter anderem auf den Folgen des Verkaufes großer Wohnungsbestände durch Finanzinvestoren sowie dem Umgang mit gefährdeten Wohnungsbeständen solcher Investoren liegen. Weitere Informationen zu der Veranstaltung erhalten Sie hier.

BMVBS-Veröffentlichung: Dokumentation Transferwerkstatt „Überörtliche Konzepte für integriertes Handeln in kleineren Städten und Gemeinden"
Die aktuelle BMVBS-Veröffentlichung der Dokumentation der Transferwerkstatt „Überörtliche Konzepte für integriertes Handeln in kleineren Städten und Gemeinden", die im vergangenen Dezember in Liebenau stattfand, ist nun online als Download verfügbar. Die Dokumentation bietet einen umfangreichen Überblick über die Ergebnisse der Transferwerkstatt, deren Schwerpunkt neben der Erörterung der Bedeutung integrierter Konzepte als Basis für eine nachhaltige Entwicklung insbesondere in der Vorstellung und Diskussion von Strategien für ihre Erstellung und Umsetzung im überörtlichen Kontext lag. Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.