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14.04.2014

Stadtumbau Gelsenkirchen: Unsere Innenstadt wird schöner werden
Die Tage des „Stadtlochs“ Im Gelsenkirchener Stadtumbaugebiet City sind gezählt. In Kürze wird der neue Südeingang zur Stadtbahn geöffnet. Anschließend wird „der Trog“, wie er im Stadtumbaubüro genannt wird, mit 6.000 Kubikmeter Abbruch- und anderem Material verfüllt. Damit liegt die Umgestaltung des Heinrich-König-Platzes im Unterschied zu manch anderen großen Bauprojekten voll im Bauzeitenplan: Die Arbeiten sollen Mitte 2015 abgeschlossen sein. Die Umgestaltung dieses innerstädtischen Bereichs umfasst insgesamt drei Maßnahmen: die Oberflächengestaltung des Platzes; Umbau, Sanierung und Erneuerung des U-Bahn-Station-Bereichs und die Sicherung des Brandschutzes. Auf dem neu gestalteten Heinrich-König-Platz selbst soll ein deutlich vergrößerter Stadtplatz für Veranstaltungen und Begegnungen entstehen. Ausführlichere Informationen zu diesem ambitionierten Projekt des Gelsenkirchener Stadtumbaus finden Sie hier.

Stadtumbau Bochum: Neues aus dem Westend
Aus dem Bochumer Stadtumbaugebiet Westend gibt es wieder zahlreiche Aktivitäten und Fortschritte zu berichten. Ein seit Jahren leer stehendes Gebäude wird gerade saniert und anschließend als Quartierstreff genutzt, andere leer stehende Ladenlokale werden in Kürze im Rahmen des Kunstfestivals „Rundlauf“ inszeniert und temporär bespielt – und auch für die kleinen Quartiersbewohner gibt es gute Nachrichten – ins Kürze wird im Westend die „Kindervilla Pfiffikus“ eröffnet. Diese und zahlreiche weitere Aktivitäten und Erfolge werden in der aktuellen Ausgabe der „WestendGazette“ vorgestellt, die wir hier für Sie zum Download bereitgestellt haben.

Problemimmobilien in NRW: Neues Wohnungsaufsichtsgesetz im Landtag verabschiedet
Der nordrhein-westfälische Landtag hat in der vergangenen Woche eine Novellierung des Wohnungsaufsichtsgesetztes beschlossen, das es Kommunen zukünftig erlauben soll, wirksamer als in der Vergangenheit gegen verantwortungslos handelnde Vermieter vorzugehen. Wohnungsbauminister Michael Groschek fand auch dazu deutliche Worte: „Wir wollen die teilweise unhaltbaren Zustände für die Bewohner einiger Mietshäuser mit diesem neuen Gesetz abstellen. Egal, ob die Eigentümer ihre Wohnungen überbelegen oder ihre Gebäude stark vernachlässigen: In Zukunft müssen Vermieter mit empfindlichen Geldbußen von bis zu 50.000 Euro rechnen, sollten sie die Missstände nicht beheben. Endlich haben die Kommunen wirksame Rechtsinstrumente in der Hand, um gegen verantwortungslose und gierige Eigentümer vorzugehen“. Mehr Informationen zu dieser aktuellen Gesetzesnovellierung finden Sie hier.

Quartierserneuerung NRW: Ein Stadtentwicklungsfonds als neues Instrument der Quartiersentwicklung
Um die erforderlichen Investitionen in die Quartiersentwicklung finanzieren zu können, plant die nordrhein-westfälische Landesregierung, einen Stadtentwicklungsfonds auf den Weg zu bringen. Das Ex-ante-Assessment des Ministeriums wird voraussichtlich im Sommer 2014 abgeschlossen. Parallel muss die Europäische Kommission das Operationelle Programm des EFRE freigeben. Wenn dies alles wie geplant läuft, könnte der Stadtentwicklungsfonds dann Anfang 2015 starten. Michael Wucherpfennig von der NRW.BANK erläutert in einem Online-Interview Hintergründe, Vorteile und weitere Details dieses geplanten Förderinstruments. Den Link zu diesem Interview finden Sie hier.

Problemimmobilien im Stadtumbau: Ausbauwohnungen – Mieter sanieren verfallene Häuser
Dielen abschleifen, Fliesen legen, Wände durchbrechen - die Bewohner von so genannten „Ausbauhäusern“ machen dies alles selbst. So, wie sie es wollen. Und die Eigentümer wissen ihr Haus vor dem Verfall bewahrt. In Leipzig vermittelt der Verein „HausHalten“ solche kreativen Zwischennutzer an Hauseigentümer. Vor zehn Jahren hat der Verein begonnen, Kooperationen zwischen Eigentümern und Zwischennutzern von unsanierten Häusern zu vermitteln. Kreative, Künstler und Gewerbetreibende wurden zu Wächtern von leer stehenden Häusern. "Der Fokus bei den Wächterhäusern liegt auf der Instandhaltung der Häuser durch Zwischennutzer", erklärt Sprecher Hannes Lindemann. Inzwischen ist der Verein aber auch an langfristiger Nutzung unsanierter Häuser interessiert. Die Bewohner von „Ausbauhäusern“ haben daher unbefristete Mietverträge. Mehr Informationen zu diesem sicherlich auch für den nordrhein-westfälischen Stadtumbau sehr interessanten und vorbildhaften Projekt finden Sie hier.

Veröffentlichung: Lebensquartiere gestalten – Abriss als Baustein zur Umstrukturierung von Quartieren in Nordrhein-Westfalen
Im Mai 2013 organisierte das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen [MBWSV NRW] in Düsseldorf die Tagung „Lebenswerte Quartiere gestalten – Abriss als Baustein zur Umstrukturierung von Quartieren in Nordrhein-Westfalen. Im Rahmen dieser ausgesprochen interessanten Veranstaltung, die eine große Resonanz fand, wurden neben einer Beschreibung der aktuellen Herausforderungen und einer Analyse der Rahmenbedingungen auch Strategien, Lösungsansätze und Instrumente präsentiert und engagiert mit einem breiten Kreis von Akteuren diskutiert. Die aus unserer Sicht sehr lesens- und empfehlenswerte Dokumentation dieser Veranstaltung wurde nun hier in den Online-Bestellservice des MBWSV NRW eingestellt. Eine gedruckte Fassung dieser Dokumentation ist gegenwärtig nicht vorgesehen.

Veröffentlichung der NRW.BANK: Heimat vor der Haustür
Die Heimat vor der Haustür – für viele Menschen in Nordrhein­Westfalen ist das ihr Stadtviertel, ihr Quartier. Hier liegt nicht nur der Lebensmittelpunkt jedes Einzelnen. Das Quartier ist ein Spiegel aller Bereiche unserer Gesellschaft: Familie, Arbeit, Wohnen, Unternehmen, öffentliche Infrastruktur, Freizeit, Engagement, Sport, Soziales. Entsprechend spiegelt jedes Quartier in unterschiedlicher Ausprägung die Herausforderungen unserer Zeit in einem Mikrokosmos: ob demographische Entwicklung, Wanderungsbewegungen, Strukturwandel, höhere Ansprüche an das Lebensumfeld und den Freizeitwert oder der Ruf nach einer Energiewende und mehr Klimaschutz. Als Förderbank für Nordrhein­Westfalen ist die NRW.BANK unter anderem durch ihre Wohnungsmarktbeobachtung und die Wohnraumförderung in diesem Handlungsfeld aktiv. Darüber hinaus unterstützt sie die notwendigen Veränderungen auch mit Gründungs­ und Innovationsfinanzierungen. In ihrem Magazin „prospect“, das zu ihrem Geschäftsbericht gehört, präsentiert die NRW.BANK nun eine interessante Vielfalt ganz unterschiedlicher Beispiele dafür, wie die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen, die Unternehmen und die Kommunen der Heimat vor der Haustür ein neues Gesicht geben. Wir haben diese ausgesprochen interessante und aus unserer Sicht sehr empfehlenswerte Veröffentlichung hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Stadterneuerung und Armut
Mehr als 25 Jahre nach der Veröffentlichung des ersten lokalen Armutsberichts in Bremen 1987 und fast 15 Jahre nach dem Start des Programms Soziale Stadt ist die Integration sozial benachteiligter Nachbarschaften in das Stadtgefüge immer noch die größte Herausforderung der Stadterneuerung. Die Bedürfnisse und Möglichkeiten armer Gebietsbewohner bedürfen nicht zuletzt angesichts der anstehenden Neuausrichtung der Städtebauförderung durch die neue Regierung einer Diskussion auf breiter Ebene. Die Tagung „Stadterneuerung und Armut“ legt vor diesem Hintergrund im Rahmen von Vorträgen und [Podiums-]Diskussionen ihren Schwerpunkt insbesondere auf die sozialräumliche Perspektive von Stadterneuerung, die Folgen von Aufwertungen für sozial Benachteiligte, die Möglichkeiten zur Berücksichtigung der Belange sozial Benachteiligter in der Quartiersentwicklung und die erneuerte Diskussion um die Zukunft der Sozialen Stadterneuerung. Das Programm zu dieser Tagung, die am 26. und 27. Juni 2014 in Kassel stattfinden wird, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.