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14.03.2016

Stadtumbau Gelsenkirchen: Umbau der Georgswiese im Stadtumbaugebiet Schalke 
Die Erneuerung des Stadtteils Schalke bewegt die Bürger und stößt auf breites Interesse. Ähnlich wie beim schon etwas weiter fortgeschrittenen Stadtteilprogramm „Kußweg bewegt“ haben sich auch für die geplante Umgestaltung der „Georgswiese“ Anwohner mit Wünschen und Ideen eingebracht. Im „Schlegelkrug“, einer Gaststätte unweit der vom Herbststurm Ela stark in Mitleidenschaft gezogenen Grünfläche, stellte die Verwaltung den Bürgern den Siegerentwurf vor, zugleich nahm sie Vorschläge auf. In der Diskussion haben Teilnehmer auf die Wichtigkeit einer „ausreichenden Beleuchtung der Fußwege“ hingewiesen. Weiterhin wurde der Wunsch geäußert, die Fläche auch für eine Form der Kunstdarstellung, etwa eine Skulptur, im öffentlichen Raum zu nutzen. Ausführlichere Informationen zu diesen Planungen, wie auch zu den zahlreichen konstruktiven Anregungen der Schalker Bürgerinnen und Bürger, finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Erste Frühlingsführung durch die Bahnstadt 
Am Mittwoch, den 23. März 2016, bietet die neue bahnstadt opladen GmbH ab 17 Uhr die erste Führung in diesem Jahr über das Gelände des ehemaligen Ausbesserungswerks an – die „Ostseite“ der Neuen Bahnstadt. Die Führung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Fuß der  Campusbrücke/Werkstättenstraße. Der gut einstündige Rundgang führt zu den Schwerpunkten Grün- und Spielflächen, Wohn- und Gewerbegebiete und historische Bauten aus den Zeiten der Bahn. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Ausführlichere Informationen zu dieser Führung wie auch die Termine der nächsten Führungen finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Das Wunder von Stahlhausen – Warum Bochum keine Brennpunkte hat 
Wer in Bochum an ein schwieriges Viertel denkt, denkt an Stahlhausen. Eingeklemmt zwischen Stahlwerken, daher der Name. „Viele Arbeitslose, viele Kinder, viele Ausländer, viel Bedarf an erzieherischer Hilfe“, sagt Friederike Müller, Geschäftsführerin des Vereins „Ifak“ für Kinder- und Jugendhilfe. Doch zehn Jahre nach jener Bürgerversammlung hat sich durch massiven Stadtumbau, wuchtige Sozialarbeit und Einbindung der Bewohner vieles gewendet: Vandalismus minus 90 Prozent, Leerstand praktisch verschwunden, und plötzlich leuchten viele Fassaden farbig, wo vorher alles in schmutzigem Dunkelgrau versank. Wenn also nicht Stahlhausen, wo dann? Schwierig, denn die Antwort ist: Bochum hat keine gescheiterten Stadtteile, anders als andere Ruhrgebietsstädte. „Aus unserer Sicht gibt es keine Brennpunkte“, sagt sogar der Leitende Polizeidirektor, Martin Jansen. Einige Erklärungsversuche für dieses „Wunder von Stahlhausen“, vielleicht sogar von Bochum, finden Sie hier.

Stadtumbau Hattingen: Bürger-Ideen für die Thingstraße sind gefragt  
Die nächste Info-Veranstaltung zu den Planungen und Aktivirtäten im Hattinger Stadtumbaugebiet „Welper“ findet am Mittwoch, den 16. März 2016, um 19 Uhr in der Erik-Nölting-Grundschule statt. Dabei wird es um die Umgestaltung der Thingstraße gehen. Dieses Projekt ist im Integrierten Handlungskonzept Welper hoch priorisiert. Als Grundlage zum Einsatz von Fördermitteln sollen die Planungen nun konkretisiert werden. Für die Bearbeitung hat die Stadt eine Arbeitsgemeinschaft aus Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Verkehrsingenieuren beauftragt. Bei der Planung sollen die Bürgerinnen und Bürger von Beginn an eingebunden werden. Ausführlichere Informationen zu diesem Projekt wie auch zu der anstehenden Beteiligungsveranstaltung finden Sie hier.

Stadtumbau Velbert: Arbeitskreis soll Entwicklung der City begleiten 
Velbert als Vorreiter, als Trendsetter für den Kreis Mettmann. Ein Kompliment, das Verwaltung und Politik in Velbert wahrscheinlich nicht allzu oft zu hören bekommen. Doch, dass es seit Donnerstag nun einen Arbeitskreis gibt, der sich mit der Entwicklung der Innenstadt auseinandersetzen wird, der zudem auch noch durch die Stadt initiiert worden ist, das gebe „es so im Kreis noch nicht“, lobte Björn Musiol, der für den Rheinischen Einzelhandelsverband in diesem Gremium sitzt.Neben Mitgliedern der Verwaltung und der Politik umfasst der so genannte „Lenkungskreis zur Umsetzung des integrierten Handlungskonzepts für die Innenstadt von Velbert-Mitte“ Vertreter unterschiedlichster Branchen. Ausführlichere Informationen zu Mitgliedern wie auch Aufgaben dieses neuen Beteiligungsgremiums im Velberter Stadtumbau finden Sie hier.

Stadtumbau Lüdenscheid: Stadt beantragt Fördermittel aus NRW-Sonderprogramm 
Die Stadt Lüdenscheid hat Fördermittel aus dem NRW-Landesprogramm zur Unterbringung von Flüchtlingen beantragt: Wenn die Stadt Gelder aus diesem Landes-Programm „Hilfen im Städtebau für Kommunen zur Integration von Flüchtlingen“ bekommt, könnte aus dem ehemaligen Schulstandort Schöneck ein Integrationszentrum für Flüchtlinge werden. Auch das Sauerland-Center könnte Integrations-, Bildungs- und Begegnungszentrum werden. Und in einer ehemaligen Hausmeisterwohnung am Bergstadt-Gymnasium würden nach Plänen der Stadt Gruppenräume zur Betreuung von Flüchtlingskindern entstehen. Ausführlichere Informationen zu diesen ambitionierten Plänen und Planungen der Stadt Lüdenscheid finden Sie hier.

Stadtumbau Dorsten: Bürgerbahnhof Dorsten
Die Signale stehen auf Grün: Mit zunächst vier Arbeitsgruppen soll das Projekt "Bürgerbahnhof Dorsten" weiter Fahrt aufnehmen – so das Fazit der ersten Zukunftswerkstatt. Die fand am Montag, den 7. März 2016, im Jüdischen Museum statt. Rund 65 Dorstener Vereins- und Interessenvertreter, aber auch ein gutes Dutzend „Normalbürger“ nahmen daran teil. Das Stadtumbau-Projekt „Wir machen Mitte – Dorsten 2020“ versetzt die Stadt in die Lage, das seit vielen Jahren leer stehende Gebäude mit Landes-Fördermitteln in Höhe von gut 3,5 Millionen Euro umfassend zu sanieren und mit neuem Leben zu füllen. Dies ausdrücklich mit einer intensiven Beteiligung der Bürger. Ausführlichere Informationen zu diesem inspirierenden Projekt und auch zu dem vorbildhaften Beteiligungsverfahren finden Sie hier.

Veröffentlichung: Gemeinsam engagiert im Quartier – Pioniere, Partner, Projekte
Stadtteile müssen ihren Bewohnern nicht nur Heimat, sondern auch Mitsprache und Freiräume bieten. Wie kann das gelingen? Wer sind die wichtigen Akteure und welche Rolle spielt bürgerschaftliches Engagement bei der Quartiersgestaltung? Und wie kann das Land die Entwicklung noch besser unterstützen? Der aktuelle Bericht zur Stadtentwicklung 2015/2016, den das Stadtentwicklungsministerium [MBWSV NRW] jetzt veröffentlicht hat, bietet Antworten auf diese Fragen. Die Utopiastadt Wuppertal, die Samtweberei Krefeld, die Burg Frankenberg Aachen, das Stadtteilzentrum „Bonni“ Gelsenkirchen oder der Bürgerbus Heek-Legden sind nur einige der Initiativen, denen in dem Bericht mit dem Titel „Gemeinsame Initiative im Stadtquartier – Pioniere, Partner, Projekte“ eine Plattform gegeben wird. Die Projekte zeigen, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, Initiative im Sinne des Gemeinwohls zu ergreifen. Die Beiträge der externen Autoren aus der Wissenschaft, Beratungsbüros und bürgerschaftlichen Initiativen beschreiben Trends, Handlungsspielräume und neue Möglichkeiten einer stärker bürgergetragenen Stadtentwicklung. Sie zeigen aber auch auf, wo Defizite bestehen. Ausführlichere Informationen zu dieser Veröffentlichung des MBWSV NRW finden Sie hier, die Möglichkeit zum Downlaod der Veröffentlichung finden Sie hier.

Veranstaltung: Quartiersakademie zum Thema „Bürger treffen und versorgen sich“ in Lünen
Quartiere und Stadteile verändern sich rasant. Unaufhaltbare Prozesse, etwa die Zuwanderung von Menschen aus fremden Kulturen, demografischer Wandel oder Digitalisierung  verändern auch das Stadtbild und Leben der Bewohner nachhaltig. Gleichzeitig ist die Partizipation von Bürgerinnen und Bürgern – Hand in Hand mit der Verwaltung – für die Vitalität und nachhaltige Entwicklung besonders wichtig. Die „Quartiersakademie Nordrhein-Westfalen“ stärkt seit Jahresbeginn 2016 zivilgesellschaftlich im Quartier engagierte Menschen und Initiativen und qualifiziert sie bei der Gestaltung ihrer Quartiere zum Akteur und Mitgestalter. In der Quartiersakademie NRW begegnen sich ehrenamtlich engagierte Bürgergruppen auch mit Profis aus Kommunen, Wohnungswirtschaft, Wohlfahrtsverbände oder im Quartier engagierten Unternehmen und Institutionen. Die nächste Quartiersakademie findet am Freitag, den 8. April 2016 in Lünen, im Bürgerhaus Gahmen statt. Sie widmet sich dem Thema „Bürger treffen und versorgen sich – Handel, Kultur, Begegnung durch bürgerschaftliche Initiativen“. Informationen zu den Quartiersakademien und den im Rahmen der Pilotphase durchgeführten Veranstaltungen finden Sie hier. Das Programm zur anstehenden Quartiersakademie haben wir hier für Sie zum Download bereitgestellt.

Veranstaltung: Tag der Städtebauförderung 2016
Im vergangenen Jahr hat der erste Tag der Städtebauförderung stattgefunden, an dem sich bundesweit annähernd 600 Städte und Gemeinden beteiligt haben, um über Projekte, Strategien und Ziele der Städtebauförderung zu diskutieren und BürgerInnen aktiv in den Prozess der Stadtentwicklung einzubeziehen. Im Jahr 2016 findet der Tag der Städtebauförderung am 21.Mai statt. Auch in diesem Jahr sind wieder alle Städte und Gemeinden eingeladen, sich mit Projekten der Bürgerbeteiligung, -mitwirkung und -information an diesem Aktionstag zu beteiligen. Noch bis zum 31. März 2016 können sich interessierte Städte und Gemeinden hier registrieren. Bereits jetzt ist dort eine Übersicht über die bislang angemeldeten Kommunen zu finden. Informationen zu den Programmen vor Ort werden in den nächsten Wochen nach und nach ergänzt. Städte und Gemeinden, die noch Anregungen und Ideen für den Tag der Städtebauförderung 2016 benötigen, können sich hier über die Veranstaltungen des Jahres 2015 informieren. Das Ziel dieses Archivs ist eine Datenbank mit zahlreichen guten Beispielen, die die Informationen aus dem Handbuch zum Tag der Städtebauförderung, das nun in einer aktualisierten Fassung vorliegt, mit Anregungen aus der Praxis ergänzen. Diese aktualisierte Fassung des Handbuchs zum „Tag der Städtebauförderung“ steht hier zum Download für Sie bereit.